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Kundenrezension

TOP 500 REZENSENTam 15. Dezember 2012
Die Grundidee zum vierten Teil der "Schleich"-Serie "Splinter Cell" ist ja an sich ganz gut: Sam Fisher erfährt auf einer Mission, dass seine Tochter Opfer eines Unfalls wurde und verliert damit den Halt im Leben. Er lässt sich gehen und erst ein "der schwerste Einsatz seines Lebens" (wie es von seinem NSA-Chef besonders hervorgehoben wird) soll ihn in die Spur zurückbringen. Sam wird als Undercover-Agent in die "John Browns Army" eingeschleust und soll dort deren potentiell terroristische Aktivitäten sondieren. Dabei verschlägt es ihn von Sibirien über Shanghai und ein Kreuzfahrtschiff in der Karibik bis hin nach Kinshasa.

Eines der Kernelemente bildet dabei erstmals die Entscheidungsmöglichkeit einige Missionsziele betreffend - jagt man die Bombe an Bord eines Kreuzfahrtschiffes in die Luft und nimmt den Verlust von einigen Zivilisten in Kauf, nur um seine Deckung in der Untergrundarmee nicht zu riskieren oder verhindert man die Explosion schließlich doch...oder findet man gar eine dritte Möglichkeit? Ähnliches findet man in fast jeder Mission, wenngleich das natürlich nicht mit der Entscheidungsfindung bei Knallern wie "Dragon Age" oder auch "Deus Ex" mithalten kann. Ein großes Manko hingegen ist die etwas wirre Story, die zwar auch gute Ansätze enthält, aber Freunde der Reihe eher enttäuscht. Auch wäre das Spielerlebnis sicher deutlich besser ausgefallen, wenn Sam die Chance bekäme zu den Angehörigen der JBA eine etwas tiefere Beziehung zu entwickeln - klar, "Splinter Cell" ist kein RPG, aber warum soll es den Spielern am Ende so leicht fallen, zu entscheiden, ob man die NSA oder die JBA verrät?

Technisch macht "Double Agent", zumindest am PC, nicht besonders viel richtig. Die Grafik wirkt, selbst im Vergleich zu den beiden Vorgängern, wesentlich liebloser, viele Bugs trüben den Gesamtspielspaß, wenngleich es sich dabei, zumindest bei mir, nicht um Abstürze handelte. Bemerkenswert erscheint mir hier allerdings der Umstand, dass das Spiel 3 Jahre in meinem Regal schmorte, da ich auf meinem vorigen PC trotz aller Patches und Updates die Sache nicht spielbar zum Laufen bekam (die Grafik bestand nur aus Schattenvektoren). Die Lokalisierung hingegen erfolgte, wie gewohnt, einwandfrei.

Insgesamt erhält die Ausgabe des Spieles über die "Ubisoft-Exclusive"-Reihe damit drei Sterne, die sich aus der Kürze des Spieles und den genannten Schwächen ergeben. Das Spielprinzip rund um Schleichen und Überwältigen oder andere Agententätigkeiten wurde zwar hier und da etwas vereinfacht, aber hat nach wie vor seinen unnachahmlichen Reiz. Daher 4 Sterne beim Spielspaß, aber insgesamt scheint der Zenit der Reihe leider überschritten zu sein.
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