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Kundenrezension

am 6. April 2014
Othello, in der Regel nur von Verdi den Opernfreunden bekannt, hier von Rossini. Inhaltlich ist der Fokus stärker auf die Standesunterschiede in der Gesellschaft, in der Othello als farbiger, nicht standesgemässer,Emporkömmling angesehen wird, gelegt. Das im 19. Jahrhundert vielgespielte Werk wurde durch Verdis Othello komplett von der Bühne verdrängt.
Extremanforderungen hinsichtlich der sängerischen Besetzung mit drei Tenören, die eine extrem hohe Tessitura bewältigen können, machen eine Aufführung nicht leicht.
Zürich hat es geschafft mit der Bartoli als Desdemona ein solches Projekt auf die Beine zu stellen. Die Musik Rossinis ist in starkem Kontrast zu der gewohnten Verdi Partitur, die sich dem durchkomponierten Musikdrama näherte.
Hier bei Rossini bestimmen Arien, Duette, Terzette das Bild. Dramatik durch Temposteigerung nicht durch Verdichtung der Klangstruktur.
Die Inszenierung ist optisch "modern" von der Kostümgestaltung, schauspielerisch interaktionistisch angelegt, wobei allerdings lange Arien immer ein Beschränkung diesbezüglich darstellen.
Cecilia Bartoli als Desdemona, Koloratur subtil, schauspielerisch überzeugend, für Bartoli Fans sicher interessant.
John Osborne als Otello, mit etwas rauh rauchiger Mittellage, in schwindelerregende Höhe geführter Tenor. Das Gleiche gilt für den Jago von Edgardo Roche. Javier Camarena als Rodrigo ist eher die lyrisch sanfte Tenorstimme mit extremer Höhenlage.
Hervorragend auch Liliana Niketeanu als Emilia, besonders im Duett mit der Bartoli, traumhaftes Ineinanderfließen der Stimmen.
Der Vater von Desdemona solide gesungen durch Peter Kalman.

Mulai Tang dirigiert.

Was bleibt? Eine typische Rossini Oper mit allen bekannten Stärken Rossinis. Vergleiche mit Verdis Othello sind abwegig, wegen völlig unterschiedlicher Kompositionstechnik.
Für Rossini Liebhaber sicher eine neue Entdeckung. Ebenso für Bartoli Fans, die sich auf den Zuschauerrängen immer lautstark bemerkbar machen. Die Bewertung fokussiert auf die ungemein schwierigen sängerischen Rollen.
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