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Kundenrezension

VINE-PRODUKTTESTERam 20. Dezember 2002
Ich freue mich ja immer, wenn es etwas Neues von Renaissance gibt.
Das sehr schön gestaltete Cover verspricht viel von den Aufnahmen der Japan-Tour der aktuellen Renaissance-Besetzung Annie Haslam, Michael Dunford, Terence Sullivan, Rave Tesar, Mickey Simmonds und David Keyes.
Die erste CD ist zumeist den etwas kürzeren Stücken aus der dreißigjährigen Geschichte von Renaissance gewidmet - darunter (gleich als Opener) der Klassiker 'Carpet of the Sun', vor allem aber neueres Material, das entweder von dem letzten Renaissance-Album "Tuscany" stammt oder von Annie Haslams vorletztem Solowerk "Dawn of Ananda". Schön ist dabei, daß man (auch mit "Opening Out") wieder einmal Stücke live zu hören bekommt, die man live noch nicht kannte, denn das Halbdutzend der Live-Veröffentlichungen von Renaissance aus den Jahren zuvor krankt immer etwas daran, daß es zu 80% immer das gleiche Songmaterial ist, das geboten wird. Die Versionen dieser Liveaufnahme sind ruhig (die Dame & die Herren sind ja älter geworden...), gelassen, gekonnt - nicht gerade grenzgängerisch, aber mit hörbarer Spielfreude. Leider ist auch wieder "Moonlight Shadow" enthalten, Mike Oldfields absolut nichtssagendes Popstückchen von 1983, das ich nicht einmal von Annie Haslam ertragen kann - aber das ist wohl eine sehr persönliche Antipathie.
Die zweite CD ist vor allem den etwas elegischeren Stücken gewidmet, für die Renaissance dereinst berühmt geworden ist. "Mother Russia" ist und bleibt ein Klassiker, "Trip to the Fair" war bislang (inkl. dem Vorspiel) so nicht live zu hören, und "One thousand Roses" (8min, von "Tuscany") hat natürlich gegen diese Klassiker keine wirkliche Chance, behauptet sich dennoch tapfer. "I think of You" ist ein freundlicher kleiner Ruhepol vor dem traditionellen Schlußhöhepunkt jedes Renaissance-Konzerts: "Ashes are Burning" (hier: 20min). Auch hier zeigt sich wieder gekonnte Gelassenheit, kein Grenzgängertum (auch nicht wirklich stimmlich, wie bei Haslams anderen Aufnahmen des Stückes, was mal in die Hose ging und mal auf unirdisch schöne Weise nicht). Man spürt: da haben sich alte Freunde getroffen.
Alles in allem: ein sympathisches Livealbum ohne große Ecken und Kanten. Ob es jenen, die dieses Material als erste Begegnung mit Renaissance erleben, wirklich spürbar machen kann, was diese Band einmal groß gemacht hat, glaube ich weniger. Daß es spürbar macht, daß da gute Musiker am Werke sind, ist allemal sicher.
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