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Kundenrezension

VINE-PRODUKTTESTERam 14. Dezember 2010
Larry's Leben ist recht eintönig. Als Lagerarbeiter verdient er sein Brot und nach der Schicht hängt er gerne mal mit seinen Kumpels ab, während zu Hause nur sein dicker Kater auf ihn wartet. Sein Leben ändert sich erst, als Larry eine gewisse Sucht für eine russische Stripperin entwickelt. Tagtäglich zieht es ihn fortan in diese "Kneipe", mal mit seinen Kumpels, mal allein, nur um Sondra tanzen zu sehen. Eines Abends jedoch tritt sie nicht auf und auch in dem Schuppen selber, scheint die Stimmung nicht richtig zu laufen - vielleicht liegt das ja an Sondra, die sich unter Larry's Auto versteckt, in der Hoffnung, dass er ihr helfen kann: Whitey zu töten...

An sich klingt die Geschichte simpel: eine "unschuldige" Stripperin / Prostituierte, gezwungen von einem bösen Zuhälter anschaffen zu gehen, trifft auf den trotteligen Anti - Helden. Beide verlieben sich und werden am Ende glücklich. Nö - das wäre für dieses Buch dann doch zu plump.

Larry selber ist ein absoluter Normalo, nicht gaz dumm, aber auch nicht wirklich der hellste, wird er in diese Geschichte hineingezogen - und das nur aus Edelmut. Die russische Prostituierte, die natürlich nie in diesem Milleu arbeiten wollte, träumt eigentlich von dem Leben als Jeniffer Aniston. Dennoch, diese Frau ist ein ausgekochtes Ding.

Die Geschichte selber spielt sich in kürzester Zeit ab. Der Leser kommt kaum zu Luft, schon geht die Jagd weiter. Dabei weiß man eigentlich nicht wirklich manchmal, wer hier gejagt wird und wer hier flüchtet... Das bringt ungeheuren Spaß beim Lesen und macht diesen Thriller zu etwas Besonderem.

Whitey, der sein ganz eigenes mystisches Geheimnis hat (nein, er ist kein Vampir), weiß, wie man seine Feinde besiegt. Mit schnellem Tempo mordet und meuchelt er und ist oft ganz nah dran auch Larry ans Leder zu gehen. (Hilfreich ist auch das Personenregister, man würde sonst zu oft neigen,die vielen Leichen zu vergessen und fragt sich am Ende, wer noch Otar war, oder Alexander...) Wer also kein Blut mag und auch vor einem schönen Gemetzel zurückschreckt, der ist bei diesem Buch vielleicht nicht der glückliche Leser. Wer aber Gefallen daran hat, sollte unbedingt zu diesem Buch greifen. Die Verfolgungsjagd und besonders die Tatsache das Whitey wie aus dem Nichts immer und immer und immer wieder auftaucht, fast schon wie ein Videospiel-Gegner, bringt einem gerne zum Lachen, führt aber auch zu immer weiteren schön geschilderten Blutvergießen. Diesen Kerl kriegt man einfach nicht tot...

Whiteys jugendliches Geheimnis selber und sein Antrieb, Sondra überhaupt haben zu wollen, fand ich als einziges ein wenig eklig, führte aber nicht dazu, dass Buch nicht mehr zu mögen. Das Buch ist knackig geschrieben, "nur" 274 Seiten lassen den Leser zumindest für eine kurze Zeit nicht mehr aus seinem Bann. Ich war selber völlig gefesselt und konnte erst aufhören zu lesen als "es" dann endlich passiert ist.

Irgendwie putzig - ja putzig - fand ich Sondra. Nicht nur, dass man ihren Dialekt gut herauslesen konnte, führte auch ihr ewiges Njet und Da dazu, sie nicht zu mögen. Während ich für Larry wirklich Sympathien empfunden habe, war ich dann doch froh, dass es mit Sondra so ausgeht, wie es ausgeht. Ein wenig kindlich kam sie einen schon daher, etwas unschuldig und natürlich absolut hilflos. Jetzt aber nach der Lektüre denke ich, sie war ein ganz schön ausgekochtes Ding...

Zum Grübeln brachte mich der letzte Satz, wäre die Geschichte nicht irgendwie abgeschlossen, würde ich ja fast an eine Fortsetzung glauben, schließlich bleiben ja noch Fragen offen. Und da ich beim Lesen sowieso immer das Gefühl in einem verrückten Videospiel zu stecken , würde ich sehr gerne eine weitere Runde "Kill Whitey" spielen.

Es ist ein unterhaltsames, spannendes Buch, mit viel Witz und blutigem Horror. Ich hab Stephen King schon gelesen und nun kann auch ich zustimmen: Brian Keene ist besser... Unbedingt Lesen!
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