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Kundenrezension

am 5. Dezember 2013
Vielleicht hätte mein 'Vorredner' dieses Buch bis zum Schluß lesen sollen ...
Zunächst möchte ich sagen, dass so übermäßig viel bisher nicht zum Thema gelesen habe. Möglicherweise hat die Geschichte von Heinz mich deshalb so sehr fasziniert.

Es wird sehr ausführlich Heinz' Werdegang beschrieben, wie er aufgewachsen ist, seine Schulzeit, seine Ausbildung ... bis zur Ankunft in Palästina. Erlebnisse der Familienmitglieder und Freunde wurden zwar grob umrissen, endeten aber - ohne weitere Einzelheiten zu berichten - meistens mit dem Satz "... wurde umgebracht" bzw. ... wurde vergast".
Ob Heinz seine Mutter jemals gesucht hat. lässt sich nirgendwo so richtig erkennen. Im letzten Kapitel erzählt dann seine Tochter, dass sie Nachforschungen über ihre Großmutter angestellt hat. Sogar ein Foto ihrer Mutter konnte sie auftreiben, welches dann auch in diesem Buch veröffentlicht ist.

Im Anhang finden sich viele jüdische Begriffe, deren hebräische und auch jiddische Bedeutung erklärt wird. Bilder und/oder wichtige Daten der Grunewald-Familie (z.B. von Clara Grunewald) und von einigen Freunden und Bekannten (Martin Gerson) sind ebenfalls im Anhang gelistet.

Was mich jedoch ziemlich störte, war der der Erzählstil, der von einem Kapitel zum nächsten ständig wechselte. Mal gab es die Geschichte von Heinz als Ich-Erzähler, wechselte im nächsten Kapitel (Heinz' Kindheit) dann zum Er-Erzähler. Sicher hätte man zur Unterscheidung der Geschichtszeitpunkte eine andere, bessere Lösung finden können. Als Leser ist man schon genug damit beschäftigt, sich die Namen aller Familienmitglieder zu merken, weil sie in späteren Erzählungen und Erklärungen immer wieder auftauchen.

An den Rand der Verzweiflung haben mich die immer wiederkehrenden Schachtelsätze gebracht. Nicht, dass es sich dabei um zwei oder drei ineinandergeschobene Sätze handelt - nein, häufig waren es fünf oder sechs, so dass man den Satz mehrmals lesen musste, um den Sinn zu erfassen (falls man nicht am Ende bereits den Satzanfang schon wieder vergessen hatte).

Inhaltlich ist das Buch nicht schlecht, es wirkt jedoch alles ziemlich zerrissen, und ich habe für 'die paar Seiten' die doppelte Lesezeit meiner üblichen gebraucht.

Alles in Allem eine Geschichte für Leser, die mit dem Thema nicht so vertraut sind, die erste Eindrücke gewinnen möchten.
Wer sich jedoch viel mit dieser Zeit befasst, für den ist die Geschichte von Heinz sicher nicht das, was er/sie erwartet.
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