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Kundenrezension

TOP 1000 REZENSENTam 8. Oktober 2007
Eigentlich konnte bei dem 2006 gedrehten Polizei- und Mafiathriller "Departed - Unter Feinden" nichts schiefgehen. Martin Scorsese, einer der besten Hollywood-Regisseure, hat mit diesem Film das noch erfolgreichere Remake des Hongkong-Thrillers "Infernal Affairs" von Andrew Lau und Alan Mak inszeniert. Das Original wurde nicht ganz so bekannt und es lag an Scorsese diesen sehr interessanten Stoff fürs große Publikum zu machen, denn die Geschichte ist genial, eine der besten Ideen, die das Genre je zu bieten hatte. "Departed" erzählt von Polizisten und Gangstern, von Gangstern, die sich bei der Polizei eingeschleust haben und von Polizisten, die undercover als Gangster unterwegs sind. Ort des Geschehens: Boston, Massachuetts.

Der Boss der irischen Mafia heißt Frank Costello (Jack Nicholson) und die örtliche Polizei will ihn schon lange ins Gefängnis bringen, doch nie reichten die Beweise aus. Dies gelingt dem ausgekochten Gangsterboss vor allem durch seine ihm untergebenenen Bandenmitglieder, ein eingeschworenes Team. Er hat auch einen Maulwurf bei der Polizei, der ihn immer mit den wichtigen Informationen versorgt. Dieser Colin Sullivan (Matt Damon) wurde schon als kleiner Junge (Conor Donovan) von dem Paten gefördert und hat es nun geschafft erfolgreich die Ausbildung zum Polizist zu absolvieren... fast zeitgleich mit dem jungen Billy Costigan (Leonardo diCaprio), der eher aus kriminellen Verhältnissen entstammt. Durch diesen Hintergrund wird der junge Polizeikadett Costigan für Captain Queenan (Martin Sheen), dem Leiter der Undercover-Abteilung und für dessen rechte Hand Staff Sergeant Bryce Dignam (Marc Wahlberg) interessant. Sie können Billy für eine gefährliche Mission gewinnen. Er soll sich in Costellos Bande einschleusen und undercover Beweise sammeln, dass man den Gangter endlich für lange hinter Gitter bringt. Dieser Costello ist nicht nur ein sehr aggressiver Mann, sondern auch sehr gerissen. Denn er bekommt von seinem Mann Colin immer rechtzeitig Warnungen, wenn es brenzlig wird. Queenan und Dignam vermuten schon lange, dass in ihren eigenen Reihen einer der besten Männer des Gangsters tätig ist. Beide Männer steigen in ihrem Wirkungskreis auf. Colin wird leitender Staff Sergeant in der Abteilung Special Investigation United und Billy steigt gleich hinter Mr. French (Ray Winestone) zum zweiten Vertrauensmann Costellos auf. Und beide Männer machen die Bekanntschaft mit der Polizeipsychologin Madolyn Madden (Vera Farmiga). Bald bemerkt auch Costello das in seinen Reihen ein Polizeispitzel operiert...

Scorsese hatte ja mit "Kap der Angst" bestens bewiesen, dass er sich neben dem Original in Punkto Tiefgang nicht verstecken muss.
Beste Voraussetzungen für die Oscarverleihung 2007 - und tatsächlich gewann "Departed" in den Kategorien "Bester Film", Bestes Drehbuch" und "Bester Schnitt".
Und auch für den Regisseur Martin Scorsese hat es nach dem 6. Anlauf mit dem lang ersehnten Oscar geklappt, die beste Konkurrenz der letzten 10 Jahre geschlagen.
Insgesamt ist der Originalfilm aus Hongkong aber besser, ein bisschen Substanzverlust zum Original ist
Was Scorsese im Vergleich daraus gemacht hat, ist ein spannender und guter Polizeithriller fürs Popcornpublikum. Sein größter Oscartriumph ist nicht so genial wie seine anderen wegweisender Klassiker "Taxi Driver", "Raging Bull" oder "Good Fellas"...
"Departed" ein erfolgreicher Thriller ...und ein Film, den alle irgendwie gut finden, wenn sie das Original nicht gesehen haben.
Die Schwachstellen des Films sind für meine Begriffe ein bisschen das Overacting von Jack Nicholson. Der kommt in einigen Szenen sehr gut rüber, bei einigen wirkt es aber überzogen. Leonardo diCaprio spielt seinen Part sehr eindrücklich und Matt Damon ist ebenfalls als aalglatter Polizeischurke perfekt besetzt. Allerdings schaffte nur Nebendarsteller Marc Wahlberg eine Oscar-Nominierung. Dies gelang ihm als sehr unkonventioneller Polizist, der am Ende zur Schlüsselfigur des Films wird und einen effekten Abgang hinlegt.

Eigentlich konnte ja nichts schiefgehen. Als ich hörte, dass einer besten Regiesseure aller Zeiten das Remake eines vielschichtigen Mafiathrillers aus Hongkong macht, ein Film der sicherlich zu den besten seiner Gattung gehört und stellenweise sogar das Flair des "Paten" hat. Leider ist das Original weitestgehend unbekannt und es lag jetzt an Scorsese diesen Stoff fürs grosse Publikum zu inszenieren. Die Idee von "Infernal Affairs" ist eine der besten Ideen, die das Genre je zu bieten hatte.
Und Scorsese hatte ja mit "Kap der Angst" bestens bewiesen, dass er das Original an Tiefgang noch locker toppen kann.
Beste Voraussetzungen also, dass da ein Meisterwerk dieses Jahrzehnts geschaffen wird.
Und dann hat es auch noch mit dem lang ersehnten Oscar geklappt, die beste Konkurrenz der letzten 10 Jahre geschlagen.
Ich war sehr gespannt und dann war die Enttäuschung sogar sehr gross.
Vielleicht wäre ich unbefangener herangegangen, hätte ich das geniale Original nicht gesehen.
Was Scorsese im Vergleich daraus gemacht hat, ist lediglich ein ganz guter Unterhaltungsfilm fürs Popcornpublikum. Mehr nicht...und wir sprechen hier vom Macher solcher wegweisender Streifen wie "Taxi Driver", "Raging Bull" oder "Good Fellas"...
Während des Films hab ich mich dann auch an diverse Hollywood-Remakes erinnert gefühlt, die alle versuchen, dem Original noch eins draufzusetzen...Spurlos verschwunden...beispielsweise und die in dieser Überzogenheit dann deutliche Substanzverluste damit erzeugen.
So auch für "Departed"...ein Film, den alle irgendwie gut finden, wenn sie das Original nicht gesehen haben.
Die Schwachstellen des Films sind für meine Begriffe
a) die derbe Sprache, die ja in vielen Scorsese Filme super gut eingesetzt wird, hier wirkt sie durch das hohe Aufkommen fast schon unfreiwillig komisch
b) die Leistung des Ausnahmeschauspielers Jack Nicholson ist derart überzogen, dass man seine Performance leider unter dem Begriff "over acting" abspeichern muss
c) die Schlüsselfigur Marc Wahlberg wird zwar anfangs gut herausgearbeitet, da ahnt man ja schon, dass er nach seinem Abgang nochmals auftaucht...diese Szene aber für Scorsese Verhältnisse sogar erstmalig platt wirkt...
überhaupt: Das Ende sorgt sicherlich für einen publikumswirksamen Effekt, dennoch wirkt es bei mir eher negativ, ich finde die Schluss-Szene nicht besonders gut gefilmt...
d) Matt Damon kommt an seine schauspielerischen Grenzen...

ok, vielleicht lege ich bei Scorsese besonders strenge Maßstäbe an, weil ich den Filmemacher als einen der Grössten seines Fachs ansehe...

Gegenüberstellend eine einwandfreie Leistung von di Caprio, der sich vermutlich mit diesem Film endlich wieder vom Titanic Image freischaufeln konnte und nun auch seine Leistung in einem anderen Scorsese Film "Gangs of New York" in einem anderen, viel günstigeren Licht erscheinen lassen.

Übrig bleibt ein guter Unterhaltungsfilm, im filmischen Schaffen von Scorsese aber mit einer seiner schwächsten Arbeiten....
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