Jeans Store Hier klicken Neuerscheinungen Cloud Drive Photos Alles für die Schule Learn More saison Hier klicken Fire Shop Kindle Roosevelt festival 16
Kundenrezension

19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hervorragend!, 4. Juni 2004
Rezension bezieht sich auf: Römische Geschichte: Republik und Kaiserzeit bis 284 n. Chr. (Gebundene Ausgabe)
Eines muss ich vorweg sagen: Einen Stern habe ich dafür abgezogen, dass das Buch nicht mehr das Aktuellste ist, es ist aus dem Jahre 1973. Es hätte die 5 Sterne sonst auf jeden Fall verdient.
Das spielt für den Normalverbraucher(in diesem Fall ich selbst) keine gesteigerte Rolle, anders verhält es sich mit dem Althistoriker, dem die eine oder andere Einschätzung Bengtsons veraltet erscheinen mag.
Das Buch ist wunderbar zu lesen, und Herrmann Bengtson, ein grosser Stern am Himmel der Althistoriker, verstand es wunderbar, den Spagat zwischen notwendiger Kürze und unabdingbarer Vollständigkeit zu vollziehen.
Das macht die ganze Sache ungemein leicht und entspannend zu lesen. Bengtson kommt nicht mit einemmal mit Namen daher, die noch nie vorgekommen sind, und er strapaziert auch keine lateinischen Termini, die einen ständigen Griff zum Stowasser unerlässlich machen. Er schreibt dieses Buch wie einen hervorragenden Roman.
Zur Gliederung: 33 Kapitel, auf zwei Abschnitte aufgeteilt:
Römische Frühzeit und Republik, danach die römische Kaiserzeit.
Kartenmaterial wird vermisst, die Tabellen zu den römischen Kaisern und Würdenträgern sind dafür von erstklassiger Qualität.
Anzumerken ist noch, dass es sich bei dieser Version um die leicht abgeschlankte Ausgabe handelt, die sowohl auf Fussnoten als auch auf die Bibliographie verzichtet. Respektive des Alters ist das aber verzeihlich.
Gesamtfazit:
Ich würde das Buch einem jeden empfehlen, der sich für römische Geschichte interessiert, ungeachtet seines Vorwissens.
Alleine dem Experten und Studenten der Alten Geschichte wird das Buch vermutlich nur mehr eine Reminiszenz an einen der grössten ihrer Disziplin sein, aber diese Spezies wird sich anders zu behelfen wissen.
Für alle anderen ist der Bengtson eine hervorragende Wahl.
PS: Ich hätte mir gerne auch seine griechische Geschichte angesehen, das Problem dabei ist, dass diese vor der Entzifferung der Linear-B-Texte in den 70ern entstanden ist, und damit leider schon in ein anderes Zeitalter fällt.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein

[Kommentar hinzufügen]
Kommentar posten
Verwenden Sie zum Einfügen eines Produktlinks dieses Format: [[ASIN:ASIN Produkt-Name]] (Was ist das?)
Amazon wird diesen Namen mit allen Ihren Beiträgen, einschließlich Rezensionen und Diskussion-Postings, anzeigen. (Weitere Informationen)
Name:
Badge:
Dieses Abzeichen wird Ihnen zugeordnet und erscheint zusammen mit Ihrem Namen.
There was an error. Please try again.
">Hier finden Sie die kompletten Richtlinien.

Offizieller Kommentar

Als Vertreter dieses Produkt können Sie einen offiziellen Kommentar zu dieser Rezension veröffentlichen. Er wird unmittelbar unterhalb der Rezension angezeigt, wo immer diese angezeigt wird.   Weitere Informationen
Der folgende Name und das Abzeichen werden mit diesem Kommentar angezeigt:
Nach dem Anklicken der Schaltfläche "Übermitteln" werden Sie aufgefordert, Ihren öffentlichen Namen zu erstellen, der mit allen Ihren Beiträgen angezeigt wird.

Ist dies Ihr Produkt?

Wenn Sie der Autor, Künstler, Hersteller oder ein offizieller Vertreter dieses Produktes sind, können Sie einen offiziellen Kommentar zu dieser Rezension veröffentlichen. Er wird unmittelbar unterhalb der Rezension angezeigt, wo immer diese angezeigt wird.  Weitere Informationen
Ansonsten können Sie immer noch einen regulären Kommentar zu dieser Rezension veröffentlichen.

Ist dies Ihr Produkt?

Wenn Sie der Autor, Künstler, Hersteller oder ein offizieller Vertreter dieses Produktes sind, können Sie einen offiziellen Kommentar zu dieser Rezension veröffentlichen. Er wird unmittelbar unterhalb der Rezension angezeigt, wo immer diese angezeigt wird.   Weitere Informationen
 
Timeout des Systems

Wir waren konnten nicht überprüfen, ob Sie ein Repräsentant des Produkts sind. Bitte versuchen Sie es später erneut, oder versuchen Sie es jetzt erneut. Ansonsten können Sie einen regulären Kommentar veröffentlichen.

Da Sie zuvor einen offiziellen Kommentar veröffentlicht haben, wird dieser Kommentar im nachstehenden Kommentarbereich angezeigt. Sie haben auch die Möglichkeit, Ihren offiziellen Kommentar zu bearbeiten.   Weitere Informationen
Die maximale Anzahl offizieller Kommentare wurde veröffentlicht. Dieser Kommentar wird im nachstehenden Kommentarbereich angezeigt.   Weitere Informationen
Eingabe des Log-ins
  [Abbrechen]

Kommentare

Kommentare per E-Mail verfolgen
Von 1 Kunden verfolgt

Sortieren: Ältester zuerst | Neuester zuerst
1-1 von 1 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 30.09.2014 09:31:24 GMT+02:00
SA 2 meint:
Naja, die Wissenschaft geht weiter und in einer systematisch-wissenschaftlichen Beschäftigung muss man selbstverständlich die neue und neuste Literatur miteinbeziehen. Allerdings ist der Ansatz verfehlt, Sterne wegen des Alters eines Werkes abzuziehen. Man muss ein Buch doch in seinem Entstehungskontext bewerten. Wo kommen wir denn da hin? Geben Sie Droysen dann nur noch drei Sterne und Herodot einen? Letzterer ist als Vater der Geschichtsschreibung einer der vier, fünf wichtigsten Historiker überhaupt. Sollte man sein Werk abwerten, weil es seitdem Erkenntnisgewinne gab und er somit natürlich nicht den Forschungsstand repräsentieren kann? Das scheint mir die absurde logische Konsequenz eines solchen Bewertungskriteriums. Für literarische Werke wäre ein solcher Ansatz noch unsinniger. Man stelle sich vor, Monika Maron oder Michael Kupfmüller schreiben ein sehr gutes Buch, das wir mit fünf Sternen bewerten wollen. Sollen wir dann Fontane oder Dostojewski nur noch drei Sterne geben, da die Zustände, die sie beschreiben, fast überhaupt nicht mehr, nur noch im allgemein Menschlichen, existieren?

Es ist doch offensihtlich, dass im Falle der Belletristik eines solches Vorgehen gänzlich absurd wäre, aber eben auch im Falle der Wissenschaft nicht angemessen ist. Im Übrigen sollten wr nicht vergessen, dass das, was oft als wissenschaftlicher Fortschritt bezeichnet wird, nicht unbedingt immer etwas mit Informations- oder gar Erkenntniszuwachs zu tun hat, sondern meistens lediglich eine neue Perspektive im Zuge eines neuen methodischen Ansatzes ist. Das sind gerade in unserem Land heutzutage die "Historische Sozialwissenschaft" und ihre Epigonen ersten und zweiten Grades. Das geht soweit, dass schon an der Universität reflexartig von einem "spartanischen Sonderweg" gefaselt wird. Natürlich gibt es neben Interpretationsveränderungen, die natürlich hin und wieder wahre Erkenntnisse bringen können, auch Zuwachs von harten Fakten. Sie führen ja ein schönes Beispiel an, wo eine wichtige Quelle erst später endeckt wurde. Nur der Normalfall ist das nicht. Der interessierte Geschichtsfreund kann heute immer noch aus Klassikern wie Mommsen oder Droysen eine größere Grundblidung (mit sehr vielen Details und Zusammenhängen) erlangen als bei den meisten aktuellen Eintagsfliegen - und das au höchstem schriftstellerischen Niveau. Übrigens ist ja auch Ihre Rezension noch hilfreich, obwohl sie schon eine Dekade alt ist...
‹ Zurück 1 Weiter ›

Details

Artikel

Rezensentin / Rezensent


Ort: Paris

Top-Rezensenten Rang: 223.904