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Kundenrezension

am 26. März 2014
Daenerys ist im Osten, die Lannisters sind in Kings Landing, die Starks sind verstreut, Stannis hat sich verrannt, in Dorne brütet man in der Sonne und auf den Iron Islands betreibt man immer noch keinen Ackerbau. So viel zur Story. War schon "A Feast for Crows" durch die Verwendung neuer point-of-view-Charaktere ein retardierendes Moment in der großen Geschichte, kommt jetzt das Ganze knirschend zum Stehen. In den ersten drei Bänden der englischen Ausgabe (entspricht den Bänden 1-6 der deutschen Fassung) entwickelt sich eine faszinierende Welt und eine Geschichte, die Gier auf mehr macht. "A Feast for Crows" wirkte nach dem wirklich dichten "A Storm of Swords" behäbig und erweckte den Anschein, als ob der Band das Luftholen vor dem großen Finale würde. Leider wurde die Hoffnung getäuscht. "A Dance with Dragons" tritt auf der Stelle. Anstatt die vielen verschiedenen angerissenen Handlungsstränge langsam in Richtung Finale zu führen, werden weitere (unnötige) Stränge eingeflochten. Bei dem bisherigen Schreibtempo und Martins Ablehnung von fan fiction gehe ich davon aus, dass die Reihe kein würdiges, sondern eher ein Hopplahopp-Ende (wenn überhaupt) bekommt. Trotzdem habe ich dem Buch drei Sterne gegeben. Die Geschichte an sich ist ja nicht wirklich neu. Aber Martin kann einfach hervorragend formulieren. Und was für mich die Stärke der Reihe ausmacht, ist das geschickte Spiel des Autors mit Erwartunghaltungen. Martin unterläuft diese nämlich mit schöner Regelmäßigkeit. Im ersten Band ist Ned Stark klar die Identifikationsfigur, bis zum Verlust seines Kopfes. Robert Baratheon ist der umgängliche König, der mit Cersei Lannister einen regelrechten Hausdrachen (Tschuldigung für das doofe Wortspiel) geheiratet hat. Speziell im fünften Band nimmt Martin die Bilder, die er selbst dem Leser in den Kopf gepflanzt hat, mit Genuss auseinander. So geht er jetzt z.B. auf Cerseis Sicht auf ihre Ehe ein und erweckt fast schon wieder Mitleid mit diesem Miststück.
Fazit: Eine Weiterführung der Geschichte ist fast nicht vorhanden. Aber die Facetten, die Martin seinen Figuren hinzufügt, sind faszinierend und machen das Buch doch lesenswert. Im Vergleich mit dem Beginn der Reihe sind trotzdem nicht mehr als drei Sterne drin.
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