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Kundenrezension

96 von 114 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen das Leben in einem Land, das von allen vergessen wurde, 22. Januar 2013
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Während die Welt schlief: Roman (Taschenbuch)
Das Buch " Während die Welt schlief", ist zwar ein Roman mit fiktiven Personen, das Leben der Palästinenser, das in dieser Geschichte erzählt wird, ist aber leider Realität.Ein Land, das von der Welt vergessen wurde, das soviel Leid und Grausamkeit erleben musste, dass wir als Europäer es uns kaum vorstellen können.

Die Geschichte des Landes Palästina wird aus der Sicht einer in einem Flüchtlingslager namens Jenin geborenen Araberin erzählt. Amal beginnt ihre Erzählung in einem kleinen Ort, Ein Hod, das seit Jahrhunderten in Besitz seiner Einwohner ist.Ein blühendes Land, in dem die Orangen kindskopfgroß sind und die Olivenernte in jedem Jahr gut ausfällt.Die Menschen leben im Einvernehmen mit Allah, der einen Großteil ihren Alltags bestimmt.Bis 1948 die Zionisten den Staat Israel gründen. Die Einwohner Ein Hods werden mit Waffengewalt aus ihren Häusern vertrieben und müssen ihr Land und ihren gesamten Besitz zurücklassen. In einem Flüchlingslager in Jenin wird Amal als drittes Kind ihrer Familie geboren. Der mittlere Bruder verschwand während der Flucht und dies hat das Herz ihrer Mutter für immer erstarren lassen. Für Amal ist ein Leben der Vertreibung und Gewalt alltäglich.Sie darf das Land ihrer Ahnen nie kennen lernen, das ihre Eltern in den schönsten Farben beschreiben.Ihr Leben ist bestimmt durch Flucht und Vertreibung, die sie sogar nach Amerika führt.

Beim Lesen dieses Buches sind mir mehr als einmal die Tränen gekommen und ich habe mich immer wieder gefragt, wie Menschen so etwas aushalten können.Mit welchem Recht anektiert Israel diese Landstriche und fühlt sich dabei auch noch im Recht. Und warum schaut die Welt zu, auch wir? Amal schreibt in ihrer Geschichte " An uns wird die Rache für den Holocaust vollzogen", aber warum? Dieses Volk kann doch wirklich nichts dafür und dass sich ein Volk, das so grausam behandelt wird wehrt,ist doch auch mehr als verständlich, obwohl so die Spirale der Gewalt nie ein Ende findet.

Susan Abulhawa schreibt ihre Geschichte in einer wunderbar blumigen Sprache, wie sie den Arabern wohl eigen ist. Diese wundervolle Art zu schreiben lässt die Gräultaten nicht weniger erscheinen, legt aber eine gewisse Sanftheit über das Geschriebene, das einem manchmal den Atem raubt.Soviel Verlust,den diese Menschen ertragen mussten und dabei denke ich nicht an materielle Dinge, ist unmenschlich. Genau dieses Gefühl kommt im Leser hoch, wenn er dieses Buch liest und man bewundert die Leute für ihren Mut und ihr Durchhaltevermögen.Ich habe mit den Personen dieser Geschichte mit gelitten, habe mich mit ihnen gefreut und die Gemeinschaft, die unter den Vertriebenen herrschte, als Balsam für ihre Wunden erlebt.Es war trotz aller schrecklichen Geschehnisse ein wunderschönes Erlebnis der Freundschaft von Huda und Amal bei zu wohnen und ihre Lebenswege zu begleiten, die von der Autorin wunderbar empathisch beschrieben wurden.

Das Thema Nahost-Konflikt ist seit über 60 Jahren immer wiederkehrendes Thema in den Medien. Sind wir deshalb so abgestumpft gegenüber dem Leid dieser Menschen, weil es für uns schon zur Alltäglichkeit geworden ist darüber zu hören?Susan Abdulhawa rüttelt auf mit ihrem Buch und ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der glaubt, die kleinen Alltagsprobleme würden das Leben schwer machen. Mein Respekt gilt diesen Menschen, die fast jeden Tag um das nackte Überleben kämpfen müssen.Dieses Buch wird sich fest in mein Herz und mein Gedächtnis graben.

Mehr als empfehlenswert.
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1-10 von 19 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 30.01.2013, 14:15:12 GMT+1
Zuletzt vom Autor geändert am 30.01.2013, 14:16:17 GMT+1
Jozna meint:
Vielleicht sollten Sie sich zur Abwechslung mal mit der Geschichte der Juden und Israelis beschäftigen, anstatt immer nur eine Seite zu sehen und zu hören. Wenn Deutsche von Empathie reden, dann kennen sie entweder nur einen Teil der Geschichte oder sie betrauern tote Juden. Von Empathie mit Juden und Israelis ist in der offziellen Schreibe sehr wenig zu hören.
Haben Sie sich mal gefragt, weswegen die ganzen muslimischen Staaten einfach so zugucken??? Waren Sie mal in Palästinensergebieten? Da hungert niemand und in der Regel haben die Leute auch ein Dach überm Kopf. Die palästinensischen Araber haben von Anfang an Terror auf Israel ausgeübt, nicht umgekehrt. Geflüchtet sind genausoviele jüdische Siedler wie palästinensische Araber. Allerdings haben die Israelis die Araber in ihren Staat integriert. Und dort leben auch viele. Viele andere lassen sich zum einen benutzen und werden zum anderen vom Rest der Welt alimentiert. Und zwar so gut, dass sie täglich Raketen nach Israel schicken können. Vielleicht auch von ihrem Geld. Haben Sie mal überlegt, wohin die Juden hätten gehen sollen??? Ihre Sicht der Dinge ist viel zu einfach.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 30.01.2013, 18:53:42 GMT+1
[Vom Autor gelöscht am 30.01.2013, 18:54:23 GMT+1]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 30.01.2013, 19:03:08 GMT+1
Amazone meint:
Und ich finde es sehr erschreckend, wie viel Hass unter diesen Völkern herrscht.
Wo bleibt ihre Toleranz anders Denkenden gegenüber. Zu einem Konflikt gehören immer 2 Parteien, einer der agiert und einer der reagiert. Wer hier was tut,will ich mal außen vorlassen.Waffen sprechen immer eine schlechte Sprache.Es gab ja durchaus Friedensgespräche, die man hätte konsequent weiterführen müssen.Wer Menschen tötet, nur um Recht zu behalten und dies auch noch im Namen des Glaubens, kann mein Verständnis nicht finden.
Außerdem sind wir "Deutschen" durchaus informiert und es gibt ja auch viele Juden die ins Ausland z.B. nach Amerika emigrierten.
Ein Satz aus diesem Buch ist mir tief im Gedächtnis geblieben , den ich sehr treffend fand. "Wir Palästinenser tragen die Folgen des Holocaust." Finden Sie das gerecht ?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 30.01.2013, 20:06:12 GMT+1
Jozna meint:
Ich finde Ihre Ansichten einfach nur naiv. Und Naivität kann sehr gefährlich werden. Ihre Gedanken zeugen von einer tiefen Unwissenheit.

Warum regen Sie sich nicht auf über das, was in Saudi Arabien tagtäglich geschieht, über das, was die Islamisten tagtäglich überall in der Welt anrichten. Israel ist das einzige demokratische Land im Nahen und ferneren Osten. Lesen Sie mal eine israelische Zeitung, dann sehen Sie, was Meinungsvielfalt ist. Und dann zeigen Sie mir sowas mal aus einem der Israel umgebenden islamischen Länder. Da ist Schluß mit lustig. MfG, Jozna

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 30.01.2013, 20:36:10 GMT+1
Amazone meint:
Erstens habe ich ein Buch über Palästina gelesen und nicht über Saudi Arabien. 2. habe ich keine Lust in diesem Forum mit Ihnen über Politik zu streiten und außerdem ist mir jede Art von Fanatismus verhasst, egal von welcher Seite sie kommt.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 30.01.2013, 23:11:04 GMT+1
Jozna meint:
Es wäre aber besser, Sie wüßten etwas mehr über Geschichte. Wessen Fanatismus meinen Sie?? Sie müssen aber wirklich nicht antworten, wenn es Ihnen widerstrebt. Wenn Sie aber gerne mehr wissen möchten, hätte ich ein paar Buchtitel als Vorschlag.

MfG, Jozna

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 31.01.2013, 11:24:27 GMT+1
Amazone meint:
Hallo!
Über gute Buchtipps freue ich mich immer . Danke

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 31.01.2013, 12:54:43 GMT+1
Jozna meint:
Liebe Robby-Lesegern, ich erlaube mir hiermit, Ihnen ein paar Buchtitel die die Kehrseite vielleicht erhellen, vorzuschlagen. Dies ist weder belehrend noch von oben herab gemeint. Ich habe mir nämlich mit Interesse auch viele Ihrer Rezensionen entdeckt und festgestellt, dass wir in mancherlei Hinsicht einen ähnlichen Geschmack haben, allerdings bei anderen Sujets als diesem.

Ralph Giordano: Erinnerungen eines Davongekommenen
" Die 2. Schuld
" Israel, um Himmels Willen Israel

Tilman Tarrach: Der ewige Sündenbock

Leon Uris: Exodus

Dies nur ein paar Anregungen. Ich selbst finde Ralph Giordano einfach großartig. Und Tilman Tarrach Buch zum Thema Juden und Israel ist einfach unverzichtbar.

Möglicherweise ergibt sich hieraus ein fruchtbarer wechselseitiger Austausch. Ich selbst lese eigentlich stets und ständig, wann immer ich eine halbe Stunde erübrigen kann und wenn es geht viel länger. Themen sind sehr unterschiedlich. Zur Zeit bin ich mal wieder im mittelalterlichen England.
Viele Grüße,

Hildegard Behrendt

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 31.01.2013, 16:08:25 GMT+1
[Vom Autor gelöscht am 31.01.2013, 16:08:34 GMT+1]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 31.01.2013, 17:34:12 GMT+1
Amazone meint:
Hallo!
Vielen Dank für die Buchtipps, einige Bücher kenne ich, habe sie aber noch nicht gelesen.Ich weiß ja nicht, was Sie für einen Hintergrund haben, was ich allerdings feststellen möchte ist, dass ich die Schändlichkeiten , die dem jüdischen Volk angetan wurden in keinster Weise gut heiße.Ich finde aber auch nicht, das gerade ein Volk, was soviel Grausames erlebt hat wie die Juden und das nicht nur im 3. Reich, sondern ja schon über die Jahrhunderte hindurch, diesen Hass, der sich aufgestaut hat, weitergeben sollte, denn dann kann nie Frieden entstehen.Und ich finde, solange Muslime ihren Glauben leben und andere damit nicht verletzen, warum lässt man sie nicht in ihrem Glauben. Kein Glaube ist besser oder schlechter.
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