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Kundenrezension

6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen The Diving Board, 16. September 2013
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Diving Board (Deluxe Edition) (Audio CD)
12 neue Lieder + 3 kurze Zwischenspiele präsentiert uns Elton John auf seinem neuen Album. Stärker als je zuvor ist das Klavierspiel im Vordergrund, dazu eine kleine Band, die äußerst zurückgenommen agiert. Das tut den Songs grundsätzlich gut, hier und da vermisse ich aber doch ein wenig Abwechslung und die Gitarre von Davey Johnstone.
Dieses zurückgenommene Arrangement begann ja schon 2001 bei "Songs from the Westcoast", hier ist es aber noch extremer.
Nachdem Eltons letztes "Solo-"Album (The Captain & The Kid) eine (für seine Verhältnisse) recht fröhliche Grundstimmung hatte, finde ich "The Diving Board" extrem melancholisch - mehr als jedes andere seiner Alben der letzten 30 Jahre. Waren frühere Balladen (vor allem in den 90ern) noch eher romantisch, so findet man hier kaum noch Zuckerguss. Besonders schwermütig sind "My Quicksand" (eines meiner Favoriten des Albums) und "The Diving Board", das meinen Geschmack weniger trifft. Aber auch "Home Again" finde ich für eine Single-Auskopplung sehr nachdenklich - sehr gelungene Nummer, aber eher weniger Radio-tauglich.

Grundsätzlich finde ich, die Kompositionen könnten oft etwas ausgereifter sein. Zum Beispiel "Can't Stand Alone Tonight" oder "Take This Dirty Water" haben interessante Ansätze, versacken dann aber irgendwie in ständigen Wiederholungen. Ich habe irgendwo gelesen, Elton habe die Songs in 2 Tagen geschrieben - vielleicht hätte er doch etwas mehr Zeit investieren sollen...
Auch etwas mehr Abwechslung hätte es manchmal schon sein können. Hier ein Frauenchor, da ein paar jazzige Klaviertöne...aber im Großen und Ganzen bietet das Album das, was man von Elton John halt erwartet.
Wie einige anderen hier, bin ich auch der Meinung, dass "Voyeur" besonders positiv hervor sticht.
Außerdem sehr bemerkenswert finde ich "Mexican Vacation (Kids In The Candlelight)". Das ist richtig schön rotzig, typischer 70-er Jahre-Elton-Rock, nur ein bisschen mehr Tempo hätte es vertragen.
kurz zu den Bonus Tracks der Deluxe-Version:
"Candlelit Bedroom" - huch, aus Versehen hat Elton doch tatsächlich ein fröhliches Lied geschrieben. Das klingt, als wäre es noch von "Too Low For Zero" übrig geblieben.
Die übrigen 3 Live-Versionen von der Album-Vorstellung braucht man nicht unbedingt, wenn man die Studio-Versionen hat.
Fazit: gutes, sehr klavierlastiges Album, mit sehr schwermütiger Grundstimmung, was sicher nicht jedermanns Geschmack treffen wird.
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1-6 von 6 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 16.09.2013, 20:50:28 GMT+2
sehr gute rezension !! vorsicht ::: die CD bloß nicht vor der arbeit im auto hören. deine kollegen werden sich sorgen um dich machen nach diesem enttäuscht-deprimiert-unsicher-fragendem-warum-nur-vergiss-es-gesichtsausdruck. ich habe am nächsten tag sofort gegengesteuert mit "glass houses" von billy joel. da war die welt für mich und meine kollegen wieder in ordnung.

Veröffentlicht am 16.09.2013, 21:35:09 GMT+2
Zuletzt vom Autor geändert am 16.09.2013, 21:35:43 GMT+2
popheroe meint:
@"rael3"

Fröhliches a la "Too Low for Zero" (1983) war bei "The Diving Board" wohl nicht vorgesehen, und es würde auch nicht zur Grundstimmung des Albums und zu den (vorzüglichen) Texten von Bernie Taupin passen.
Es ist ein leises retrospektives Album.
Vielleicht erschließt sich Ihnen die Schönheit und Klasse des Albums mit der Zeit???
Schau mer mal....

lg
"pophero"

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 16.09.2013, 21:42:47 GMT+2
Zuletzt vom Autor geändert am 16.09.2013, 21:43:48 GMT+2
rael3 meint:
@ Michael Michalczyk
vielen dank. das billy joel album habe ich noch nicht gehört, wusste gar nicht, dass er noch aktiv ist :-)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 16.09.2013, 22:05:30 GMT+2
rael3 meint:
@ popheroe:
Es gefällt mir ja gut, hab ich ja auch geschrieben (für mich ist 3 Sterne noch absolut okay). Ich wollte nur darauf hinweisen, dass es sehr schwermütig ist - für diejenigen, die es noch nicht gehört haben (das finde ich auch nicht negativ). Also nochmal - manche Lieder haben m.E. halt Schwächen, aber ich finde das Album insgesamt nicht enttäuschend, falls das Ihr Eindruck war :-)

Veröffentlicht am 16.09.2013, 22:13:00 GMT+2
Zuletzt vom Autor geändert am 16.09.2013, 22:51:29 GMT+2
popheroe meint:
@rael3

Billy Joel ist schon lange nicht mehr aktiv (Letztes Studioalbum "River of Dreams", 1993)
Sein (hervorragendes) Album "Glass House" ist von 1980.

Ich fand ihre Rezension zu "The Diving Board" nicht vollkommen negativ, sondern ich hab nur gesagt, wo sie sich meiner Meinung nach täuschen bzw. wo unsere Eindrücke sehr gegensätzlich sind.
Sie schreiben in ihrer Rezension beispielsweise "...die Kompositionen könnten etwas ausgereifter sein."
Ich dagegen finde grade das an "The Diving Board" brilliant: Die ausgereiften Kompositionen.
Auch dass die Balladen auf "The Diving Board" keinen Zuckerguß mehr haben, wie sie schreiben, halte ich für keinen Nachteil, sondern für einen Vorteil.

War und ist alles nicht böse gemeint.

Wäre doch schlimm, wenn wir von etwas alle die gleiche Meinung und den gleichen Eindruck hätten.
Das wäre langweilig.
Dann bräuchte man nicht miteinander diskutieren.

lg
J. Disch ("popfan")

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 16.09.2013, 23:28:38 GMT+2
rael3 meint:
@ popheroe:
Ich geben Ihnen recht. Ich glaube, dass gerade dieses Album sehr unterschiedliche Bewertungen erhalten wird (und ja auch schon erhalten hat). Das mit dem Zuckerguss soll auch absolut positiv zu verstehen sein. Zum Beispiel "My Quicksand" finde ich klasse, wird aber mit Sicherheit auf andere schräg und verstörend wirken. Wer "Can You Feel The Love Tonight" etc. erwartet, wird enttäuscht werden. Ich finde die Richtung, die Elton John in den letzten Jahren einschlägt, gut. Wenn er meiner Meinung nach auch nicht an frühere Alben herankommt. Und auch die Tatsache, dass ein Lied wie "The Diving Board" auf der Platte ist, finde ich grundsätzlich gut, weil man es so nicht erwartet hätte (auch wenn dieses Lied meinen Geschmack nicht trifft). Ich glaube, gerades dieses Album wird die Geschmäcker spalten. Das habe ich versucht, etwas zum Ausdruck zu bringen, warum ich das glaube. Also: erstmal reinhören, bevor man 17 EUR ausgibt und nachher enttäuscht ist.
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