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Kundenrezension

am 15. März 2012
Die 1100 ist das Einsteigermodel in die DSLR Technik bei Canon, ich benutze sie aber sehr gerne immer noch, auch wenn ich grössere Modelle (z.B. für's Studio) besitze. Die "kleine" Canon ist nämlich kompakt, einfach zu bedienen, relativ günstig und dabei robust. Für mich die richtige Kamera für den Privatausflug oder wenn ich in Menschenmengen unterwegs bin, wo ich mir mit einer viel teureren großen Kamera zuviele Sorgen machen würde- wenn mir eine grosse Kamera runterfällt oder gestohlen wird, hätte ich Probleme, sie aus dem Stand zu ersetzen, ein 1100D Gehäuse kriege ich aber im Notfall hin, finanziell...

Bei der 1100 macht man nichts falsch, sie reicht für den Liebhaber absolut aus und macht prima Fotos. Vor einigen Jahren wäre sie eine technische Sensation gewesen und ein Spitzenmodell. Nichts zu meckern dran, ich hatte auch schon die Vorgängerin, die 1000D und werde mir sicherlich auch den Nachfolger wieder kaufen, für eben den oben genannten Zweck.

Man verliert beim Update auch kein Vermögen, weil die gebrauchten Kameras immer noch einen Wiederverkaufswert haben (bei mir allerdings an die Verwandschaft verschenkt wurden).
Ich hoffe mir wird verziehen, wenn ich es bei der relativ flachen Würdigung der Kamera belasse (Die 1100D ist eine super Kamera...) und lieber über ein Thema schreibe, das Einsteiger stark bewegt: Welches Objektiv kaufe ich für den Anfang?

Die Auflösung der Kamera ist hoch, die Detailabbildung und Bildqualität toll. Aber: um diese hohe Abbildungsleistung auch zu bekommen, sollte vom Kauf mancher Zoomobjektive eher abgesehen werden, eine Kamera kann nur soviel Details zeigen, wie das Objektiv kann.

Speziell die angebotenen Bundle Objektive würde ich nicht sehr empfehlen- sie sind nicht wirklich schlecht, aber dem Anfänger erlauben sie nicht ausreichend kreative Spielmöglichkeiten, der Profi wird sie nicht für viel Geld aufschrauben wollen. Die kitobjektive sind also binnen kurzem ausgereizt und werden sicherlich durch etwas besseres ersetzt, damit sind sie unsinnig.

Alternativ werden oft Objektive von Anfängern gekauft, die einen extrem grossen Zoombereich abdecken, von Weitwinkel bis Tele. Die Superzooms mit extrem weitem Zoombreich sind für Reisen usw. praktisch, dabei aber sperrig, groß und schwer. Das wird auf der kleinen Fototour schnell zur Belastung. Ihre Abbildungsleistung ist halbwegs brauchbar aber eben nicht richtig gut und so werden auch sie oft schnell ersetzt durch eines der teuren lichtstarken Telezooms 70-200. Speziell an der leichten und relativ kompakten 1100D machen große schwere Objektive wenig Spass, auch weil der Vorteil der Kamera damit verlorengeht und sie schlecht im Gleichgewicht ist dann.

Während die Superzooms einen halbwegs brauchbaren Wiederverkaufswert haben, sind die Bundleobjektive beim Wiederverkauf ein ziemlicher Totalverlust- die will niemand haben. So gesehen kann es der bessere Weg sein, sich lieber was besseres gleich zu Beginn zu kaufen und das muss nicht einmal teuer sein.

Statt eines Suppenzooms oder Bundleobjektives bietet sich eine der klassischen günstigen und guten Festbrennweiten an, das extrem preiswerte und dabei sehr abbildungsstarke Canon 50mm mit Offenblende 1,8 oder eines der 30/35 mm von Canon oder Sigma zum Beispiel.

Speziell das 50mm 1,8 ist an APS-C Sensor eine klassische Portraitbrennweite und macht die Kamera studiotauglich für ganz wenig Geld. Das 35mm ist an APS-C Sensor das Äquivalent zu einer früheren 50 mm Normalbrennweite und prima für den Alltag. Die hohen Lichtstärken dieser Objektive erlauben Fotografie bei sehr wenig Licht und Spiel mit der Tiefenschärfe.

Man fotografiert mit Festbrennweiten anders als mit Zooms- indem man sich den Motiven nähert oder sich entfernt. Eine völlig andere Art des Fotografierens, an die man sich schnell gewöhnt. Das 50mm 1,8 gehört zu den richtig guten und dabei sehr preiswerten Objektiven, vor allem aber verliert es kaum Wert, es ist gebraucht annähernd so teuer wie neu. Etliche Fotografen in meinem Bekanntenkreis haben das 50mm immer auf der Kamera und wechseln nur für spezielle Gelegenheiten zu Tele oder Weitwinkel. In geschlossenen Räumen kann das 50mm etwas lang sein von der Brennweite her, dann ist ein Weitwinkel zusätzlich eine gute Wahl.

Der Zoom fehlt in der Praxis selten- wegen der guten Detailabbildung und der relativ hohen Pixelzahl kann man zur Not etwas tun, was sonst unter Fotografen verpönt ist, nämlich einen Ausschnitt eines Fotos verwenden, statt zu zoomen. 12 MP ist schon richtig viel, auch ein Ausschnitt eines Bildes reicht oft noch, um ein Poster in brauchbarer Qualität auszubelichten.

Beispiel für eine gute, lichtstarke und günstige Festbrennweite:
Canon EF 50mm 1:1.8 II Objektiv (52 mm Filtergewinde)
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