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Kundenrezension

78 von 89 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Noch nicht wirklich ausgereift, 21. Juli 2011
Rezension bezieht sich auf: Philips NP3500/12 Internetradio als HiFi-Baustein ohne Lautsprecher (WLAN, FB & Smartphone App, FLAC, MP3, Spotify) schwarz (Elektronik)
Nachdem ich jetzt das NP3500 seit knapp 2 Wochen besitze, habe ich dann doch so einige Macken gefunden, die teilweise empfindlich stören. Prinzipiell ist das NP3500 ein schönes Gerät, es ist leicht einzurichten und findet problemlos mein Synology NAS, welches einen zertifizierten DLNA-Server eingebaut hat. Das Menü ist ausreichend schnell und die verfügbare Android-App ermöglicht (neben der Fernbedienung) eine komfortable Steuerung per WLAN.

Im Gegensatz zu den bisher zwei anderen Rezensenten wusste ich auch, dass das Gerät keine Lautsprecher besitzt, auch wenn die großen schwarzen Flächen neben dem etwas kleinen Display etwas anderes suggerieren. Ich betreibe das NP3500 an einer 5.1-Anlage, angeschlossen über den vorhandenen koaxialen Digitalausgang, was erstklassigen Sound garantiert.

Daher startete das Gerät durchaus mit 5 Sternen.

Der dickste Hammer zuerst: zwischen einzelnen Tracks wird eine kurze Pause eingebaut. Wie man dem Philips-Forum streamiumcafe.com entnehmen kann, war das schon beim Vorgängergerät NP2500 so und Philips hat es in drei Jahren in den durchaus erscheinenden Software-Updates nicht geschafft, das abzustellen. Man sollte annehmen, dass der Erfinder der Audio-CD, Philips, sich der Tatsache bewusst ist, dass Lieder ineinander übergehen können. Und dass das technisch problemlos machbar ist, zeigt die kostenlose Software eezUPnP, die von einem DLNA-Server die gleichen per FLAC kodierten Audiodaten ohne Pause oder Knackser sauber abspielt. 2 Sterne Abzug dafür. Falls Philips das per Update ändert, werde ich das hier in den Kommentaren vermerken.

Apropos eezUPnP, das ist gleichzeitig ein UPnP-Controllpoint, mit dem man das NP3500 fernbedienen können sollte. Das Gerät wird auch durchaus gefunden, aber man kann damit einen so gründlichen Absturz provozieren, dass sogar den Austaster nicht mehr funktioniert. Nach dem Ende eines Lieds blieb das NP3500 ebenfalls hängen, wobei mir auffiel, dass die Zeitangabe nicht stimmen konnte. Beim zweiten Veruch wurde das Lied problemlos abgespielt. 1 Stern Abzug für Abstürze.

Es hat außerdem den Anschein, dass das NP3500 manche Lieder kürzt. Das fiel mir bei näheren Tests zu den oben genannten Pausen auf, selbst mit der Lücke passen Liedende und Liedanfang manchmal nicht zusammen. 1 Stern Abzug für Softwarefehler.

Beim Versuch, diese Lücken anzuspringen, fiel mir auf, dass es keine Möglichkeit für einen schnellen Vorlauf gibt. Die Fernbedienung hat schlicht keinen schnellen Vorlauf. Das liegt jedenfalls nicht daran, dass das mit DLNA und Streaming nicht gehen könnte, denn die Playstation 3 kann das natürlich auch über DLNA. Auch über die Android-App ist kein gezielter Sprung an eine Stelle oder ein schneller Vor-/Rücklauf möglich. Bei der Navigation über das Radkreuz auf der Fernbedienung kann man zwar in den Menüs über Hoch/Runter navigieren, eine Ebene höher (in Ordner rein) oder tiefer (aus Ordnern raus, z.B. ins Hauptmenü) kommt man aber nicht per Rechts/Links, sondern über Back und OK. Auch hier zeigt die Playstation 3 "BD Remote Control", wie eine ergonomische Bedienung aussieht. 1 Stern Abzug für eine nicht richtig durchdachte Bedienung per Fernbedienung.

Und die Fernbedienung braucht man wirklich. Amazon schreibt nämlich über das NP3500 in der Kurzbeschreibung (Stand 3.8.2011): "Mit der Touchscreen-Steuerung können Sie Ihr Gerät bequem über Schaltflächen auf dem Bildschirm statt über konventionelle Tasten am Gerät bedienen." Philips hingegen schreibt in der per PDF erhältlichen Anleitung in den Technischen Daten: "Touchscreen: Nein". Ich hab's ausprobiert, Philips hat Recht. 1 Stern Abzug dafür und der geht auf Amazons Konto.

Ich habe mir überlegt, ob ich das Gerät innerhalb der 2-Wochen-Frist zurückschicke und mich dagegen entschieden (ich will ja Musik hören). Stattdessen werde ich mich in den nächsten zwei Jahren immer wieder mal auf die Gewährleistung berufen, was aufgrund der von Anfang an vorliegenden (und gegenüber Philips in deren Forum und hiermit angezeigten), aber per Update behebbaren Mängel kein Problem darstellen sollte. Und ich werde das Gerät in einem Jahr und 11 Monaten zurückschicken, wenn das nicht behoben wurde, ich habe mir das schon auf Wiedervorlage gelegt.

-1 Stern für ein dann doch etwas zu früh herausgebrachtes Gerät.
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1-9 von 9 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 03.11.2011 09:43:18 GMT+01:00
sjoerns meint:
Herrlicher Kommentar! Treffend - ich habe NP2900 und da triit das problem mit Paus - Liedende - Liedanfang genau wie beschrieben auf. Schade - Philips ist auf dem richtigen Weg - aber leider werden Dinge nicht zu Ende gedacht. Use what you produce - dann fallen solche Fehler auf. Das mit der Gewährleistung ist eine prima Idee! Danke für die genaue Beschreibung.

gruß
sjoerns

Veröffentlicht am 06.11.2011 17:49:09 GMT+01:00
S. Gleissner meint:
Update 6.11.11: kürzlich gab es ein Update auf eine neue Firmware. Abstürze habe ich seit dem keine mehr gehabt; diese waren vorher aber auch recht selten, von daher kann ich nicht sicher sagen, dass sich das verbessert hat. Was gleich geblieben sind, sind die Zwangspausen zwischen einzelnen Tracks sowie die am Ende gekürzten FLAC-kodierten Tracks. Die Philips-Entwickler wurden über einen Forenmoderator über diese Probleme informiert, aber ich bezweifle, dass das behoben wird. Amazon jedenfalls hat den Touchscreen-Fehler in der Produktbeschreibung behoben.

Veröffentlicht am 23.12.2011 09:39:44 GMT+01:00
S. Gleissner meint:
Update 23.12.11: es gab ein weiteres Update. Verbesserungen beim Abspielen von FLAC-kodierten Tracks sind mir bisher nicht aufgefallen; die Pause zwischen den Tracks ist nach wie vor vorhanden. Philips hat sich bei mir gemeldet und mir bestätigt, dass über das Problem mit den Pausen nachgedacht wird; natürlich ohne eine Zusage, dass das wirklich behoben wird. Daher kann ich nach wie vor nur von dem Gerät abraten, wenn man FLAC-codierte zusammenhängende Musikstücke hören will.

In den letzten Wochen ist es öfters mal passiert, dass der Ton auf dem digitalen Ausgang für einige Sekunden ausgefallen ist, nachdem das Gerät für längere Zeit eingeschaltet war. Ich kann noch nicht vollständig abschätzen, ob zu den Softwarefehlern nun auch noch thermische Hardwareprobleme hinzukommen, aber der Gewährleistungsfall wird wohl doch früher als später eintreten.

Veröffentlicht am 03.01.2012 21:42:38 GMT+01:00
S. Gleissner meint:
Update 3.1.2012: ich habe das Gerät aufgrund von Soft- und Hardwarefehlern zurückgeschickt. Amazon hat von mir eine CD mit Videoaufnahmen der Fehler und einen Ausdruck der Philips-E-Mail erhalten und problemlos und sehr schnell den vollen Betrag zurückerstattet. Danke dafür!

Philips ist, was Audioprodukte angeht, für mich erst mal gestorben. Morgen kommt hoffentlich meine jüngst bestellte Logitech Squeezebox Touch...

Veröffentlicht am 02.02.2012 08:21:40 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 02.02.2012 09:53:15 GMT+01:00
Prudentis meint:
Es tut mir Leid, aber Sie haben einfach das Bewertungssystem nicht verstanden.
1 Stern bedeutet, das Gerät gefällt mir überhaupt nicht.
Wie Sie selber feststellen, produziert es einen hervorragenden Sound (an einer Anlage über Digital zumindest) und fügt sich mühelos ins Netzwerk.
Ihre Rezension ist zwar recht gut aber der eine Stern ist einfach nur lächerlich, für ein Gerät was Sie erfolgreich nutzen!
Das Gerät verdient deutlich mehr als 1 Stern und Ihr Text spricht eine andere Sprache als die Bewertung. Sie sollten überlegen, welche
Aussage Sie damit machen.
Außerden -2 Sterne für nicht nahtlosen Übergang? Ist das Ihr Ernst ... ??? Die meisten Menschen wird das überhaupt nicht stören.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 02.02.2012 14:15:00 GMT+01:00
S. Gleissner meint:
Hallo Prudentis, klar ist eine negative Punktezahl polemisch. Ich akzeptiere nun mal schwerwiegende (und unnötige) Mängel nicht. Die Primärfunktion des Gerätes ist nun mal Musik abspielen (ob in hoher Qualität oder nicht ist zweitrangig), und genau das kann das Gerät nicht ohne Aussetzer. Dafür gab es aber nur zwei Sterne Abzug. Würden Sie es akzeptieren, wenn im Kino das letzte Wort in jeder Szene abgeschitten wird und das Bild für eine halbe Sekunde schwarz bleibt? Bestimmt nicht, sie würden zu Recht ihr Geld zurück wollen. Ich habe ja Philips kontaktiert und denen den Fehler beschrieben, aber es hat sie nicht wirklich interessiert. Und wissen sie was, die Logitech Squeezebox Touch kostet auch nicht viel mehr, funktioniert aber diesbezüglich fehlerfrei.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 04.03.2012 22:21:28 GMT+01:00
experiograph meint:
Wer zum Beispiel Live-Musik hört, längere Techno-Mixes oder Pink Floyd, für den sind Pausen zwischen den Liedern ein absolutes No-Go! Ich finde zwei Punkte Abzug dafür durchaus gerechtfertigt!

Veröffentlicht am 22.03.2013 14:12:41 GMT+01:00
Ludwig Hafner meint:
Leider treffen auch heute noch alle Punkte zu.
Und obwohl es meines Wissens zur Zeit kein vergleichbares Konkurrenzprodukt gibt (warum eigentlich nicht ?), geht dieses bis auf den Digitalsound vollkommen misslungene Teil heute an den Händler zurück.
Das war mein erstes und letztes Philips-Gerät!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 23.03.2013 08:17:26 GMT+01:00
S. Gleissner meint:
Hallo Herr Hafner, ich habe seit etwa einem Jahr eine Logitech Squeezebox Touch, die völlig problemlos mit meinem Synology NAS zusammenarbeitet (dank eines Plugins für das NAS) und alle mir wichtigen Features bietet. Dummerweise hat Logitech ihre Produktpalette zusammengestrichen; die Squeezebox-Reihe ist nicht mehr im Programm, auch (noch) nicht im neuen Tochterunternehmen Logitech UE. Die Preise für die Restposten sind mit über 300€ geradezu unverschämt hoch, ich habe vor einem Jahr noch 224€ bezahlt.
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