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Kundenrezension

202 von 233 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grandioser Auftakt, der einen nachdenklich zurücklässt, 6. September 2009
Von 
Rezension bezieht sich auf: Die Tribute von Panem. Tödliche Spiele (Gebundene Ausgabe)
Eine Trilogie ist ein inhaltlich zusammengehörendes, in diesem Fall literarisches Werk, welches aus drei Teilen besteht. Ich wusste also, worauf ich mich einließ, als ich mit "Die Tribute von Panem - Tödliche Spiele" den ersten Teil einer Trilogie aufschlug. Und trotzdem erwischte mich die Realität 415 Seiten später eiskalt: Auch ich bin verdammt dazu mindestens ein Jahr auf die Fortsetzung zu warten, denn mit "Tödliche Spiele" ist der Autorin ein grandioser Auftakt gelungen.

Die Geschichte spielt in Panem, einem Staat aus zwölf Distriken und dem Kapitol. Errichtet wurde dieser nach zahlreichen Kriegen und Naturkatastrophen auf dem Gebiet des heutigen Nordamerikas. Der 13. Distrikt wurde nach einer Rebellion gegen das Kapitol zur Abschreckung aller vernichtet. Zusätzlich muss jeder Distrikt jährlich zwei Tribute (1 Mädchen und 1 Jungen) losen, die dann im Kapitol an den sogenannten Hungerspielen teilnehmen. Diese Hungerspiele finden in einer weitläufigen High-Tech-Arena statt und dienen der Unterhaltung der Bürger des Kapitols. Die Regeln sind so einfach wie grausam. Nur einer kann gewinnen, nur einer darf überleben.

Als das Los auf ihre 12-jährige Schwester fällt, meldet sich Katniss aus dem 12. Distrikt freiwillig als Tribut. Zusammen mit dem Jungen Peeta begibt sie sich auf eine surreale Reise ins Kapitol, wo sie wie Helden begrüßt, hofiert und später zur "Schlachtbank" geführt werden. Die zarte Liebe Peetas zu Katniss stellt jedoch schließlich die Regeln der Spiele in Frage.

Nach der Hälfte des Buches stellte ich mir bewundernd die Frage, woher die Autorin nur ihre ausgefallenen Ideen nimmt. Bei genauer Betrachtung wurde mir jedoch klar, dass sie schlichtweg mit offenen Augen durch die Gegenwart und die Geschichte geht. Wir finden Anlehnungen an die Gladiatoren-Kämpfe genauso wie an "Big Brother" oder das "Dschungel-Camp". Wird die Befriedigung unseres Voyeurismus in der Zukunft so aussehen?

Nun könnte man meinen, einen gewaltverherrlichenden Roman vor sich zu haben, schließlich sind die Ereignisse blutig und grausam. Doch gerade durch seinen unverschnörkelten Schreibstil - die Ich-Erzählerin Katniss ist eine nüchterne, gradlinige Erzählerin - regt das Buch zum Nachdenken an und sicherlich auch zum Diskutieren über heutige TV-Formate.

Ein grandioser Auftakt, ein Buch, das man nicht mehr aus der Hand legt und uns süchtig auf den nächsten Band zurücklässt.

Die Wartezeit wird die Rezensentin übrigens mit dem in Englisch schon erschienenen 2. Teil verkürzen :-)
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1-6 von 6 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 23.08.2011, 20:41:32 GMT+2
Die Autorin nimmt die Ideen wohl aus Büchern/Filmen wie Battle Royale oder Todesmarsch, wo es um genau das Gleiche geht ;)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 04.10.2011, 14:22:16 GMT+2
Michael S. meint:
Oder bei Running Man mit Schwarzenegger :-)

Veröffentlicht am 15.03.2012, 20:36:25 GMT+1
Soweit ich weiss ist die Tribute von Panem eine Mischung aus "Menschenjagd" und "Todesmarsch".....

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 27.03.2012, 01:23:36 GMT+2
Zuletzt vom Autor geändert am 27.03.2012, 01:29:10 GMT+2
Laut ihrer Angabe hat sich die Autorin an der griechischen Sage um den Minotaurus orientiert ( in welcher der König Minos Kinder als Tribute in sein Labyrinth schickte, wo sie dann gejagt und getötet wurden ).
Zudem kam ihr diese Idee beim Zappen durchs Fernsehprogramm. Da eine Reality Show, dort eine Kriegsberichtserstattung.

Und all diese oben genannten Bücher/Filme nehmen ihre Ideen von ... ?
Nichts ist wirklich auf dem eigenen Mist gewachsen. Ob nun aus uralten Sagen oder späteren Filmen ... es gibt viele Quellen an denen man sich bedienen kann. Man braucht nur lange genug zu suchen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 09.04.2012, 22:09:48 GMT+2
Am ehesten erinnert mich das Ganze an das "Millionenspiel", das vor über 30 Jahren Reality-TV, Brutalität usw. vorweggenommen hat, von Tom Toelle. Dieses beruht auf The Prize of Peril des US-amerikanischen Schriftstellers Robert Sheckleyam. Aber ich finde genau so auch Elemente aus "1984" von George Orwell und "Schöne Neue Welt" von Aldous Huxley, zwei Klassikern der Weltliteratur. Ich finde das nicht verwerflich, sondern normal, alle Schriftsteller verarbeiten ihre literarischen Erfahrungen in ihrem Werk.

Veröffentlicht am 28.04.2012, 14:47:00 GMT+2
Miki meint:
Es ist ein Unterschied ob man sich von einer Idee inspirieren lässt oder ob man dreist abschreibt.
Die Ähnlichkeit zu Battle Royale ist nicht zu leugnen, die Plagiatsvorwürfe kommen nicht von ungefähr.
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