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Kundenrezension

am 8. September 2010
Ich bin einer der vielen Linkin Park (LP) Fans der ersten Stunde. Als 2000 ihr erstes Album Hybrid Theory (HT) herausgekommen ist, hab ich mich direkt in diese Band verliebt.
Der Sound war einfach hammer und das Album lief rauf und runter in meiner Stereoanlage. Das selbe dann mit ihrem zweiten Album Meteora. Spätestens dann war Linkin Park meine lieblings Band.
Bei Minutes to Midnight war ich dann schon etwas skeptisch. LP wurden ein wenig "softer", mehr Richtung Mainstream und es gefielen mir nicht mehr alle Lieder von diesem Album.
Trotzdem war das Album gut, auch wenn dieses schon damals von einigen alten LP Fans kritisiert wurde. Dementsprechend waren die Ansprüche meinerseits für das neue LP Album hoch.

Als ich das erste Lied "The Catalyst" das erste mal gehört hab war ich schockiert, nicht weil es schlecht war, nein es gefiel mir sogar, sondern einfach wegen dem Style. Trotzdem hatte ich zu dem Zeitpunkt noch große Hoffnungen, dass das neue Album nicht auf den Style von "The Catalyst" aufbaut.
Doch heute ist meine Hoffnung zerplatzt als ich "A Thousand Suns" durchgehört hab. Die ersten Worte die mir durch den Kopf gingen nachdem ich mehrmals A Thousand Suns durchgehört hab waren unter anderem unkreativ, langweilig, grausam, unnötig, 0815, Mainstream...nur um einige zu nennen. Die Songs sind nicht wie "The Catalyst", bei dem man noch erkennen konnte DAS es ein LP Lied ist, nein... sie sind einfach teilweise nur langweiliger und unkreativer Einheitsbrei und man fragt sich "was haben die da nur für eine krampf gebaut?!"..... Den Musikstil des Albums kann man am ehesten als "Elektro-Pop-Rap" bezeichnen.
Ich fang jetzt aber erst einmal an die 15 Songs mit Kommentaren aufzuführen:

Track 1 The Requiem (2:01)
Eine Art Intro, welches nur aus elektronischer Musik und Gesang von einer unbekannten Dame besteht. Die ersten 53 Sekunden sind langweiliger elektro Einheitsbrei, ab dann setzt der Hintergrundgesang ein und es hört sich garnicht so schlecht an, gute Ansätze, vor allem wird der Sound gegen Ende hin ein bischen besser. (3/10 Punkten)

Track 2 The Radiance (0:57)
Naja...ein Übergang zum ersten "richtigen" Lied. Langweilige elektro Musik, die ein paar Worten versehen wurde. *gähn* (1/10 Punkten)

Track 3 Burning in the Skies (4:13)
Das erste vollständige Lied ist mehr richtung Pop-Rock mit elektro Einflüssen und ist recht ruhig gehalten mit einer eingängigen Melodie, die zu gefallen weiß. Auf diesem Lied sieht man mal wieder was für eine tolle Stimme Chester hat (was man leider zu selten erleben und hören kann auf diesem Album). Eines der wenigen guten Lieder auf "A Thousand Suns". (8/10 Punkten)

Track 4 Empty Spaces (0:18)
Sinnloser Übergang zum nächsten Lied, welcher nur aus komischen Hintergrundgeräuschen besteht. Da macht 18 Sekunden den Kopf gegen die Wand schlagen mehr Spaß als sich das anzuhören.... (1/10 Punkten)

Track 5 When They Come For Me (4:55)
Ein Lied das nur aus teilweise amateurhaften Hiphop- und Elektrobeats besteht. Mike rapt dabei die ganze Zeit, bis auf einen kleinen Teil ab 3:05, wo dann Chester singt. So ein Song hätte auf einem Hiphop Album gepasst und würde warscheinlich auch bei Hiphop Fans anklang finden, aber für mich ist so etwas einfach nur daneben. Wenn man ein geniales Lied wie Numb mit diesem hier vergleicht, dann würde man am liebsten...... *heulanfall* (2/10 Punkten)

Track 6 Robot Boy (4:28)
Das einzig positive an diesem Song ist der Text, den ich wirklich gut finde, aber das was ausenrum ist, ist billiger Elektro-Pop. So etwas könnte bei Lady Gaga Hörern anklang finden. Durch den Sound kann man zu dem Gesamtpacket einfach nurnoch sagen "setzen 6!" (1/10 Punkten)

Track 7 Jornada Del Muerto (1:34)
Wer hätte es gedacht...wieder einmal ein nutzloser Übergang! Wiedermal langweilige elektronische Musik und dazu Chesters Stimme, welche verzerrt wird. *heul* (1/10 Punkten)

Track 8 Waiting For The End (3:51)
Wieder einmal unkreative Hiphop- und Elektrobeats, welche aber nicht allzu Schlimm sind und die durch den teilweise doch hörbaren Gitarren- und Drumsound zu etwas hörbaren verschmelzen. Teilweise denkt man das Chester und Mike beim Einsingen auf Drogen waren, so hören sie sich zumindest teilweise an. (4/10 Punkten)

Track 9 Blackout (4:39)
Der EINZIGE Song auf dem Chester über längere Zeit seine geilen Screams einsetzt, die an HT und Meteora erinnern. Der Song ist, solange Chester ins Mikro schreit, richtig gut, was aber nur ein kleiner Teil ist. Der Rest weiß mit langweiligem Gesang und langweiligen Beats zu verscheuchen. So etwas ist vielleicht Clubtauglich, aber für Rockfesitvals wie Rock am Ring/Rock im Park etc? Wohl eher weniger. Chesters Screampart bekommt (8/10 Punkten), das Gesamtpacket aber nur (1/10 Punkten)

Track 10 Wretches And Kings (4:15)
Das einzige Lied, welches fast komplett an HT und Meteora erinnert. Leider sehr Hiphop lastig, aber ein richtig guter Beat und Chesters Screams sind stellenweise auch für einige Sekunden dabei und endlich hört man auch mal wieder die Scratches von Joe. (6,5/10 Punkten)

Track 11 Wisdom, Justice, And Love (1:38)
Komischer Übergang der einfach nur an ein billiges Technolied erinnert. Sowas will man einfach nicht als LP Fan hören. *facepalm* (1/10 Punkten)

Track 12 Iridescent (4:56)
Extrem unkreativer, langweiliger und billiger Elektro-Pop Sound gepaart mit langweiligem Gesang. Chesters Stimme klingt hier einen Tick zu langweilig. "Wo sind meine Ohropax?!" (1/10 Punkten)

Track 13 Fallout (1:23)
Wieder einer dieser bescheuerten Übergänge mit billigem elektro Sound und komischem (wie man das auch immer nennt) "Gesang" im Hintergrund. (1/10 Punkten)

Track 14 The Catalyst (5:39)
Sehr elektro lastig, untermalt mit guten Gesangseinlagen und stellenweisen sehr guten Beats. Nach ein paar mal anhören bleibt der Song im Ohr und man findet immer mehr gefallen daran. Der Songtext ist natürlich sehr gut, aber leider wurde das gesamte Lied sehr in die Länge gezogen, 5:39 Minuten ist doch ein wenig arg lang für so ein Lied. (7,5/10 Punkten)

Track 15 The Messenger (3:01)
Ein Akustiklied, bei dem man wieder Chesters top Stimme hören kann. Keine nervigen Hiphop- oder Elektrobeats, einfach nur Gitarre und Klavir. Wenigstens etwas! So eine Art von Song gabs zwar schon oft, aber trotzdem ein kleiner Lichtblick. (7/10 Punkten)

Totz einigen guten Ansätzen ist "A Thousand Suns" eines der schlechsten Albem die ich kenne. Vor allem diese nervigen und sinnlosen Übergangslieder sind einfach nur deplatziert. Die Jungs basteln drei volle Jahre daran und es sind sechs von diesen Übergangsliedern enthalten? Was das bezwecken soll ist mir leider schleierhaft... Gerade einmal vier Songs sind gut bis in ordnung, die restlichen sind teilweise einfach nur so dermaßen langweilig und unkreativ.
Das sich eine Band weiterentwickelt ist normal, aber das hier ist ein RIESIGER RÜCKSCHRITT, denn es hat garnichtsmehr mit dem alten Sound zu tun. Um den Stilwechsel am besten zu beschreiben, muss man sich nur einmal Vorstellen was wäre, wenn Iron Maiden auf einmal Pop-Rock spielen würden.
Oft liest man das der Sound sehr innovativ und kreativ sein soll, es kommt einen aber so vor, als wären wahrlos diverse Stilelemente zusammengefügt worden und das man alles schon einmal in besser gehört hat.

Durch "A Thousand Suns" werden die LP Jungs warscheinlich neue pseudo "Fans" für sich gewinnen können (welche warscheinlich nichtmal wissen das LP schon vor diesem Album existiert haben), aber die alten und richtigen Fans werden überhaupt nicht begeistert sein, da LP das verloren hat, was sie ausgemacht hat...richtig geiler Nu-Metal/Rock Sound.

Ich hoff, dass dieses Album nur ein Unfall ist und das die Jungs bei ihrem fünften Studioalbum wieder zu ihren Wurzeln zurückkehren. Ansonsten laufen Linkin Park in Gefahr im endlosen Maelstrom der langweiligen 0815 Musik zu verschwinden, was ich am wenigsten möchte, da ich Linkin Park und ihren alten Sound liebe und dieser mich seit fast 10 Jahren in meinem Leben begleitet.

So long... ein extrem enttäuschter Fan der ersten Stunde
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