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Kundenrezension

TOP 500 REZENSENTam 27. Februar 2012
Nach seiner abgeschlossenen Welttournee 1988 zog sich Springsteen für ein paar Jahre ins Privatleben zurück, um im Alter von damals ungefähr vierzig Jahren aus der Dauerschleife >Album-Promotion zur Veröffentlichung-Tournee-Album-Promotion...< nach 15 Jahren einmal auszubrechen. Den Status, sich das erlauben zu können, hatte er längst erreicht.

So schuf er über lange 18 Monate entspannt etappenweise sein neuntes Studio-Album "Human touch", lebte als Privatmann, wurde Vater. Die E-Street-Band war beurlaubt (nicht aufgelöst!) und das Album entstand mit anderen Musikern, wurde ungewöhnlich und förderte Klänge und Strukturen zutage, die man von Springsteen nicht kannte.
Es geriet anders als die E-Street-Band Alben, aber das war ja auch der Vorsatz. Nur als das Album im März 1991 abgeschlossen wurde, war Springsteen noch nicht gewillt in den oben erwähnten Rhythmus wieder einzutauchen, hielt das Album zurück und hängte ein weiteres Jahr als Privatmann ran, heiratete Patti Scialfa und wurde noch mal Vater (was soll man auch machen mit soviel Freizeit).

Für Ende März 1992 (also ein volles Jahr nach Fertigstellung des "Human touch" Albums), wurde die Veröffentlichung mit allem was dazugehört, TV-Auftritte, Interviews, Medientermine aller Art, geplant und natürlich eine anschließende Tournee um den Globus und zurück. Anfang 1992 hatte Springsteen genügend Songs ungeplant nebenbei geschrieben (man kann ja nicht nur Kinder zeugen), dass er entschied noch mal ins Studio zu gehen und so entstand binnen weniger Wochen auch noch das zehnte Studio-Album, was dann taggleich am 31.03.1992 mit "Human touch" in die Läden kam.

Dass die Presse (und auch einige Fans) darin kommerzielle Verkommenheit zu erkennen glaubten, anstatt sich mit den beiden Alben genauer zu beschäftigen, will ich hier nicht weiter ausführen.
Fakt ist, dass es sinnvoll war zwei einzelne Alben und nicht ein Doppel-Album zu veröffentlichen, denn sie sind nicht nur nacheinander entstanden, sie unterscheiden sich auch deutlich.

"Lucky town" ist ein Schnellschuß, zehn klar strukturierte Songs, binnen weniger Wochen geschrieben und aufgenommen, ohne viel Firlefanz. "Human touch" ist über eineinhalb Jahre entstanden, experimentiert und weist so manchen Song auf, den man dem Klangbild nach nicht sofort Bruce Springsteen zuordnen würde (und was einige Fans bis heute mit der Platte nicht recht warm werden läßt).

Was bei "Human touch" aber vielleicht ein Vorteil war, ist hier bei "Lucky town", zugegeben, ein Mangel - Das Fehlen der E-Street-Band!
Einige der ungewöhnlichen Songs auf ersterem, wären mit den Kollegen der Stammbesetzung so vielleicht kaum umsetzbar gewesen, auf "Lucky town" fehlen sie aber schmerzlich. Das Album besteht der Reihe nach aus typischen Springsteen-Rocknummern, aber sie rocken nicht, zumindest nicht richtig.
Ob nun der Titelsong "Lucky town" oder der Opener der Platte "Better days", "Living proof", "Local hero" oder das wirklich phantastische "Souls of the departed" - es sind alles Songs die elementar wirklich gut sind, wo aber der letzte Dampf fehlt. Dampf, den die Herren aus der E-Street bekanntlich hätten erzeugen können. Die Gastmusiker waren natürlich keine Stümper, das Album geht schon in Ordnung. Jeder von ihnen, ein begnadeter profilierter Musiker. Vielleicht war aber gerade das das Problem. Ein zu hohes Maß an Perfektion. Eine sauber gespielte Gitarre rockt eben nicht!

Springsteen wollte damals aber die Pause von den Kollegen und so wurde konsequenter Weise nicht nur "Human touch" sonder auch dieses nicht geplante zehnte Album mit den Gast-Musikern produziert. Nicht schlecht, aber für fünf Sterne reicht es nicht.
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