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Kundenrezension

19 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das beste aus zwei Welten - mit kleinem technischen Mangel, 21. November 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: Need for Speed: Rivals - Limited Edition (Computerspiel)
Es folgt mal wieder ein (vermutlich zu) ausführlicher Testbericht von mir zum neuesten Need for Speed-Teil: Rivals. Getestet wurde das Spiel seit dem 18.11. ausführlich auf meinem PC mit AMD 7970 und i5-Prozessor sowie kurz auf den Notebooks.

Gerade erst ist Battlefield 4 erschienen und bereitet eine ungeheure Menge Spaß, schon wirft EA mit "Need for Speed: Rivals" auch schon den nächsten potentiellen Kracher in den Ring. Was das neue Need for Speed als indirekter Nachfolger von „Hot Pursuit 2010“ taugt, versuche ich, in dieser Rezension klarzustellen. Aber gleich vorab: Es macht trotz einiger Kritikpunkte eine Menge Spaß!

** Die Vorgänger **

Need for Speed: Rivals folgt auf die Spiele „NfS Hot Pursuit“, „NfS The Run“ und „NfS Most Wanted“. Während mir The Run nicht wirklich zusagte, bereiteten mir Hot Pursuit aus 2010 und Most Wanted seit 2012 eine Menge Spielspaß. Während in Hot Pursuit sowohl Polizei als auch Racer gespielt werden, viel der Polizei-Teil in Most Wanted leider weg. Im nun zweitneusten Teil war es nur noch möglich, in einer offenen Welt herumzufahren, in Hot Pursuit gab es im Gegenzug eigentlich nur genau festgelegte, auswählbare Rennen (in der freien Fahrt gab es nichts zu entdecken).
In Most Wanted gab es zwar im Singleplayer Online-Anteile wie Vergleiche mit Origin-Freunden bei Blitzern und Sprungchancen, der eigentliche Multiplayer fiel aber eher mau aus. Viel zu chaotisch war es, zwischen jeden Rennen gab es erst einmal ewig lange Zeiten, bis jeder Spieler manuell beim nächsten Zielpunkt eingetroffen war. Bis auf einige Hacker konnte ich mich in Hot Pursuit aber über den Multiplayer nur wenig beklagen, sodass ich ihn auch jetzt noch gerne spiele – doof, dass nie mehr als 10 Spieler gleichzeitig online sind.

** Allgemeines zum Spiel**

Need for Speed stand noch nie für eine möglichst realistische Rennsimulation (die beiden Shift-Teile mal ausgenommen), sondern eigentlich schon immer für einen Arcade-Racer. Das heißt, realistische Fahrphysik steht im Hintergrund, der Schwerpunkt liegt auf actionreichen Rennen und Verfolgungsjagden durch verschiedene Gegenden. So kann man schon mal einen Kilometer lang driften (ohne kommt man sowieso nicht durch die Kurven) und wenn man einem Auto mit 300 km/h hinten auffährt, wird fährt man danach halt nur noch mit 240 Sachen über die Autobahn.

Der Fuhrpark war in Need for Speed schon immer ziemlich groß und ist es auch in Rivals wieder. Autos werden mit der Zeit (oder über Zusatz-DLCs) freigeschaltet, von jedem Auto gibt es zudem drei Varianten mit leicht unterschiedlichen Eigenschaften bei Beschleunigung, Haltbarkeit und mehr. Meiner Meinung nach sollte für das Erspielen eines neuen Autos aber mehr von Nöten sein als nur das Abschließen einer einzelnen Mission.

** Single- und Multiplayer **

Bereits bei der Ankündigung von Rivals hoffte ich auf ein Verschmelzen der positiven Aspekte von Hot Pursuit und Most Wanted. Und genau das hat sich auch bewahrheitet: Es gibt in Rivals keinen getrennten Multiplayer mehr, beides findet zusammen statt (solange man online ist – was sonst passiert, habe ich noch nicht getestet). Um sich das besser vorstellen zu können, eine kurze Erklärung:

Es gibt eine große Karte im Spiel. Cops starten von mobilen, festen Polizei-Stützpunkten aus, Racer aus ihren Garagen. Beim Spieleinstieg kann man von der wirklich riesigen Karte einen Punkt wählen, das Auto wird dann dort platziert. Fährt man nun durch die Gegend, trifft man immer wieder auf gleichgesinnte, aber auch auf Konkurrenten, also die feindliche „Klasse“. Gegen andere Racer können Rennen gefahren werden, Polizisten verfolgen einen. Beiden Klassen stehen dabei Waffen wie EMPs und Nagelbänder zur Verfügung, auf Straßensperren müssen die Racer verzichten.

Trifft man nun als Polizist auf einen Raser, lautet das Ziel, ihn zu verhaften, also zu vernichten. Man verfolgt ihn nun also, versucht, ihn kaputt zu rammen und benutzt seine Waffen. Mit der Zeit kommen meist weitere Raser und Polizisten dazu, sodass immer weitreichendere Verfolgungsjagden Entstehen. Blitzgeräte wie in Most Wanted mit Online-Highscore gibt es auch wieder, neu sind die Speedzones, bei denen in einer abgegrenzten Zone die Durchschnittsgeschwindigkeit so hoch wie möglich sein sollte.

Wo bleibt dabei aber der Multiplayer? Ganz einfach: Bis zu sechs Spieler (könnten gerne auch mehr sein) fahren gemeinsam auf einer Karte, können sich in Verfolgungsjagen einmischen oder einfach vorgegebene Missionen abfahren (z.B. Interceptor – einen KI-Gegner ausschalten o. Zeitrennen). Das Fahren der Missionen gestaltet sich meist aber schwieriger als gedacht, da man einen Raser doch nicht einfach frei auf der Straße herumfahren lassen kann… :-) Das Einmischen in solche Verfolgungsjagden bereitet mir dabei so viel Spaß, dass ich die eigentlichen Missionen meist vergesse, das macht aber mindestens genau so viel Bock.

** Technik **

Need for Speed: Rivals basiert auf der Frostbite 3-Engine, die auch bei Battlefield 4 zum Einsatz kommt. Sieht die Grafik also genau so umwerfend aus wie im Shooter-Kracher und, lassen sich auch Häuser umfahren wie in BF 4?

Beides mal ein nein – Die zerstörbare Umgebung bezieht sich lediglich auf Kleinigkeiten wie Zäune, ist so aber vermutlich auch besser, damit man nicht überall langfahren kann. Die Grafik kommt nicht an Battlefield 4 heran, das liegt aber nicht daran, dass sie schlecht ist. Sie sieht sogar richtig gut aus, nur ist Battlefield 4 halt doch nicht umsonst dreimal so speicherintensiv: Die Texturen sind zwar scharf, aber nicht knackig scharf, die Welt nicht ganz so detailreich etc. Trotzdem lässt sie sich noch als „sehr gut“ bezeichnen, eine bessere Grafik habe ich in einem Rennspiel noch nicht gesehen. Die Beleuchtung ist ein Traum: Wenn sich das Blaulicht der Polizei in den einzelnen Regentropfen des prasselnden Regens reflektiert, sieht das einfach super aus (ja, es gibt dynamisches Wetter sowieso Tag- / Nachtwechsel).

Positiv ist der technische Unterschied zu BF 4 vor allem in einem Punkt – der Stabilität. Ich hatte in mehr als 20 Stunden Spielzeit keinen einzigen Absturz, Bug oder Sonstiges. Ist man von EA gar nicht mehr gewohnt, aber muss man heutzutage ja schon richtig loben – das neue Entwicklerstudio Ghost hat hier sehr gute Arbeit geleistet. Die Motoren der Autos klingen nicht so groß unterschiedlich, an einen Lamborghini bin ich bisher aber auch noch nicht gekommen. Die Sound-Kulisse ist insgesamt aber ordentlich, auch der Hall-Effekt in Tunneln ist gut gemacht.

Die Karte ist abwechslungsreich gestaltet: Mal geht es über den Strand, mal über verschneite Serpentinen den Berg hoch und dann mit dem Highway durch den Wald. Leider gibt es nur eine Karte zur Auswahl, ob man sich daran schnell satt fährt oder nicht, wird sich zeigen. Für Motivation sorgen auf jeden Fall Sachen wie die genannten Blitzer, für die es einige Zeit brauchen wird, alle zu finden, Sprungchancen, Speedzones und mehr. Optisches Auto-Tuning übrigens, finde ich aber im Gegensatz zu vielen anderen nicht wirklich schlimm. Die Sprachausgabe ist auch nicht schlecht gemacht, die Lieder sind aus den Charts-Listen des Jahres genommen, was man mögen kann, aber auch nicht.

Ein großes Manko gibt es (neben dem laaaangweiligen Tutorial) aber: Auch, wenn sich die Grafikeinstellungen so schön genau anpassen lassen, hat man sich bei Electronic Arts wieder einen Skandal ausgedacht, der scheinbar einfach sein muss. Irgendjemand hatte in der Entwicklungsabteilung nämlich die grandiose Idee, das Spiel einfach mal auf 30 Bilder / Sekunde zu begrenzen. Egal, wie leistungsstark der PC (ist aber auch auf Konsole so) also ist, mit mehr als 30 fps wird das Spiel einfach nicht laufen. Dadurch wirkt das Bild in meinen Augen einfach nicht flüssig (50fps brauche ich mindestens für ein flüssiges Bild).

Das Spiel ist trotz Frostbite 3 aber immerhin erstaunlich genügsam. Dass es auf der 7970 auf Ultra keine Probleme gibt, hätte ich wahrscheinlich gar nicht erwähnen müssen. Dass es aber sogar mit der eingebauten Intel HD 4000 im Notebook auf mittel so flüssig läuft, hätte ich nicht gedacht. Die Steuerung ist mit Tastatur ziemlich fummelig, mit dem XBOX 360-Controller lässt es sich angenehm steuern.

** Fazit **

Need for Speed: Rivals macht wirklich Spaß. Die Kombination aus Multiplayer und Singleplayer ist wirklich gelungen, Spielspaß ist definitiv gegeben (trotz Gummiband-KI). Zu der angekündigten Android-App kann ich noch nichts sagen, da sie bisher nicht erschienen ist. In Anbetracht des Spielspaßes gebe ich trotz des 30 fps-Locks aber noch 4 Sterne. Natürlich hätte ich aus Protest nur einen Stern vergeben können, aber wem nützt das etwas? Spielspaß ist trotz des Locks definitiv gegeben und darum geht es ja hauptsächlich.
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1-7 von 7 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 21.11.2013 01:06:45 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 22.11.2013 01:42:58 GMT+01:00
Baui meint:
BF4 mit einem Rennspiel zu vergleichen, halte ich für etwas übertrieben, auch wenn beide die gleiche Engine nutzen.
Wenn Battlefield bei Ihnen nicht abgestürzt ist, dann haben Sie echt Glück gehabt, denn bei vielen Spielern sieht das ganz anders aus.
Dieses BF4 ist eigentlich ein Battlefield 3,5 und ich habe es mir gekauft und finde es auch nicht sonderlich toll, da hatte ich in BF3 ehrlich mehr Spaß. Um Auf NFS zurückzukommen, das mit dem 30 FPS Lock auf dem PC finde ich echt langsam nicht mehr feierlich, hinzu kommt noch die fehlende Lenkradunterstützung, die einigen sauer aufstoßen dürfte. Ich bin kein sog. EA-Hater aber ich finde die ganzen Serien wie Fifa, MOH und auch BF sind einfach nur noch ausgelutscht. Alle zahlen für ein paar Ingame-Items einen Haufen Geld und man fühlt sich einfach nur noch abgezockt. Was früher die Community erledigt hat (unentgeldlich), machen heute die Studios lieber selbst, um auch noch den letzten Cent an den Spielern zu verdienen. Ich bin dazu übergegangen bei BF4 kein Premium mehr zu kaufen und kritischer zu prüfen und das sollten alle anderen da draußen auch machen, denn erst dann werden die Spieler auch wieder ernst genommen. Ich vermisse echte Innovationen im Computerspielebereich. Auch Titanfall wird so wie ich EA kenne gnadenlos ausgeschlachtet werden.
Wieder eine neue Serie, wo man den Spielern mit Ingame-Content das Geld aus der Tasche ziehen wird.
Trotzdem danke für die ausführliche Rezension!!

Veröffentlicht am 21.11.2013 01:13:17 GMT+01:00
K. Langosch meint:
Geiles Game ! Kann ich so bestätigen . Die 30 fps sind gewollt und wichtig.
So hat man mehr Überblick und kann nocht rechtzeitig die Kurve kratzen .
Bestes Nfs ever !

(Ich habe mich auf Multiplayer bezogen )

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 21.11.2013 07:24:17 GMT+01:00
Peer meint:
Hallo Baui,
Beim BF-Vergleich habe ich mich eben gerade darauf bezogen, dass Need for Speed im Vergleich zu BF4 eben gerade nicht abstürzt :-)

Mir macht BF4 aber trotzdem jede Menge Spaß, noch einmal mehr als mir 3 beim Release machen konnte.

Grüße,
Peer

Veröffentlicht am 23.11.2013 22:55:15 GMT+01:00
Sankara meint:
Ohne Lenkradunterstützung indiskutabel. Konsolenschrott!

Veröffentlicht am 06.12.2013 18:40:57 GMT+01:00
nani meint:
haben wir beide das selbe spiel gespielt? kann ich mir nicht vorstellen... gummiband ki und 30 fps lock machen dieses spiel zu einem weiteren miesen teil in der nfs reihe... aber wem mw 2 spaß gemacht hat... gute nacht

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 06.12.2013 18:42:12 GMT+01:00
Peer meint:
ich fand MW 2 als Nachfolger der Burnout-Serie keinesfalls schlecht, nur hatte es mit Need for Speed an sich halt wenig zu tun

Veröffentlicht am 08.12.2013 00:40:33 GMT+01:00
H. Blank meint:
Ich geb dir in allen Punkten Recht. Super Spiel.
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