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Kundenrezension

am 10. Januar 2014
Outtakes haben immer ein Geschmäckle! Titel die für das letzte oder vorletzte Album nicht gut genug waren, werden mit zunehmender Inspirationslosigkeit dann doch plötzlich wertvoller als die neuen Iden, aufgehübscht und dann mit viel Medienhype in die Charts geschickt, wo der Fanboy willig zulangt und die Musikkritiker nur peinlich berührt den Kopf schütteln. Das mag für 95% der Restmusiker zutreffen. Zum Glück nicht für den Boss!

Der schreibt nämlich für so ein Album deutlich mehr Lieder als er benötigt und schmeißt dann Sachen raus, die jeder andere liebend gern auf das Album gepackt hätte! Als Beispiel in der Vergangenheit seien da nur "Because the night" oder "Fire" angeführt, die andere dann zu Weltruhm führten und die dem Boss damals schlicht nicht aufs Album gepasst haben. Zur Überraschung der Mitstreiter...! In dieser Art der Selektion fallen dann Songperlen durch's Raster, die nach einer Veröffentlichung förmlich schreien (Beispiele zu Hauf auf der 4-CD-Sammlung "Tracks"! Andere werden nicht zu Ende gedacht was auch nicht tragisch ist, bei der Menge des vorhandenen Materials. Wer also gleich zu Beginn ....mmmhhh....Outtakes...!" sagt, dem kann man mit eineigen Hördurchläufen jederzeit ein fantastisches Album ohne Längen schmackhaft machen! - Und damit zum Album selbst!

Das Album wirkt als Ganzes! Die einzelnen Bausteine sind zu verschieden, als dass sie sich für mich zum Rauspicken eignen. Dabei sind coole Rocker, kurz und knapp die einem sofort in die Hörmuschel brennen, wie "Frankie" und "Sword"! Wer da sitzen bleibt der sollte sich natürlich irgendwas anderes kaufen....! Outtake-Perlen wie das kongeniale "Down in the hole", was Bruce nicht auf "The Rising" zu passen schien. Warum? No idea! Ich wünschte mir Mainstreamer a la Joel, Adams und wie sie alle heißen hätten nach mehr als 10 Alben noch so einen Inspirationsquell....
Der Titelsong selbst geht in die Richtung der zuletzt zunehemenden Bläsersounds, die der Boss -ähnlich wie auch auf der Tunnel of love Express-Tour" die letzten Monate mit auf die Bühne nahm. Der hat etwas gebraucht bis er bei mir zündete aber wie gesagt, das Album wirkt als Ganzes. Im übrigen macht es uns der Ami nicht leicht mit dem Einstieg des Albums. Der geneiget "Boooorn in de ju-äss-eih"-Gröhler wird auch mit "Harrys Place" so seine Schwierigkeiten haben. Mutig gerade diese beiden Songs an den Anfang zu stellen. Aber auch das zeigt die Ausnahmestellung des Künstlers, der seine Alben als Konzept und nicht als "Chartshow" sieht (ansonsten lassen sich im Übrigen auch Alben wie Nebraska und Joad oder ToL nicht erklären, da fehlts ja nicht an Inspiration sondern schlicht am Hang zu Gassenhauern...).

Die Hintergründe zu American Skin will ich nicht näher beleuchten. Der Song wird gegenüber den bekannten live-Aufahmen etwas komprimiert, bleibt aber nah an der Version und erfährt eine wertige Revitalisierung im Studio. Anders ist das mit "Tom Joad". Ähnlich wie mit Youngstown" live bereits geschehen, machen die Herren Morello und Springsteen hier aus der spärlich instrumentierten Titesong des 95er Albums einen echten Kracher. Im einzigen mir geläufigen echten Duett einer Springsteen Studio Plattedarf Morello nicht nur als Sänger sndern insbesondere als Gitarrist zeigen, was er draufhat und das ist eine ganze Menge! Wow! Live schon erlebt, hier eine absolut würdige Studioversion!

Danach wird es ruhiger und das Album klingt aus. Aber wie! Mit "The Wall", einer Grushecky Idee, die der Boss umsetzt und die der geneigte Fan aus einigen Bootlegs kannte, kommt ein ruhiges Stück nach dem Kracher, das für mich -nicht nur textlich- instrumentiert von den verstorbenen Mitstreitern Federici und Clemons einen Höhepunkt darstellt. Danach folgt der sanfte aber mit seiner repetativen, eindringlichen Akkordfolge irgendwie auch aufwühlende "Rauswerfer" "Dream baby dream". Hat auch schon auf der D6D-Tour schon prima als Rauswerfer funktioniert und tut es hier auch!

Fazit: Das Album ist natürlich nicht vergleichbar mit den Ideen und Stories eines Mittzwanzigers der auf Born to run aus seiner Umgebung ausbrechen wollte. Das ist der Moderne Springsteen des neuen Jahrtausends, der den eingeschlagenen Weg des letzten Albums konsequent fortführt. Dabei sind "Heaven's wall" und "just like fire" sind für mich die eher die durchschnittlichen Songs. Die im Text Angesprochenen, ergänzt um das "Lieblingslied" des Produzenten "hunter..." sind allesamt Perlen, bei denen es mir völlig egal ist, wann sie ursprünglich geschrieben wurden. Wir sollten im Gegenteil froh sein, dass wir sie hören dürfen und dass sie nicht in irgendeweinem Regal in Colt's Neck verstauben. Insofern für mich irgendwas zwischen 4 und 5 STernen, einfach weil mir die Höchstwertung immer etwas schwer von der Hand geht, aber mit dem Bruce-Bonus...;-)
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