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Kundenrezension

am 25. April 2012
Meine Rezension bezieht sich auf das Boxset mit CD, Doppel-LP und allerlei Extras, das ich für knapp 25 Euro erworben habe. Für den doppelten Preis, den das Boxset zu Beginn gekostet hat und bei einigen Anbietern nach wie vor kostet, hätte ich es nicht genommen. Meine Überlegung war bei diesem günstigen Kurs aber: Lohnt sich der doppelte Preis im Vergleich zur einfachen CD, die durchschnittlich 12-13 Euro kosten dürfte, überhaupt? Für das, was man hier geboten bekommt, lautet die Antwort ganz einfach: Ja!

Seit Jahren bringen PEARL JAM jeden ihrer Livemitschnitte auch als Bootleg auf den Markt. Ich als PJ-Fan besitze zwar auch ein paar davon, "Live On Ten Legs" kam aber eben deshalb in Frage, weil es gesammelte Livemitschnitte der wichtigsten (gut, darüber kann man streiten) Songs auf einer CD versammelt. Natürlich wird einem hier nichts neues geboten, denn wie bereits erwähnt sind alle Bootlegs ja bereits erhältlich. Als Nachfolger von "Live On Two Legs" bietet diese Livecompilation zum 20. Geburtstag aber durchaus Unterhaltungswert. Alle Songs stammen von verschiedenen Konzerten und aus verschiedenen Jahren, wurden aber so perfekt aufeinander abgestimmt, das man selbst bei den Überleitungen das Gefühl hat, hier am Stück einem einzigen Konzert zu lauschen. Neuere Songs wie "Got Some", "The Fixer", "I Am Mine" und eine Gänsehautversion von "Just Breathe" ergänzen sich wunderbar mit bekannten Songs der Marke "Jeremy", "Alive", "Rearviewmirror" und "Spin The Black Circle", garniert mit den selten gespielten Coverversionen "Arms Aloft" und "Public Image". Zudem wurde den Songs mehr Zeit beim Mixing gewidmet als den Official Bootlegs, von denen nicht alle wirklich gut klingen. "Live On Ten Legs" ist soundtechnisch ohne Fehl und Tadel und transportiert die Liveatmosphäre perfekt. Zwar fällt mir auch bei diesen Aufnahmen auf, dass PEARL JAM erst vor kurzem die Gitarren wieder etwas verzerrter spielen und dementsprechend härter klingen (Liveversionen von - grob geschätzt - Anfang bis Mitte der 2000er lassen meiner Meinung nach etwas Biss vermissen, auch bei den ganz alten Nummern), aber alles in allem ist diese Livescheibe eine schöne, komprimierte Übersicht über die Liveaktivitäten der Band während der letzten Jahre. Trotzdem hätte man hier mit einer zweiten oder gar dritten CD noch mehr rausholen können. Dann wäre allerdings auch gemeckert worden, denn mit "Live At The Gorge" liegt ja bereits ein sehr umfassendes Live-Boxset mit sieben CDs vor, das auch noch nicht so alt ist.

Zur Aufmachung der Box: Was PEARL JAM und ihr Label hier gezaubert haben, ist wirklich sehr schön. In einem großen, stabilen Pappkarton (außen weiß, innen dunkelrot) ist die zugegen lieblos aufgemachte CD im Digipack nebst der Doppel-LP im Gatefold enthalten. Die Aufmachung der schweren Vinylversion im Klappcover macht durch die großen Fotos und bedruckte Innenhüllen viel mehr her als die der CD. Und obwohl ich kein großer Fan von Memorabilia bin (zumindest dann nicht, wenn sie den Preis deutlich in die Höhe treiben wie beispielsweise bei den Pink Floyd-Boxsets), sind die Extras in dieser Box wirklich mehr als nett. Es gibt einen laminierten Tourpass (schöner wäre es mit ebenfalls bedrucktem Schlüsselband gewesen), vier nicht zu kleine Reprints von Tourpostern und fünf Hochglanz-Fotoprints in LP-Größe. Die Poster, u.a. von Berlin und London, sind wirklich hübsch anzuschauen und zeigen exemplarisch, welchen Wert die Band auf immer neue Designs und die optische Präsentation legt. Die fünf großen Livefotos der einzelnen Bandmitglieder schauen in schwarz-weiß ebenfalls sehr schick aus, auch sie keinen einzigen Fingertappser verzeihen. Die Poster und Fotos fladdern nicht einfach in der Box herum, sondern sind auf wirklich stabiles Papier gedruckt und schreien geradezu danach, eingerahmt zu werden.

Wenn ich jetzt sage, dass das Boxset doppelt so teuer wie die CD ist, klingt das erstmal nach viel Geld. Und wer das Album auf Vinyl und die Extras nicht braucht, ist mit der normalen CD auch besser beraten, gerade auch als Neueinsteiger oder jemand, der kaum Livematerial von PJ besitzt. Wer aber Wert auf eine ansprechende Verpackung und todschicke Extras in einer Box legt sowie sich auch gerne mal die Platte auflegt, zahlt mit 25-30 Euro definitiv nicht zu viel für dieses Teil.
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