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Kundenrezension

am 1. Oktober 2006
Bisher hatte ich von Eoin Colfer nur die Bücher über Artemis Fowl gelesen. Alle vier Bücher hatten mir außerordentlich gefallen. Deshalb war meine Erwartung hoch, als ich "Meg Finn..." zu lesen begann. Sie wurde nicht enttäuscht. Das Buch zu lesen hat mir von der ersten bis zur letzten Seite Spaß gemacht.

Erzählt wird die Geschichte von der 14jährigen Meg Finn. Sie bricht mit einem "Freund" bei Mr. McCall, einem alten Rentner ein. Dieser Beginn dürfte eher untypisch für ein "Kinderbuch" sein, zumal der Rentner bei dem Überfall schwer verletzt wird. Doch Meg Finn verhindert, dass es zu einem Mord kommt und rettet das Leben des Alten. Leider hat die Rettungsaktion fatale Folgen: Megg Finn und ihr "Freund" segnen bereits auf seite 19 das Zeitliche und kommen als Geister in die Zwischenebene. Während ihr "Freund" in die Hölle muss, hat Meg Finn "Glück". Ihr "Plus-und-Minus Konto" ist ausgeglichen. Wer bekommt sie nun: der Himmel oder die Hölle? An beiden Orten herrscht Aufregung, denn in solch einem Fall darf der Geist wieder zurück auf die Erde um etwas Gutes zu tun (dann ab in den Himmel) oder durch eine weitere Schandtat einen Platz in der Hölle zu ergattern. Meg Finn darf als Geist zurück zu Mr. McCall, der alles andere als begeisteret darüber ist. Doch schließlich äußert er gegenüber seinem Teenie-Geist vier Wünsche...

Das Buch sprudelt über von skurilen Ideen. Sowohl im Himmel als auch in der Hölle wird Hightec eingesetzt, was teilweise an die Elfenwelt aus Artemis Fowl erinnert. Doch das spielt sich nur am Rande ab. Der Fokus der Geschichte liegt in dem Aufeinandertreffen von sehr jung (wenn auch schon sehr tot) und sehr alt. Meg Finn und Mr. McCall merken, dass sie aufeinander angewiesen sind und im Verlauf der Geschichte kommen sie sich näher um einander zu helfen. Und wenn Meg Finn sich langsam öffnet um über ihr Leben und den wahren Hintergrund für den Einbruch zu erzählen, dann übt der Autor damit schon ein gehöriges Stück Gesellschaftskritik. Die eine oder andere traurige Stelle ist deshalb schon dabei, was aber dem Lesevergnügen keinen Abbruch tut. Wer Lektüre für ein verregnetes Lesewochenende sucht und keinen "Glaubensschock" bekommt, wenn er liest, dass Petrus und Beelzebub per Handy miteinander im Kontakt stehen, sollte hier zugreifen.
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