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Kundenrezension

TOP 1000 REZENSENTam 16. Februar 2014
„Coogans großer Bluff“ markiert den Grundstein für die langjährige Zusammenarbeit von Regisseur Don Siegel und Schauspieler Clint Eastwood. Danach folgten mit „Ein Fressen für die Geier“, „Dirty Harry“ (dem Klassiker überhaupt), „Betrogen und Flucht“ von „Alcatraz“ vier weitere Kollaborationen, die mehr oder minder erfolgreich waren. „Coogans großer Bluff“ ist ein reiner Actionfilm, der stellenweise schon an den 3 Jahre später folgenden „Dirty Harry“ denken lässt. Das manche Elemente heutzutage nicht mehr zeitgenössisch sind wie etwa manche chauvinistischen oder platten Sprüche, wie auch manches nicht ganz politisch korrekte Verhalten, stört aber nicht weiter. Wenn dann mal eine Person auf dem Polizeirevier einfach mal so niedergeschlagen wird, ist das ja fast schon selbstverständlich. Das mindert aber keineswegs den Sehspaß, denn genau dieses Verhalten gehört nun mal zur Rolle des eigenwilligen Hilfssheriffs Walt Coogan, dessen Figur fasst schon Clint Eastwood auf den Leib geschneidert wurde. Hervorragend ist dabei das Aufeinandertreffen zweier so unterschiedlicher Kulturen. Arizona trifft auf das liberale New York. In der Heimat von Coogan regiert der Colt, da wird erst geschossen dann gefragt. Im Big Apple herrscht hingegen Liberalismus. Der reinste Sündenpfuhl, der knapp hinter Sodom und Gomorrha rangiert, zumindest gefühlt. Dort wird der Hilfssheriff mit Bürokratie genervt, was ihm so gar nicht in den Kram passt. Er lässt lieber die Fäuste sprechen. Allerdings leider nicht so oft, denn für einen Actionfilm kommt der Film lediglich mit einer Bandenschlägerei und einer Verfolgungsjagd aus. Etwas mehr wäre da definitiv nicht verkehrt gewesen.
Neben Hauptdarsteller Clint Eastwood schlagen sich auch Lee J. Cobb, Susan Clark, Tisha Sterling und Don Stroud recht wacker, wobei grundsätzlich die ein oder andere Darstellung einer Nebenrolle doch etwas hölzern oder gar aufgesetzt wirkt. Das war zur damaligen Zeit aber keine Seltenheit und gehört sogar fast schon dazu. Wer den Film ohnehin schon kennt, wird sich mitunter daran gar nicht erst stören.
Ursprünglich sollte „Coogans großer Bluff“ sogar als TV Serie konzipiert werden. Die Idee wurde dann aber bald verworfen und so ist ein kompletter abendfüllender Film daraus entstanden.
Wenn man bedenkt, dass der Film mittlerweile schon 46 Jahre auf dem Buckel hat, ist es wirklich erstaunlich, dass der Transfer wirklich so gut ausschaut. Dabei ist zu berücksichtigen, dass keine aufwändige Restauration wie bei den James Bond Filmen aus jener Zeit angesetzt wurde. Zugegeben, man sieht doch recht regelmäßig einige Schmutzspuren und leichte Störungen wie beispielsweise Laufspuren, aber diese bleiben noch im zumutbaren Bereich. Abgesehen davon nimmt das Filmkorn keine störenden Ausmaße an, sondern sorgt für einen authentischen filmischen Look. Zudem lässt auch die Schärfe und der hohe Detailgrad jederzeit erkennen, dass es sich um ein HD Medium handelt. Die Farben könnten zwar mitunter noch gerne etwas kräftiger sein, sind aber dennoch recht natürlich ausgefallen bei gut eingestelltem Kontrast. Lediglich der Schwarzwert ist nicht ganz ausgewogen und bildet eher ein dunkles Grau ab. Kompressionsspuren sind keine aufgefallen.
Der Ton liegt altersbedingt leider in Mono vor, ist aber dafür erstaunlich sauber ausgefallen. Vereinzelt sind sogar ansatzweise leichte Bässe zu hören, etwa bei vereinzelten Musikszenen. Davon abgesehen ist die Balance recht ausgewogen. Die Abmischung ist mehr oder weniger natürlich ausgefallen und lässt keinerlei Störungen wie Rauschen oder Verzerrungen feststellen. Allerdings ist der Klang hin und wieder doch etwas muffig ausgefallen, was aber bei einer Tonspur diesen Alters kaum jemand überraschen sollte. Immerhin sind die Dialoge jederzeit klar zu verstehen.
Die Synchronisation ist jedoch nicht sehr professionell ausgefallen, da manche englische Namen oder Bezeichnungen quasi deutsch ausgesprochen wurden, wie z.B. Arizona. Hat aber fast schon wieder Charme.
An Bonusmaterial befindet sich nicht sonderlich viel auf dieser Blu-ray. Lediglich ein Featurette, dass Clint Eastwood bei einem kurzen Interview in seinem Zuhause zeigt, ein Original Kinotrailer sowie eine Bildergalerie mit seltenem Werbematerial haben es auf die Scheibe geschafft. Aber: Auf der bisherigen DVD Version gab es gar nichts davon. Koch Media haben sich wenigstens die Mühe gemacht und das zusammengetragen, was überhaupt zu finden war. Eine sehr löbliche Aktion, die eigentlich für den Idealismus alleine 10 Punkte verdient hätte. Ein Wendecover ist übrigens selbstverständlich ebenfalls vorhanden.
Leider war „Coogans großer Bluff“ damals kein sonderlicher Erfolg an den Kinokassen. Bei einem Budget von 3 Millionen US-Dollar, wurden an den Kinokassen lediglich 3,1 Millionen US-Dollar wieder eingespielt und das ist lediglich der Umsatz. Allerdings hat es diese Perle aus der Filmographie von Clint Eastwood dank Koch Media (die den Titel von Universal Pictures lizensiert haben) nun dennoch zu Blu-ray Ehren geschafft, so dass Fans nun gerne zugreifen können.
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