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Kundenrezension

am 1. November 2006
Ein ruhiger Film, mit wenig Musik und auch eigentlich wenig Sprache aufbereitet, ganz sicher nichts für Action-Freaks. Doch das Sprichwort "In der Ruhe liegt die Kraft" trifft hier eindeutig zu: Ein kraftvoller, nachdenklicher, sinnlicher Film erwartet den interessierten Zuschauer. Die hübsche Claire ist mit 17 ungewollt schwanger, über den Vater des Kindes erfährt der Zuschauer nur sehr wenig, er taucht einmal kurz auf. Claire erzählt ihm von dem Kind, doch weder sie, noch der Vater des Kindes gehen weiter darauf ein. Es ist von Beginn an feststehende Tatsache, dass Claire allein ist, sich nicht in einer festen Partnerschaft befindet. Sie ist fest entschlossen das Baby anonym zu entbinden und dann zur Adoption freizugeben. Ich denke, mit dem Leben in sich setzt sich die 17-jährige nicht weiter auseinander. Sie verkriecht sich, widmet sich mit Leib und Seele ihrer Stickerei, verbirgt ihre wahren Gefühle hinter einer rauen Fassade. Sie kann sich nur ihrer Freundin Lucille anvertrauen, die jedoch nicht mehr in der selben Stadt (im Film ist die sogenannte Stadt als ziemlich erbärmliches Kuhdorf dargestellt) wie sie selbst lebt. Dadurch, dass Lucille nur kurz auf Besuch mit Claire zusammen kommt, ist sie auch keine wirkliche Hilfe für die 17-jährige.

Dann findet sie Arbeit bei der Stickerin Madame Melikian. Claire und Madame Melikian, deren Sohn erst kurz davor bei einem Motoradunfall ums Leben kam, scheinen am Anfang nicht das Geringste gemeinsam zu haben, geschweige denn, dass sie sich besonders gut verstehen würden. Nach einigen auf und abs, die die beiden dann miteinander erleben, nähern sie sich schließlich doch an und verstehen sich zu Ende des Films prächtig.

Claire beschließt, das Baby zu behalten.

Alles in allem ist der Film wirklich hervorragend gemacht, besonders gut gelungen ist die Hervorhebung der einzelnen Hintergrundgeräusche (z.B. das Abschneiden des Kohls, das Anziehen des Stickgarns, etc.)

Interessant ist auch der Aspekt, dass der Kohlkopf in Frankreich so viel bedeutet wie in Deutschland der Klapperstorch - nach französischem "Glauben" wachsen die Babys in Kohlköpfen. So hat jeder Franzose im Anbetracht der ersten Szene mit den wohl gewachsenen, grünen Kohlköpfen sofort die Assoziation zum "Kinder kriegen" im Kopf. Schade, dass das die meisten Deutschen nicht verstehen, es ist eigentlich ein wichtiger Aspekt...

Besonders schön ist auch die Filmmusik, auch geprägt von Ruhe und Stille, aber trotzdem großartige Untermalungen der Szenen.
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