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Kundenrezension

am 13. Juli 2014
Habe die Redeemer of Souls (Deluxe Editon) nun mehrfach gehört. Das erste mal war ich ein wenig entäuscht. Doch nach mehrmaligen gefällt mir das Album immer besser.

Dragonaut:
Nach kurzem Gewitter Intro gehts mit dem flotten-melodischen Opener los. Der Song könnte von Angel Of Retribution sein. Gute Gitarrensolos, Halford auch ohne hohe Schreie ausdrucksstark.

Redeemer of Souls:
Der Titelsong ist ein hymdenhafter Midtemp Song. Erinnert ein wenig an Hell Patrol.

Halls of Valhalla:
Schnellerer Song im Still von Leather Rebel. Wirkt durch mehrere hohe Schreie (auch einige Growl-Parts sind dabei) sehr nach klassichen Priest - Mein Favorit

Sword of Damocles:
Erinnert außer Halfords Gesang wenig an Priest sondern durch den ehr schunkelmäßigen Refrain ehr an Bands wie Running Wild. Gut aber ungewöhnlich.

March of the Damned:
Der Gesang klingt ein wenig an Ozzy. Auch der ein wenig montone Midtemp Song könnte auf einem Solo Album des Madman stehen.

Down in Flames:
Könnte man als eine Art schnellere Version von On Shot At Glory bezeichen.

Hell & Back:
Beginnt baladesk und wandelt sich dann schlagartig zum grovigen Stampfer und endet mit einem schnellerem Outro.

Cold Blooded:
Irgendwo zwischen Halbbalde und melancholischem Midtemp angesiedelt erinnert von der Stimmung an Heart of a Lion.

Metalizer:
Double-Bass Nummer im Still von Judas Rising der Refrain dagegen hymdenhaft mit neoklasichem Einschlag.

Crossfire:
Groviger Rocker ala Wheels of Fire. Im Gitarrenbreich wird Hendrix Tribut gezollt.

Secrets of the Dead:
Kommt schlepend/hypnotisch daher. Die Glocken am Anfang sollen vieleicht eine Anspielung an Touch of Evil sein, desen Klasse man aber nicht ganz erreicht.

Battle Cry:
Uptemp Song in der Tradition von Hellrider und Sentinel.

Beginning of the End:
Zum reglären Abschluß eine unspektakuläre aber toll gesungene Balade.

Bonus Disc:
Snake Bite:
Solider Midtemp Song in AoR-Tradition.

Tears of Blood:
Nach schleppendem Intro gehts flott eingänig weiter. Würde gut auf Halfords letztes Solo Album passen.

Creatures of the Night:
Schleppend/berohlich mit hymdenhaften Refrain - Gute Kombination aus beiden Welten .

Bring it on:
Supereingänge Nummer mit 80er Flair. Quasi eine Turbo Song ohne Keybords - könnte eine guter Live Song sein

Never Forget:
Siehe Beginning of the End.

Fazit:
Gutes, abwechslungsreiches Album. Natürlich nicht auf Augenhöhe mit den Klassikern (was aber auch niemand ernsthaft erwarten dürfte). Am ehesten wohl mit Angel Of Retribution zu vergleichen. Leider ist die Produktion nicht so toll. Es fehlt meiner Meinung nach ein wenig an Räumlichkeit und die Gitarren könnten an einigen Stellen "fetter" klingen. Halford schlägt sich wacker und setzt die hohen schreie sparsam ein - im Angesicht seines Alters eine hervoragende Leistung. Unbedingt die Deluxe Editon wegen der Bonus CD kaufen. Gute 4 Punkte!
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Produktdetails

4,2 von 5 Sternen
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