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Kundenrezension

am 7. Juni 2008
Zwei Jahre vor dem Welthit 'Forrest Gump', für den Regisseur Robert Zemeckis den Oscar für die beste Regie einheimste, drehte er mit 'Der Tod steht ihr gut' eine makabere und schwarze Komödie über die Tücken der Eitelkeit und mit einem Trio Infernale in der Hauptrolle.

In dem Moment, als die Schauspielerin Madeleine Ashton (Meryl Streep) ihrer Jugendfeindin Helen Sharp (Goldie Hawn) zum wiederholten Male den Mann ausspannt und den Schönheitschirurgen Dr. Ernest Menville (Bruce Willis) heiratet, schwört die schwer depressive und fettleibige Helen Rache. Schnitt. Die Ehe erweist sich als Reinfall, Ernest frönt dem Alkohol und richtet nun Leichen anstatt betuchte Damen her. Madeleine wird älter und als Helen nach Jahren aus der Versenkung auftaucht und aussieht wie das pure Leben, entschließt sich Madeleine zu einem radikalen Schritt. Der Trunk der ewigen Jugend aus den Händen von Liesl (Isabella Rosselini) bewirkt zwar eine Besserung, aber dummerweise auch, dass Madeleine nach Treppensturz samt Genickbruch einfach wieder aufsteht...

Der Zeit ein Schnippchen zu schlagen, ein uralter Traum der Menschheit wird in Zemeckis zynischer Komödie ad absurdum geführt. Der Regisseur beweist ein Händchen dafür, seine drei Stars durch den Film zu navigieren. Meryl Streep ('Die Brücken am Fluß') beweist, dass sie nicht nur ernste Rollen spielen kann und füllt die Figur des alternden Stars mit Leben, Einsatzfreude und sieht stellenweise noch richtig fantastisch aus. Auch Bruce Willis, dessen Ausflüge ins Fach der Komödie eher suboptimal ('Hudson Hawk') verliefen, spielt solide, kommt aber gegen die beiden Damen nicht so richtig an.

Ein bitterböser Film, der seinen Höhepunkt leider schon etwas zu früh hat. Die Szene im Krankenhaus, in dem der Arzt das dreifach gebrochene Handgelenk und die gesplitterten Halswirbel der quietschfidelen Madeleine ("Mein Hals zieht ein wenig.") diagnostiziert, um darauf selbst eine Herzattacke zu erleiden, ist zum Schreien komisch. Was danach kommt, fällt eher in die Richtung Klamauk, auch wenn der Film noch einmal mit einer zynischen Endszene aufwarten kann.

Fazit
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Eitelkeit ist eben im wahrsten Sinne des Wortes eine Tod-Sünde. Eine tolle Meryl Streep, ein witziges und satirisches Drehbuch und nette Special-Effects trösten über die etwas schwächere zweite Hälfte des Films hinweg.
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