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Kundenrezension

am 7. Januar 2013
===Sarahs eigene Inhaltsangabe===
Drizzt Do'Urden wird als dritter Sohn geboren. Wie die Tradition, aber auch die Gunst der Spinnenkönigin Loth, will, soll er als Opfer dargebracht werden. Sein Bruder Dinin lässt dieses jedoch nicht zu. Er tötet kurzerhand den Erstgeborenen der Oberin Malice. Damit ist das Überleben von Drizzt Do'Urden gesichert. Aufgezogen wird er von seiner Schwester Vierna, wo es statt Liebe nur Gewalt, unlösbare Aufgaben, gewaltigen Druck und Verachtung an der Tagesordnung stehen. Dies ändert sich erst, als sich der Waffenmeister des Hauses Do'Urden sich seiner annimmt. Von ihm lernte nicht nur den Umgang mit Waffen, sondern er bekommt auch Werte vermittelt, die in der Gesellschaft der Drow nicht wirklich existieren. Es sind Werte, wie Freundschaft Glück und väterliche Liebe. Diese Werte sorgen dafür, das Drizzt Do'Urden zu einem unglaublich guten Krumsäbel-Kämpfer wird. Um seine Ausbildung zu vollenden, muss er an die Akademie. Dort lernt er den Einfluss der Priesterinnen der Spinnenkönigin aber auch anderen Fanatikern kennen. Kann er seine Werte bewahren und die schicksalsträchtigen Begegnungen meistern?

===Sarahs Meinung===
1988 veröffentlichte der Autor seine Eiswind-Trilogie. In diesen Werken trifft der Leser zum ersten Mal auf dem Dunkel Elfen Drizzt Do'Urden. Eine Figur, die von nun an nicht mehr wegzudenken ist. Das vorliegende Buch ist eine Neuauflage zwei bereits erschienener Bücher. Es beinhaltet die Titel „Der dritte Sohn“ und „Im Reich der Spinne“. Diese sind früher einzelnen in Deutschland erschien, und wurden nun unter einem neuen Titel zusammengelegt. Vielen Fans ist dies ein Dorn im Auge, denn dies ist nicht auf den ersten Blick ersichtlich. Erst im Impressum des Buches findet man einen kleinen Hinweis. Dementsprechend wird es wohl einige Leser geben, die diese Geschichte doppelt haben. Ich selbst habe sowohl von dem Autor, als auch in der Figur und der Trilogie noch nie etwas gehört. Rollenspiele sind mir jedoch bekannt und ich habe auch schon einmal teilgenommen, als jemand ausgefallen ist. Warum ich das erwähne? Ganz einfach, denn das Buch ist eigentlich für Rollenspieler, schließlich spielt es auch in einer solchen Welt. Deswegen wollte ich vorab erwähnen, dass mir diese Welt vertraut ist, ich jedoch kein wirklicher Spieler bin. Allerdings wäre diese Reihe definitiv nicht in meinem Buchregal landet, wenn ich sie nicht gewonnen hätte, denn so „intensive“ Fantasy ist nicht immer meinen Geschmack. Das Buch ist im übrigen in fünf Teile unterteilt, die jeweils mit einem Brief des Helden beginnen.

Von Drizzt Do'Urden gehört zu den bekanntesten Helden des Genres zählt, habe ich zudem noch nie etwas gehört. Warum er jedoch diesen Titel erlangt hat, zeigt das vorliegende Buch hervorragend auf. Das Buch spielt in einer Welt, die sich so ganz von unserer unterscheidet, denn Mord Hinterlist und Intrigen stehen dort nicht nur an der Tagesordnung, sondern sind auch erwünscht. Zwar gilt es auch hier Regeln zu befolgen, aber diese sind eigentlich nur nebensächlich. Drizzt Do'Urden ist dagegen eher menschlich an Zuordnen, denn seine moralische Erziehung, bewahrt ihn ebenfalls grausam zu werden. Eigentlich eine schöne Basis für eine solche Geschichte. Allerdings empfand ich persönlich den Einstieg in das Buch recht schwer. Zum einen liegt es an den merkwürdigen Namen, die ich mir leider nur sehr schwer merken konnte. Zum anderen empfand ich den Stil des Autors recht gehoben, poetisch und dementsprechend gewöhnungsbedürftig. Hier ein kleines Zitat der ersten Zeilen

„NIEMALS ZIERT EIN Stern dieses Land mit des Poeten lichtfunkelnder Mysterien, noch sendet die Sonne ihre wärmenden und belebenden Strahlen hierher. Dies ist das Unterreich, eine geheime Welt unter der bewegten Oberfläche der Vergessenen Welten, deren Himmel von einer Decke aus kühlem Stein gebildet wird und deren Mauern die graue Sanftmut des Todes im Fackelschein der zufällig hierhergelangten törichten Oberflächenbewohner zeigen. Dies ist nicht ihre Welt, nicht die Welt des Lichts. (Zitat S. 9)

Dadurch muss man sich gerade am Anfang sehr konzentrieren, was gar nicht so leicht ist, denn sowohl Inhalt, als auch die neuen und mir fremden Charaktere mit ihrem weniger komplexen Darstellungen zu einem Gesamtbild zusammenzufügen, ist gar nicht so einfach. Wären die Figuren des Autors facettenreicher hätte ich sie leichter an den einzelnen Namen zuordnen können, und mich so mehr auf den eigentlichen Inhalt konzentrieren können. Irgendwann nach rund 50 Seiten hat man jedoch die meisten Figuren zumindest von den Konturen her am Kopf, sodass das Lesen deutlich leichter und flüssiger von der Hand geht. Auf die Hauptfigur Drizzt trifft dies jedoch nicht zu. Er ist von Anfang an präsent, sodass ich ihn mir nicht nur äußerlich gut vorstellen konnte, sondern seine Gedanken und Handlungen auch stets nachvollziehen konnte.

Dementsprechend konnte ich mich auf die Spannung auch erst ab diesem Zeitpunkt einlassen, obwohl sie schon von der ersten Seite an präsent war. Diese zeigt sich in der düsteren Umgebung, aber aber vor allen Dingen durch spannungsgeladener Kampfszenen für die der Autor bekannt ist. Diese sind unglaublich real geschrieben und lassen kein wichtiges Detail aus. Im Grunde könnte der ganze Kampf nachgestellt werden. Es ist eine Umsetzung, die einen perfekten Film im Kopf entstehen lässt. Sword & Sorcery vom Allerfeinsten. Sicherlich noch nicht so massenhaft wie in den anderen Bänden, aber auf alle Fälle schon mal ein guter Vorgeschmack.

Alles in allem ist es ein gelungener Auftakt, der gerade für neue Leser wie mich, faszinierende Welten eröffnet. Der anfangs gewöhnungsbedürftig Stil sorgt für ein unvergessliches Lesevergnügen. Man kann es gar nicht erwarten, die nächsten Teil in die Hand zu nehmen. Auch ich habe am Ende des Werkes Drizzt ins Herz geschlossen.
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