find Hier klicken Jetzt informieren PR CR0917 Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More TDZ Hier klicken Mehr dazu Hier Klicken Shop Kindle Unlimited AmazonMusicUnlimited Fußball longss17

Kundenrezension

am 18. April 2014
Nun ist er endlich da:"Smaugs Einöde" in einer Blue Ray Veröffentlichung der Referenzklasse, und da ich mir aufgrund des von mir wenig geschätzten 3- D Erlebens, das Kinovergnügen ersparte, detoniert der zweite Teil der Hobbit- Trilogie nun in meinem Wohnzimmer, läßt in seiner opulenten Ton und Bildgewalt die Sinneszellen beben.
Was für ein phantastischer Film, der den ersten Hobbit noch einmal toppt.
Staunen- das ist es, was uns Peter Jackson wieder lehrt.
Staunen über reine mitreißende epochale Kinomagie, die zweieinhalb Stunden uns die Realität vergessen und tief in Mittelerde eintauchen läßt.
Dabei sei gesagt alle Kritikpunkte vieler Rezensenten haben ihre Berechtigung.
Jeder Tolkien Purist wird die Nase rümpfen über teils gravierende Abänderungen der Vorlage, jede Anmerkung über teils überdrehte Actionsequenzen sind nachvollziehbar.
Doch ist die Frage wie man gewichtet, im Angesicht dieser unglaublich sorgfältig, perfektionistischen , gigantomanischen Gesamtleistung eines Ausnahmeregisseurs, der mit soviel Verve und Esprit in jeder Minute spüren läßt, daß er selbst einer der glühendsten Verehrer Tolkienscher Visionen ist.
Wahrhafte Glaubenskriege, die von oft verbohrten Tolkien Anhänger geführt werden, nicht mehr sehend , erfühlend ,daß hier in jedem Bild, in jedem bombastischen Decor, in jeder Musik, Kreatur, Storywendung ein Regisseur visionäre Kinogeschichte schreibt, sind dann nach Sichtung von " Smaugs Einöde" doch vernachlässigbar.
Besser, betörender, berauschender kann Kino nicht sein.
Es handelt sich vielleicht zum letzten Mal in der Kinogeschichte um ein eruptives " Eventkino" welches über Jahre hinaus die Kinomassen mitfiebern lässt.
Der Unterschied zu den üblichen seelenlosen" State of the Art " Fantasyepen , die weiland den Markt überschwemmen, ist eben die inszenatorische Raffinesse, die Akribie, detaillierte Besessenheit eines Regisseurs, der sich mit jeder Faser seines Herzens seinem gigantischen Epos verpflichtet hat.
Diese Hingabe ist fühlbar, erlebbar und in jeder Minute ist " Smaugs Einöde" einfach atemberaubendes Kino pur.
Nicht umsonst fiebern die Zuschauer jedes Jahr dem neuen Teil entgegen.
Nicht umsonst erscheint der gerade in diesem zweiten Teil mehr als gemeine Story- Cliffhanger als unerträglich bis sich zum dritten finalen Teil endlich der Vorhang hebt.
Tolkien wird durch Peter Jackson erst zum Leben erweckt, die Landschaften, magischen Orte, das weitverzweigte Mittelerde Universum- ein Fest für alle Sinne.
Peter Jackson macht den Zuschauer wieder zum staunenden Kind, das einfach ,wie selten gibt es das im Kino heute noch ,etwas Außergewöhnliches erlebt: große Kinofaszination.
Als Kinogänger bin ich begeistert, als etwas trocken eigenbrötlerischer ,vor sich hin mümmelnder Tolkien Purist verderbe ich mir selbst die Freude.
Sie haben die Wahl.
Tolkien selbst, so geht es aus Quellen hervor ,war letztendlich doch unzufrieden mit seinem " Hobbit" , der im Gegensatz zu dem finsteren Weltenepos" Herr der Ringe" zu sehr Kinderbuchzüge trug, nicht so recht somit in das Gesamtwerk passen wollte.
Somit wäre er selbst mit Jacksons genialer Idee viele Hintergründe aus dem " Silmarrillion" einzuflechten zufrieden gewesen.
Jackson arbeitet eklatant viele Verweise auch auf seine " Herr der Ringe" Trilogie ein.
So erscheint " Smaugs Einöde " in vielen Szenen als äußerst düstere Vorbereitung für die großen Schlachten um Mittelerde.
Ziel von Peter Jackson ist es die letztendlich dann sechs Teile wie aus einem Guß erscheinen zu lassen.
Wie ein überdimensionaler Dirigent orchestriert er traumwandlerisch perfekt sein Sinnen- Epos.
Die Musik, die heroischen, packenden, dann wieder leise filigranen Szene ergeben ein selten intensives Kinoerleben, das sprachlos macht.
Tausendfache Details stecken in jeder Bildszenerie. Man möchte ständig auf "Standbild "schalten um diese akribisch ausgearbeitete Welt der Illusionen überhaupt ganz erfassen zu können.
Wieviel Mühe, Sorgfalt und Hingabe ist hier zu erkennen.
Nicht die epische Tiefe von " Herr der Ringe" , viel zu viele Änderungen- Nun warum eigentlich nicht hier etwas leichtfüßiger sein, warum auch hier ,wenn so gut umgesetzt wohlgemerkt, nicht ein wenig herzerfrischende neue Einflüsse einarbeiten.
Insgesamt läßt " Smaugs Einöde" schon unglaublich dunkle Passagen, düstere Vorahnungen erkennen, die im Gegensatz zu " Die Gefährten" schon die apokalyptische Stimmung von " Herr der Ringe" einläuten.
Die Elbin Tauriel, vollkommen neu von Jackson eingefügt, spaltet ebenfalls die Geister.
Ich sage: herrlich, daß Jackson sich nicht sklavisch an die Vorlage hält und in so bestechender Neuinterpretation sich dieses traut.
Tauriel wirkt niemals künstlich eingefügt, bringt eine gewisse erotische Komponente in die Saga, und tut der , Tolkien-Puristen die Hobbit- Ohren gespitzt, etwas staubtrockenen, verknöchert steifen Buchvorlage Tolkiens sehr gut.
Spätestens wenn Sie den Drachen am Ende erblicken und die zerdehnte nervenstrapazierende Anspannung erleben bis Jackson ihn in einem nie gesehenen Meer aus Gold endlich uns zeigt, hat uns der Regisseur wieder vollkommen in seiner packenden Dramaturgie eingefangen, läßt uns mit großen Augen einfach nur atemlos Staunen über soviel Kinowunder.
Ich gestehe gerne , es hat mich fast aus dem Sessel gehauen.
Wer im Kino Faszination erleben will ,muß auch mit allen Sinnen bereit sein sich faszinieren zu lassen.
Das ist eine Fähigkeit , die gerade heutigen Zuschauern schwer abhanden gekommen zu sein scheint .
Soll ich mir im Angesicht dieser epochalen Umsetzung wirklich Gedanken, wie einige Krämerseelen , darüber machen, warum der Drache mit seinem Feuerstrahl noch nicht einmal die Barthaare eines Zwerges versenkt ?
Mitnichten!
Bis zu diesem phantastischen Finale erleben wir Höhepunkt an Höhepunkt über die gesamte Filmlänge.
Seestadt, die Spinnen im Düsterwald, die slapstickhafte ,hochdynamische Flussfahrt.
Zuweilen obskur, psychedelisch, atemlos, unheimlich, augenzwinkernd, - dann wieder der große lange Atem epischer Erhabenheit- das alles beherrscht Jackson in wuchtiger kraftvoller Perfektion.
" Desolation of Smaug" ein funkelndes Feuerwerk am Kinohimmel.
Ein Regisseur mit Herz und Seele.
Eine große Gesamtleistung.
Sechs Teile werden es am Ende mit " Herr der Ringe" sein, und egal wie sich das Kino im Internet- Zeitalter noch weiter wandeln wird, ob es auf längere Zeit noch in der Form besteht ; wer diese Filme noch nach Jahrzehnten im Schrank stehen hat , kann für alle Zeit darauf verweisen und sagen, das hier war einmal wahre märchenhaft, wunderbare Kinofaszination.
2020 Kommentare| 27 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden| Permalink
Was ist das?

Was sind Produktlinks?

Im Text Ihrer Bewertung können Sie mit einem Link direkt zu einem beliebigen auf Amazon.com angebotenen Produkt leiten. Befolgen Sie diese Schritte, um einen Produktlink einzufügen:
1. Das Produkt, zu dem der Link führen soll, auf Amazon.com suchen
2. Internetadresse des Produkts kopieren
3. Klicken Produktlink einfügen
4. Die Internetadresse in das Kästchen einfügen
5. Klicken Auswählen
6. Wenn Sie den angezeigten Artikel auswählen, erscheint ein Text wie dieser: [[ASIN:014312854XHamlet (The Pelican Shakespeare)]]
7. Sobald Ihre Bewertung auf Amazon.com erscheint, wird dieser Text in einen solchen Hyperlink umgewandelt:Hamlet (The Pelican Shakespeare)

Ihre Bewertung ist auf 10 Produktlinks beschränkt, und der Linktext darf maximal 256 Zeichen betragen.

Bitte geben Sie mindestens ein Wort ein
Sie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassen
Beim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.


Produktdetails

4,3 von 5 Sternen
1.636
4,3 von 5 Sternen
5,89 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime