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Kundenrezension

am 15. April 2013
Peter Jackson hat mit seiner "Herr der Ringe-Trilogie" die Meßlatte sehr hoch gelegt, so hoch eigentlich, dass es schwer ist, sie zu überwinden. Und dass sich "Der Hobbit" eigentlich an "Herr der Ringe" messen lassen muss, sollte eigentlich niemand bezweifeln, es sei denn, man macht etwas völlig anderes. Aber dazu später.

Von Anfang an waren die Erwartungen an den "Hobbit" sehr groß, jedenfalls was Bilder, Technik und den epischen Effekt anbetrifft. Und um ehrlich zu sein, "Der Hobbit" hat diese Erwartungen erfüllt und Peter Jackson seinen Job sehr gut gemacht. Aber, und das ist ein sehr großes Aber, "Der Hobbit" war auch sehr vorhersehbar, denn ihm fehlte im Grunde genommen die Innovation. Etwas Neues, was man nicht erwartet hätte, was einem davon abgehalten hätte, sich von dem "Hobbit" nur berieseln zu lassen. Klar, der Film war in 3D, aber, jedenfalls in dem Kino, in dem ich war, waen die 3D-Effekte ganz nett, aber nichts was mich aus dem Sessel gerissen hätte. Vielleicht wird das ja die Blu-ray 3D bewirken. Aber sie wird auch nichts daran ändern, dass man die wirklich tollen Bilder schon im "Herrn der Ringe" gesehen hat, ebenso, wie mir der ganze Wow-Effekt abhanden gekommen war.

Ich will nicht sagen, dass "Der Hobbit" ein schlechter Film ist. Für sich allein und ohne vorher "Herr der Ringe" gesehen zu haben, ist er schon sehr gut. Doch so wirkt er wie der xte Urlaub im immer gleichen 4-Sterne All-inklusiv Hotel an einem sehr schönen Strand. Man kennt alles, das Essen ist gut bis sehr gut, und auch die Shows laufen nach dem gleichen Schema ab. Wer das will, dem sei das gegönnt. Doch ich persönlich brauche im Kino auch etwas, dass mitreisst, weil es gerade nicht nach dem immer gleichen Schema abläuft, weil es Wendungen gibt, mit denen ich nicht gerechnet hätte, und weil ich plötzlich etwas sehe, was mir einen anderen Blickwinkel auf die eigentlich bekannte Geschichte bietet. Der erste Teil des "Hobbits" steht zwar auf einer Stufe mit dem "Herr der Ringe", aber gerade dadurch wird er auch zu nichts eigenständigem, das in aus der Masse hervorhebt. Klar kann man einwerfen, dass Peter Jackson sein Publikum nicht enttäuschen oder gar verwirren wollte. Aber zu einem guten Regisseur gehört für mich auch, dass er sich weiterentwickelt und innovativ bleibt.

Wer "Herr der Ringe" noch nicht gesehen hat, dem würde ich den "Hobbit empfehlen, alle andere können ihn ja kaufen, um die Sammlung vollständig zu halten. So wie ich.
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