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Kundenrezension

am 13. Februar 2014
Nachwuchs... er kostet viel, kann nicht viel, muss alles erst lernen. Und dennoch macht er einem Freude, wenn nicht jetzt dann doch sicher irgendwann. So ist das meiner Meinung nach auch mit der PS4. Keine handvoll wirklich guter Spiele sind auf dem Markt und das nach inzwischen bald einem viertel Jahr (die anstehenden Release für Februar mit im Fokus). Und das, wo Kinder doch so gerne spielen! (Und ja, Sony trägt eine Mitschuld an der Spielversorgung)

Wer das Gerät anders nutzen will guckt ebenfalls in die beim LCD nicht mehr vorhandene Röhre. Nicht einmal die essentielle Funktion einen USB Stick mit Dateien anschließen zu können um z.B. Filme anzuschauen wurde implementiert. Eine dumme Göre die PS4.

Aber Kinder sind eben auch nur das Produkt ihrer Eltern. In dem Fall muss sich Sony Kritik gefallen lassen. Dort "wundere man sich das die User die Nichtunterstützung von USB Sticks" bemängeln. Und darüber wundert sich Sony nun schon seit dem Launch der Konsole. Nachdem man also nicht nur eine PS3 seit Jahren auf dem Markt hat und daraus lernen sollte was der Kunde will und wertschätzt (und was als Programmroutine auch schon vorliegen sollte), man registriert das mit Erstaunen und noch besser, reagiert auf dieses Feedback das im Oktober schon laut wurde mit... S t i l l e. Denn wie lange kann es dauern bis diese Funktionen in ein Update implementiert werden? Jahre?

Der kleine Bruder der PS4, der PS3 heißt kam damals noch mit PS2 Kompatibilität auf die Welt. Nicht für alle Games, aber immerhin doch einer guten Anzahl. So konnte man die Zeit überbrücken in der noch wenig PS3 Futter zu haben war. Man gab dem Zögling PS2 Futter, das er mehr oder weniger krittelnd futterte. Die Konsole verkam nicht zum sinnfreien Staubfänger. Und die Unzufriedenheit mit dem noch etwas unfähigen und doch kostspieligen Nachwuchs hielt sich in Grenzen.

Der für die PS4 angekündigte Online Game Support für alte Spiele lässt nach wie vor auf sich warten. Die Eltern lassen User und PS4 Baby im Stich. Das Balg bleibt daher extrem eingeschränkt. Noch nicht einmal DVDs lassen sich ohne zusätzliche Updates abspielen. Sony sagt man habe das Hauptaugenmerk auf die Spielefähigkeiten gelegt. Ich würde sagen man hat vor allem beide Augen fest verschlossen, sich zusätzlich die Ohren zugehalten und den Mund ebenfalls wenn das Thema Multimedia im Raum stand. Hauptaugenmerk bedeutet nicht alles andere verkümmern zu lassen. Verzichtet der Sportwagenhersteller auf wohliges Interieur weil den Ingenieuren allein der Motor am Herzen liegt?

Fazit: the Next Generation sieht gegen the last Generation leider aktuell noch extrem alt aus. Für ein Baby kein guter Start. Gnädigerweise greift aber hier, wenn auch unter deftigem Zähneknirschen das Kindchenschema. Sieht ja süß aus der Kleine und hat ja viel Potential. Wenn er mal größer wird, dann aber...

Daran hege ich auch keinen Zweifel. Nur im Hier und Jetzt hilft das wenig. Und der Welpenschutz hat ein Ablaufdatum. Sony hätte die Konsole in einem Ratenzahlsystem verkaufen sollen. Vom Vollpreis werden zum Launch erst mal nur 200 Euro fällig, dann wird bis zur Vollendung abbezahlt mit jedem Update. So wären allerdings wie es aussieht bezüglich Gakai und anderem erst 2015 die Gelder in den Kassen und der Filius aus den Windeln heraus.

Nach so vielen Jahren in dem "Job" sollte man meinen Eltern wüssten was Kinder brauchen und geben es ihrem Jüngsten mit auf den Weg. Denn natürlich obliegt auch die Menge an guten Spielen durchaus dem Hersteller der sich eben rechtzeitig um die Versorgung kümmern muss.

Schade. Harte Währung für noch recht weiche Ware. Ein Baby das in wahrlich dünnen Schühchen auf die Welt losgelassen wurde. Man kann dem Interessenten der mit einer Adoption liebäugelt aktuell nur empfehlen zu warten bis das Kerlchen etwas mehr auf dem Kasten hat. Wollen wir hoffen das die Eltern sich bei ihrer Ehre gepackt fühlen und nun schnell für Fortbildung sorgen. Sonst mutiert das Ding zum Kaspar Hauser der Konsolenwelt, gerade wenn man und das tue ich als Freund der Familie Sony zur befähigteren X-BOX Family schielt.

In der Ruhe liegt die Kraft. Und Eltern haben es schwer. Sony kämpft trotz Konsolenrekordverkauf angeblich nach wie vor ums Überleben, gibt jetzt auch die Notebook Sparte auf. Vielleicht bleibt dann ja mehr Zeit für die Kinder? In dem Fall dem Jüngsten? Auf das der Sonymann irgendwann die Familie stolz machen kann.

Ich wünsche es mir. Und allen anderen da draußen natürlich auch.
Bis dahin bleibt es bei 3 Sternen weil nur zählt was ist und nicht, was irgendwann sein wird.

+++ Zusammenfassung (Update)

Das Gute...
+ Schön leise
+ Klein und dezent
+ Schnelles Menü und deutlich flotterer Einstieg in den PS Store als bei meiner PS3
+ Joysticks liegen gut in der Hand (in meinen besser als die des Vorgängers)
+ Hardware mit gutem Potential (nur was hilft's - stand in meinem Zeugnis auch immer neben den mauen Noten)
+ Andere Festplatte (oder SSD) sogar für Laien leicht einbaubar
+ Laut Sony und Third Party Produzenten gute Aussicht auf viele schöne Spiele (angeblich mehr als für jede andere Konsole...blahblah... lasst Worten bitte Taten folgen)

Das gar nicht Gute...
- Sozusagen keine Multimedia Unterstützung (außer man abonniert den Sony Musikkanal oder bucht Sony Filme...Zufall?)
- Lächerliche Spieleanzahl für eine Konsole die seit bald 3 Monaten draußen ist und kaum ein Titel der nach PS4 aussieht, zeigt was die Konsole auf dem Kasten hat.
- Kein Online Support (Gakai) für PS3 gaming bis 2015 (laut Sony, Stand Februar 2014, ob dann noch jemand PS3 Games spielen will?)
- Viele Versprechen ("kommt alles noch") wenig Taten / Reaktionen auf Kritik (Updatepolitik, Spielereleases...)

Der größte PRO Aspekt an der PS4 sei noch angemerkt: die PS3 wurde günstiger.
Und wenn man an THE LAST OF US denkt oder auch GTA5 sollte man in dem Fall eindeutig nach dem Motto "Alter vor Schönheit" gehen wenn es um den Erwerb einer Konsole geht. Denn dem hat die PS4 bis dato nichts, wirklich gar nichts entgegen zu setzen...noch nicht!
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