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Kundenrezension

am 30. November 2013
Natürlich war ich wie jeder King-Fan unheimlich gespannt auf die angekündigte Fortsetzung von Shining. Würde es ihm gelingen, die Qualität dieses Klassikers zu halten oder sogar noch besser zu werden?
King ist oft gebeten worden, die Geschichte von Danny, dem kleinen hellsichtigen Jungen aus „Shining“ weiter zu erzählen und das hat er nun in reiferen Jahren getan. Fast spürt man, dass seine Motivation die Höflichkeit gegenüber den vielen Leserwünschen ist, denn er bringt lange nicht das, was er zu bringen imstande ist. Der Stil ist wie immer bei King – schon nach den ersten Seiten hat einen die Handlung eingefangen, doch was ist das? Der Genitiv wird vom Übersetzer konsequent ignoriert:

„Inzwischen war er acht Jahre alt und trotz diesem Horror zumindest einiger rationaler Gedanken fähig.“
Das hat mir einen ganz großen Teil der Lesefreude genommen, denn das geht das ganze Buch so weiter. Gibt es bei Heyne kein Lektorat mehr? Ist das eine persönliche Note des Übersetzers? Es kann doch nicht sein, dass solch ein Top-Titel in so schlechtes Deutsch übersetzt wird!

Zum Inhalt mag ich noch sagen, dass die Handlung wirklich lesenswert ist. Danny, der aufgrund der Ereignisse seiner Kindheit Alkoholiker geworden ist, kommt erst nach und nach bei sich selber an. Als er die Treffen der Anonymen Alkoholiker besucht, bekommt er seine Sucht in den Griff. Mit seiner Gabe hilft er in einem Hospiz den Sterbenden auf ihrem letzten Weg. Seine Gabe ist es aber auch, durch die er das Mädchen Abra kennenlernt, die ebenso wie er hellsichtig ist. „Steam“ nennen das die Mitglieder einer Sekte, die davon leben, diesen Steam den Menschen zu rauben. Abra ist in großer Gefahr und nur Danny kann ihr helfen…

Das ist ganz kurz umrissen der Inhalt des Buches und eigentlich ist es schade, dass King hier unglaublich viel Potential verschenkt. Denn man könnte so viel mehr schreiben. Die Geschichten drängen sich förmlich auf. Allein schon über die Sekte, die seit Jahrhunderten durch das Land reist, gäbe es sicher einiges zu schreiben, doch King konzentriert sich nur auf die „kurze“ Episode mit Danny und Abra und das ist wirklich bedauerlich, denn er kann so viel mehr.

Trotz der Kritik ist es kein schlechtes Buch, aber es ist eben auch kein richtig gutes King-Buch und so vergebe ich nur 3 Sterne. Wer kann, sollte aufgrund der schlechten Übersetzung zur Originalausgabe greifen.
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