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Kundenrezension

am 3. März 2014
In den Ankündigungen zu dieser Platte war zu lesen, dass es das erste neue Album seit acht Jahren sei, das stimmt so nicht ganz. Zunächst gab es unter dem Namen 300.000 Verschiederne Krawalle 2005 die "Titan"-Cd, weiterhin unter dem Namen Laibach die "LAIBACHKUNSTDERFUGE" von 2008, beides sicher Werke, hinter denen Dejan Knez, Mitbegründer der "Band" steht.
Ideen für neue Publikationen existierten in diesen Jahren jedoch einige andere. Unter anderem die Aktion "Vokswagner" schaffte es bisher nicht eins zu eins auf Tonträger - Teile davon erkennt man vielleicht auf dem "Iron Sky" - Soundtrack (s.u.).
Auch die Idee, Titel der Anfangszeit (1980-1985) neu bearbeitet heraus zu bringen, ließ Fans verzückt seit Jahren warten. Dies scheiterte leider an marktwirtschaftlichen Gegebenheiten, wurde jedoch durch die opulente 5fach Vinyledition "Gesamtkunstwerk" teilweise kompensiert. Jedoch konnte man diese eigentlichen Ideen auf der "Monumental Retro-Avant-Garde - Live at Tate Modern / 14 April 2012" - 2CD erleben, wenn man nicht den entsprechenden Konzerten beiwohnte. Teile daraus waren bei der Tour mit Juno Reactor und auch bei der Tour im Zusammenhang mit der Veröffentlichung des Soundtracks zu "Iron Sky" zu erleben.
Und da sind wir beim anderen Projekt aus diesen acht Jahren. Mit der Doppelvinylversion incl. 2CD von 2013 ist ein eigenständiges Werk vorhanden, welches die schäbige erste CD-Version des Soundtracks um die Dialoge bereinigte und neue, nur im Directors Cut vorhandene Tracks enthält und sehr wohl als Laibach-Album gelten kann.

Warum dieser Exkurs? In den letzten acht Jahren tat sich einiges beim "Projekt" Laibach. Personen der slowenischen Musikszene kamen und gingen (April Nine bzw. Coptic Rain, Uros Umek, Tomi Meglic, DJ Bizzy, Octex, ...), andere kamen und blieben. Und augenscheinlich und auffällig hörbar blieb neben Slavko Avseni jr. eine. Mina Spiler von Melodrom bespielt das Mikrofon seit einigen Jahren genauso resolut, wie es zuvor Milan Fras allein tat. Zunächst ist das das Neue an Spectre - hier teilen sich zwei Vokalisten gleichberechtigt eine Platte. Während Mina Spiler auf "Volk" eher Gast war, ist sie hier mittlerweile Mitglied im verschworenen Kreis, der sich nun auch nicht mehr so geheimnisvoll gibt. Erstmals hat die Quelle der Musik einen Namen - Ivan Novak. Der Cousin von Dejan Knez (der elektronisch frickelnde Maler taucht nun nicht mehr auf) ist als Autor aller Stücke genannt. Als einziger "Ur-Laibacher" bleibt Milan Fras in der Liste der Musiker. Der Rest der Band neben Mina Spiler sind mehr oder weniger bekannte jüngere slowenische Musiker.
Die Dominanz des Ivan Novak im Schreiben tut diesem Album mehr als gut. Während bei vorigen Werken viele Köpfe um Ideen rangen, zieht sich hier eine einzige schlüssige Konstante durch alle Titel. Die Welt muss besser werden, aber flott! Schlichte Rhythmen, einängige Melodien sollen dem Hörer die schulenglischen predigenden bzw. anordnenden oder erklärenden Texte in kurzer Zeit ins Hirn brennen. Zwei mal gehört - schon unbewusst vor sich hin pfeiffen - so erging es mir.
Aber was pfeiffe und singe ich da? Nach drei Tagen Textanalyse wäre es zu früh für ein Fazit, jedoch kann so vieles gar nicht so falsch sein.
Vom Panslawismus entwickelten sich Laibachs Ideen schnell zum Paneuropäismus (jibts dit eijentlich?). Jetzt (schon seit "Volk") geht es um mehr. (Seit Jahren schon orientiert sich die N.S.K. global.) Dem entsprechend ist dieses Werk universal zu bezeichnen - und so lese ich die Texte und schöpfe Hoffnung für die gesamte Menschheit.
Ich wünsche dem geneigten Hörer viel Spaß beim Analysieren der Texte (komplett nur erhältlich in der CD-deluxe-edition mit "party-book") und beim Wippen der Hüften.
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