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Kundenrezension

am 7. November 2006
Ein großes Rätselraten bezüglich des möglichen Spielgenres gibt es beim Klang des namens „Mech Assault“ aller Voraussicht nach nicht, denn natürlich haben wir es hier mit knallharter Mech-Action zu tun, in der es vornehmlich nur um eines geht: Ballern bis zum Umfallen. Wer Kampfrobotern nichts abgewinnen kann, wird diesem X-Box-Game folgerichtig wenig abgewinnen können, die Zielgruppe lässt sich demzufolge sehr leicht definieren, kein Zweifel. Microsoft selbst zeichnet sich im Übrigen für dieses Actionspiel aus dem Jahr 2002 verantwortlich und hat..... tatsächlich etwas Anständiges fertig gebracht. Denn unabhängig vom persönlichen Geschmack kann gesagt werden, dass es sich um ein objektiv richtig gutes Actiongame handelt, welches so gut wie gar keine Schwächen aufweist. Des Weiteren fand der Multiplayerspaß in „Mech Assault“ große Berücksichtigung, was natürlich sehr zu begrüßen ist: an der Spielkonsole selbst dürfen zwei Zocker gleichzeitig Hand anlegen, mittels entsprechender Link-Kabel sind es sogar acht an der Zahl, ebenso viele sind es schließlich online via X-Box-Live. Da kann wirklich nicht gemeckert werden, schätze ich. Es gibt einige Gründe, wieso dieses Actionspiel eine weit überdurchschnittlich gute Wertung erhält und sich zumindest im unteren Bereich der absoluten Spitzengruppe ansiedeln kann.

Im Blickpunkt des Geschehens stehen natürlich wir, gar keine Frage, im vorliegenden Fall sind wir als hochmotivierter Nachwuchs-Pilot unterwegs und sollen beim Planeten Helios vorbeischauen, da dort etwas nicht zu stimmen scheint. Empfangen werden wir dort allerdings wenig freundlich, denn die Schergen des mysteriösen Kults namens „World of Blake“ ballern auf uns, was das Zeug hält und schaffen es schließlich tatsächlich, unser Raumschiff in seine Einzelteile zu schießen. Noch gerade rechtzeitig schnappen wir uns in höchster Not den einzig heil verbliebenen Mech-Kampfroboter und stapfen im wahrsten Sinne des Wortes los, um jene üblen Feinde zu exekutieren und somit ihrer gerechten Strafe zuzuführen, versteht sich. Das Manövrieren des Mechs wie überhaupt das gesamte Gameplay dieses Actionkrachers gestaltet sich überraschenderweise extrem einsteigerfreundlich: ohne viel Schnick-Schnack, komplizierte Bewegungsabläufe oder tonnenweise vorhandener Ausrüstungsmöglichkeiten geht das Ganze von statten, in einer isometrischen 3D-Perspektive schauen wir unserem Kampf-Mech praktisch die ganze Zeit über relativ bequem über die Schulter. Mag der ein oder andere Action-Freak Anstoß daran finden, dass wir uns mangels Ego-Ansicht nicht so richtig mittendrin im Kampfgetümmel fühlen, so erfreuen sich die „bequemeren“ Spielernaturen an der vorhandenen Übersicht. Die Steuerung an sich ist sinnvoll angelegt und alles andere als überladen: sowohl die Fortbewegung als auch das Hin- und Herschalten zwischen den einzelnen Waffensystemen geht erstaunlich leicht von der Hand, nach (sehr) wenigen Minuten habt Ihr den Bogen raus. Das hatte ich so (unkompliziert) jedenfalls nicht erwartet, war ich doch ursprünglich von einer deutlich längeren Eingewöhnungsphase ausgegangen.

Auch was die Auswahl der zur Verfügung stehenden Kampfroboter angeht, kann nicht gemeckert werden: alles in allem satte achtzehn verschiedene Typen können angewählt werden, die sich voneinander natürlich nicht nur hinsichtlich ihres Aussehens, sondern vor allem im Hinblick auf Geschwindigkeit, Wendigkeit und Durchschlagskraft der Waffensysteme unterscheiden. Je nach Typus verfügt ein Mech zusätzlich über kleine aber feine Specials, manch einer kann sogar kurzfristig schweben oder fliegen. Der eingefleischte Action-Fan mit Vorliebe für Mech-Schlachten wird aller Voraussicht nach zum mehrmaligen Durchzocken quasi „gezwungen“, was ja alles andere als verkehrt ist, schätze ich. Nicht nur die Mechs an sich, sondern auch die Waffengattungen unterscheiden sich teils erheblich voneinander: Raketen, Maschinengewehr, Laserwummen und sonstige Killer-Instrumente verfügen über individuelle Stärken und Schwächen, insbesondere im Hinblick auf Zielsuche, Schlagkraft, Ladezeit und Gefahr der Überhitzung, strategische Elemente bzw. taktische Überlegungen sind somit auch mit von der Partie, sehr schön. Nicht selten erweist sich das zunächst vergleichsweise unscheinbare Waffensystem langfristig als das effektivere, was allerdings auch abhängig von Eurer Art des Spielens ist. Was nützt einem die mächtigste Wumme, wenn in der allgemeinen Hektik chronische Überhitzung droht, die Wumme sich nur sehr langsam auflädt oder der Mech sich allgemein nervenaufreibend langsam vorwärts bewegt? Sowohl im Solo- als auch Multiplayermodus gibt es somit zahlreiche unterschiedliche Lösungsansätze bzw. Möglichkeiten, sich ins Kampfgetümmel zu stürzen, was eindeutig für die Langlebigkeit dieses Titels spricht. Letztere wird durch die anfangs schon angesprochenen Multiplayerfeature sowohl online als auch via Link-Kabel an der Spielkonsole enorm in die Höhe getrieben: bis zu acht Mechs walzen durch die Walachei und kämpfen entweder alleine (Jeder gegen Jeden) oder im Team in Spielmodi wie „Deathmatch“ (Zerstörung) oder „Last Man Standing“ (Letzter Mann).

Im Gegensatz zu den Mehrspielermodi gibt es in der sehr anspruchsvollen und abwechslungsreichen Solo-Kampagne tatsächlich „so etwas“ wie einen Handlungsstrang, sprich eine Story. In knapp zwanzig Einsätzen geht es primär darum, in einer brachialen Zerstörungsorgie alles in Schutt und Asche zu legen, was Euren Weg kreuzt, zahlreiche Gebäude mit eingeschlossen. Dabei stellen nicht nur die gegnerischen Cyborgs (speziell in den mächtig spannenden Duellen) eine ernstzunehmende Hürde dar, sondern auch urplötzlich auftretende Gefahren wie Infanterie, in Flammen aufgehende Komplexe oder zerbröselnde Brückenteile. Hier herrscht Action satt, pausenlos müsst Ihr Ausschau nach neuen Gefahren halten, feindliche Einheiten gibt es selbstverständlich en masse. Etwas knackig wird das Ganze hinsichtlich des Schwierigkeitsgrades allerdings dadurch, dass während des Einsatzes keinerlei Speicher- bzw. Rücksetzpunkte existieren, was im Falle des Ablebens bedeutet, dass Ihr den ganzen „Spaß“ wieder von vorne anfangen könnt. Da in manch einer hektischen Spielsituation (inklusive drohender Überhitzung oder Ladehemmung eines Waffensystems) dies doch mehr als nur einmal passieren kann, solltet Ihr die nötige Geduld und Ausdauer schon mitbringen, schätze ich. Verkehrt wäre dies jedenfalls nicht. Anfänger und wahrscheinlich auch Gelegenheitszocker dieses Genres werden ziemlich schnell ins Schwitzen kommen, da bin ich mir sicher und dies sogar auf dem niedrigsten Schwierigkeitsniveau.

Die Präsentation dieses Actiongames ist neben des herausragenden Mehrspielerspaßes die Stärke schlechthin, trotz der unentwegten Action gibt sich die Grafik keine Blöße, dicke Patzer wie Ruckeln, Kantenflimmern, Slowdowns oder gar Pop Ups sind mir jedenfalls nicht in Erinnerung geblieben. Stattdessen dominieren gewaltig große Kampfroboter vor düsteren Hintergründen und neonfarbenen Spezialeffekten, insbesondere die gewaltigen Explosionen sind sehr beeindruckend. Sämtliche Landschaften sind interessant und sehr detailreich gestaltet, nicht zuletzt der meistens angenehm weite Horizont hat mir sehr gut gefallen. 16:9-Bildformat und 60Hz-Modus finden im Übrigen ebenso eine Berücksichtigung wie deutsche Bildschirmtexte. Die Soundkulisse hinkt da nicht besonders weit hinterher, stimmungsvolle Begleitrhythmen und vor allem krachende Soundeffekte sorgen für eine sehr dichte Spielatmosphäre, welche keinen Actionfan kalt lassen dürfte. Dass dieses Mech-Spektakel auf Wunsch auch in Dolby Digital und mit deutscher Sprachausgabe zu hören ist, kann auch kein Nachteil sein, ist sicherlich nicht grundverkehrt. Alles in allem sahnt sich „Mech Assault“ für die Microsoft X-Box aufgrund der zahlreichen positiven Gesichtspunkte eine fette Spielspaßwertung von 82% ab, für jeden Anhänger des Actiongenres und zugleich X-Box-Besitzer stellt dieses Game einen Pflichtkauf dar.

+ --> Action satt, anspruchsvolle und abwechslungsreiche Solo-Kampagne, Top-Multiplayermodi, gute Online-Unterstützung, spannende Duelle, schöne Landschaften, sehenswerte Explosionen und Lichteffekte

- --> Etwas zu knackiger Schwierigkeitsgrad, keine Speicher- bzw. Rücksetzpunkte während eines Einsatzes
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