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Customer Review

on April 1, 2014
Warpaint aus Los Angeles haben mindestens Eines anderen aufstrebenden US-Bands voraus: sie sind Teil des Promi-Dunstkreises der internationalen Musikszene. Und dies konnten sie bisher durchaus positiv für ihre Karriere nutzen. Der Ex-Virtuose an der Gitarre der Red Hot Chili Peppers, John Frusciante, legte zum Beispiel schon an der Debüt-EP „Exquisite Corpse“ der Band persönlich Hand an. Gitarristin Theresa Wayman ist mit James Blake liiert, große Bekleidungskonzerne unterlegen ihre Werbespots gerne mit der Musik von Warpaint und auf ihren Konzerte wurden schon Mitglieder von R.E.M und The National gesichtet. The National sollen sogar die Lieblingsband von Barak Obama sein. Ob das denen unangenehm ist, ist zwar nicht weiter bekannt, aber einer noch relativ jungen Band wie Warpaint wäre so etwas wohl ein wenig zu viel Zuspruch. Warpaint sind ein weiteres Zwischenergebnis des sich nun seit fast zehn Jahren in der Dauermutation befindenden Wave- und Postpunk-Revivals. Dabei klingt „Warpaint“, das offiziell zweite Album der Band, in weiten Strecken nicht unbedingt nach, sagen wir mal, Gitarren-dominierter Musik. Bis auf „Keep It Healthy“ und „Love Is To Die“, die das Prädikat Indierock am ehesten erfüllen, bewegen sich die übrigen zehn Stücke irgendwo zwischen Dreampop, Shoegaze und TripHop. Die Betonung liegt bei „Zwischen“, denn „Warpaint“ ist genauso heterogen produziert, wie die theoretische Quersumme der erwähnten Genres vermuten lässt. Vorhersehbare Wiederholen gibt es auf „Warpaint“ somit so gut wie gar nicht. Aber dafür ergänzen sich alle Puzzleteile hervorragend. Am besten repräsentiert vielleicht gerade deswegen das Cover mit seinen Layern aus Fotos der vier Damen den transparenten und distanzierten Sound von „Warpaint“. Ein paar kleine Ausbrüche mehr wären wünschenswert gewesen und hätten besonders im Mittelteil in „Teese“, Disco// Very“ und „Go In“ dazu geführt, dass sich Warpaint nicht so über die Zeit retten müssen. Denn bei den übrigen 3/4 des Albums kommen sie deutlich besser zum Zug.
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