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Kundenrezension

am 30. Mai 2007
Das Leben der Anderen von Florian Henckel von Donnersmarck ist definitiv ein Film, der sich nicht allzu leicht beschreiben lässt. Die Meinungen gehen extrem auseinander und für gewöhnlich sorgen sehr kontroverse Filme für eine solche Polarisation. Das Leben der Anderen ist kaum kontrovers und noch dazu hat es eine FSK 12 Freigabe. Es würde auch nichts bringen den Film nachzuerzählen, da auf wikipedia.de eine herausragend gute Zusammenfassung enthalten ist.

Manch einer sagt sogar, dass dieser Film mit einem Mitleidsoskar prämiert wurde (Das war dieses Jahr eindeutig bei Scorsese der Fall). Solch einer Argumentation kann ich angesichts der Qualität jedoch ganz und gar nicht folgen. Es gehört eben nicht wenig Einfühlungsvermögen dazu, als Betrachter, über die volle Distanz zu gehen und das noch dazu in einem Film, der mehr als ein Drittel seiner Handlung (immerhin satte 133 Minuten) aus dem Off spielt - typisch z.B. bei all den Abhörszenen, bei denen der Zuschauer nur den Mann von der Staatssicherheit sieht und anhand von seiner Mimik und Gestik Rückschlüsse auf die Brisanz der Handlung schließen kann. Bei einer solchen handwerklichen Betätigung läuft Florian Henckel von Donnersmarck natürlich Gefahr, einige Zuschauer zu verlieren, die sich eigentlich einen guten Agentenfilm erwartet hatten. Meiner Ansicht nach sind solch Leute nur unnötiger Ballast und es reicht vollkommen, wenn sich nur jene verschworene Randsparte der Cineasten mit diesem Werk beschäftigt, die auch die historische Feinfühligkeit und aktuelle Brisanz dieses Werkes (angesichts des so genannten gläsernen Menschen) zu verstehen weiß. Natürlich ist es nicht leicht eine derart spröde Materie filmisch umzusetzen, aber immerhin hat sich einmal ein deutscher Regisseur getraut, eine filmische Materie aufzugreifen, die nicht dem Geschmack des Mainstreams entspricht und trotzdem qualitativ hochwertig ist. Solche Produktionen sind heutzutage sehr selten geworden.

Fazit:

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Wahrscheinlich handelt es sich bei diesem Film um eine der besten deutschen Produktionen der letzten zehn Jahre. Über die volle Distanz wirken sowohl die Schauspieler, als auch die Regiearbeit, der Schnitt, die Vertonung, die Handlung und Glaubwürdigkeit der Protagonisten sehr homogen und dadurch auch auf einem sehr hohen Nivea. Nicht umsonst wurde dieses Werk mit einem Oskar prämiert, der ausnahmsweise auch wirklich ein Qualitätssiegel darstellt. Ein wunderschöner Film, über das, was den Menschen auszeichnet - die Fähigkeit sich in sein Gegenüber hineinzuversetzen und gleichzeitig auch ein Appell an die Tatsache, dass sich Menschen ändern können. Die Sonate vom guten Menschen eben. Absolute Kaufempfehlung!
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