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Kundenrezension

am 22. August 2003
Eines Tages in grauer Vorzeit: In Teben bebt es! Und wem gibt man Schuld daran? Na klar, den„Fremden", wenngleich diese - längst nicht mehr so fremd - seit Generationen unter den Tebenern leben. Die Menschen früher waren auch nicht klüger als heute.
Diesmal war es allerdings wirklich die Schuld eines derjenigen, denen man sie ohnehin in die Schuhe schieben wird: Ein Devotionalienhändler und Abkömmling „Fremder" ist durch Zufall in den Besitz des Ankh-Schlüssels des Krokodilsgottes gekommen und erfreut sich seitdem ausgezeichneter Gesundheit, sowie einiger übermenschlicher Fähigkeiten. Die Ordnung ist empfindlich gestört - die Erde hat gebebt und der Götterhimmel ist in Aufruhr. Was tun? Während die Fremden sich auf die Socken machen - fort aus Theben und ab ins Land ihrer Väter, um dem Volkszorn der Tebener zu entgehen, müssen die Götter zusehen, daß das Ankh wieder zurück in göttlichen Besitz gerät, wo es hingehört. Hieraus entspinnt sich nicht nur die Haupt- sondern auch ein paar schöne Nebengeschichten, wie z.B. die zwischen dem Stiergott, der den „Fremden" als göttlicher Spion mitgegeben wurde und einer Kuhgöttin, die beide die Gewalt der Triebe überkommt, woraus ein göttliches goldenes Kalb entspringt, daß im weiteren Verlauf die Aufgabe erhält, eine andere Gruppe von Fremden auf der Flucht - einen kriegerischen Stamm unter der Führung eines gewissen Moses - vom weg „unserer" Fremden abzulenken und für rund 40 Jahre in die Wüste zu führen. Der Rest soll dem Buch vorbehalten bleiben, das ausgesprochen flott und witzig geschrieben ist und uns mit vielen Bekannten (auch aus unserer Zeit) und ihren Geschichten und Problemen zusammenführt, nachdem Motto „gestern wie heute - alles beim Alten und 1000 Jahre sind nur ein Tag vor Gott...".
Apropos Götter: Gerd Scherm hat offenbar sehr gründlich und mit viel Liebe zum Detail im ägyptischen Pantheon recherchiert, was seine Kenntnis im Buch offenbart, und sich auch ein paar grundlegende Gedanken zu den Menschen und ihren Göttern zu allen Zeiten und in allen Teilen dieser Welt gemacht, die er im Vorwort darlegt. Nachdem ich das gelesen hatte, wußte ich, daß ich weiter lesen wollte, und auch im weiteren Verlauf habe ich das Buch, wenn überhaupt, dann nur sehr ungern aus der Hand gelegt. Ich hatte ein paar sehr unterhaltsame Tage damit, die ich jedem anderen potentiellen Leser auch wünsche.
Wer bei dieser Lektüre nicht ins Lachen kommt, der ist schon tot.
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