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Kundenrezension

am 20. November 2013
Seit Erscheinen fotografiere ich mit der X-E1 und war sehr sehr gespannt auf die X-E2. Hier kann man den Fuji-Ingenieuren einfach nur gratulieren. Es sind viele viele Kritikpunkte der X-E1 ausgeräumt worden.
Allem voran der Autofokus, der bei der X-E1 wirklich manchmal Probleme in kontrastarmen oder lichtschwachen Verhältnissen hatte. Der AF der X-E2 ist wirklich richtig schnell und treffsicher. Laut Fuji sollen es 0.08 Sec sein (im Menü den Hochleistungsmodus bitte einschalten, ist ab Werk aus). Gemessen hab ich es als Fotoamateur natürlich nicht, aber subjektiv ist er hervorragend. Der Phasen-AF ist eben eine andere Hausnummer, als der Kontrast-AF.
Der neue Sensor ist offensichtlich sehr gut gelungen. (Noch gibt's die X-E2 hier nur als Body bei Amazon, das Kit-Objektiv 18-55 mm der X-E1 ist aber das gleiche, was im Kit mit der X-E2 erscheinen wird). Die ersten Testaufnahmen (18-55mm Obj. meiner X-E1) können wirklich begeistern; wirklich knackscharf und der Focus sitzt perfekt. Die Farben sind sehr naturgetreu (Standard-Filmeinstellung) und dabei aber auch schön lebendig. Die Dynamik lässt auch nichts zu wünschen übrig.
Auch die kleinen Verbesserungen am Handling sind super gelungen. Die beiden Räder (Verschlusszeit und Belichtungskorrektur) rasten deutlich knackiger und verstellen sich so nicht mehr so leicht. Das Belichtungskorrekturrad geht jetzt von -3 bis +3 EV in Drittelschritten - sehr fein.
Neu ist auch die WiFi-Funktion - nice to have, ich nutze sie praktisch nie (hatte das auch schon mal mit der NX300 von Samsung). Auch einen Touchscreen vermisse ich gar nicht, da ja alles was man so braucht direkt an der Kamera zu erreichen ist.
Der Sucher wurde auch verbessert. Er ist jetzt wirklich aufgeräumter, vor allem dieses untere Band zur Vorschau der Verteilung der Schärfentiefe ist filigraner geworden und verbaut einem nicht mehr soviel vom eigentlichen Blick auf das Motiv. Auch muss ich nochmal auf den manchem vielleicht fehlenden Hybridsucher der X100 S oder der X-Pro1 eingehen. Ich hatte lange Zeit die X100 und hab den optischen Sucher auch sehr schön empfunden, hab allerdings, wenn es "ernst" wurde, immer wieder den elektronischen Sucher eingeschaltet, da ich meine 100% Bildabdeckung brauche und den gewählten Bildausschnitt wirklich exakt sehen will, dass meine Bildaufteilung auch so wird, wie ich das im Sucher wollte.
Was ich allerdings nicht nachvollziehen kann, sind die angeblichen 60 FPS Bildwiederholrate des Suchers. Das ist sicher nicht so, flüssige Schwenks sehen anders aus. Vielleicht muss die Firmware da nochmals aktualisiert werden, das hab ich bis jetzt noch nicht geprüft.
Da soll erstmal der Ersteindruck sein. Ich denke man merkt es, ich bin begeistert von der Kamera, vor allem wegen der sensationellen Bildqualität. Meine Suche nach DER Kamera ist jetzt erstmal beendet ;-)

Erster Nachtrag. Die Kamerafirmware ist 1.0 und es gibt auch noch keine andere. Erwähnenswert ist, dass das 18-55 Kit ein Firmwareupdate auf Version 3.1 benötigt, dass der Phasen-AF der X-E2 unterstützt wird (hatte ich bereits installiert)

Habe eben 4 Fotos hochgeladen. Jeweils das gesamte Foto und einen Ausschnitt dazu im fokussierten Bereich. Ich denke, da gibt's rein gar nichts zu meckern. Besonders das Foto meines Großen Schweizers ist bei ISO 1600, mit Rauschminderung auf -2 eingestellt, fotografiert. Für mein Empfinden ist das ein sehr sehr gutes Ergebnis. Die Details sind auf beiden Fotos sehr gut abgebildet (man schaue sich das Fell des Hundes und die Strukturen und den Tau auf den Blättern des roten Baumes an).

So, nach einigen weiteren Testaufnahmen unter allen möglichen Lichtbedingen, kann ich nur wiederholen, die Bildqualität ist herausragend. Offenbar gibt das 18-55 Fujinon optisch eine ausgezeichnete Auflösung, da die Fotos im Vergleich zur X-E1 noch besser geworden sind, in Sachen Abbildungsschärfe, Detailwiedergabe (Texturen auf Objekten, zb Strukturen von Ziegeln oder Fußböden getestet) und einer sehr getreuen und lebendigen Farbwiedergabe. Der Sensor ist ein echter Meilenstein und die Systemkamera-Konkurrenz dürfte sich warm anziehen dürfen, auch und besonders was die Low Light Abbildungsleistung angeht. Hier zeigt auch der neue AF, was er kann. Selbst auf graue Bodenfliesen gerichtet, mittig auf eine der Fliesen, nicht auf die Fuge, bei wenig Licht - sofort UND richtig scharf gestellt. Respekt!

Noch einige Anmerkungen zu den Änderungen gegenüber der X-E1 in den Menü's:

Die ISO-Automatik lässt nun eine Standardempfindlichkeit, eine maximale Empfindlichkeit und eine minimale (eigentlich längste) Verschlusszeit zu.
Beim Punkt eins der dritten Kameraregisterkarte taucht nun der "LMO" auf. Der Menüpunkt heißt sehr kryptisch "Objektivmod.-Opt.". Dahinter verbirgt sich der "Lens Modulation Optimizer". Wen AN, optimiert die JPG-Engine abhängig von der vorgeschnallten Linse, der Blende und Brennweite die Abbildung bezüglich Beugungsunschärfe von der Mitte bis zum Bildrand.
Es gibt jetzt eine Gesichtserkennung.
Neu ist auch die Funktion "Pre-AF". Die Kamera stellt praktisch schon auf den gewählten Fokuspunkt scharf, bevor der Auslöser halb durchgedrückt wird. Klingt für mich nach Continous AF. Hab ich abgeschaltet, auch wegen der Akkubelastung.
Der Assistent zum manuellen Focus (5. Kameraregisterkarte, letzter Punkt) bietet neben der Standardlupenfunktion, dem per Firmware schon an der X-E1 nachgereichten Focuspeaking (scharf focussierte Bereiche werden farblich (weiß) hervorgehoben) nun auch einen digitalen Schnittbildindikator. Bekannt ist das von analogen Spiegelreflexkameras, als zwei aneinander stehende Schnittbilder beim manuellen Focusieren in eine Linie gebracht werden mussten. Genau das funktioniert hier genau so. Es wird in der Bildmitte in Schwarzweiß ein Schnittbild angezeigt, dass seine Daten aus den Phasen-AF-Sensoren bezieht. Funktioniert super, dauert aber, logisch.
Es gibt nun unter "Fn Funktionen" 4 belegbare Tasten (Fn1, Fn2, AE-L und AF-L).
Unter "Powermanagement" kann man jetzt einen sog. "Hochleistungsmodus" einschalten, was einen schnelleren AF und eine kürzere Einschaltzeit bewirkt, auf Kosten der Akkudurchhaltezeit.
In der letzten Setup-Registerkarte gibt's nun die "Funkeinstellungen" fürs WLAN, "PC-Autospeicher" (Fotos werden per WLAN auf den PC gebeamt) und das Geotaggingsetup.

Eines ist mir noch aufgefallen; die digitale Wasserwaage reagiert deutlich schneller als bei der X-E1. Leider immer noch nur in der Rollachse und nicht in der Kippachse, was für Architekturfotografie schön gewesen wäre, um stürzende Linien zu vermeiden. Das könnte Fuji gern per Firmware nachreichen, aber vielleicht gibt es dafür keinen Sensor im Body.

Ein weiteres neues Feature der X-E2 ist der alleinige automatische Gebrauch des elektronischen Suchers. In der zweiten Setup-Registerkarte unter dem letzten Punkt "EVF/LCD-Einst." kann man neben "LCD" (Anzeige nur auf LCD), "EVF" (Anzeige nur auf EVF) und Eye-Sensor (per Sensor neben dem EVF umschalten von Display zu EVF) noch etwas viertes: EVF+Sensor aktivieren. Erstmal etwas verwirrend, aber der Unterschied zu nur EVF ist, das der EVF nur, wenn man hineinschaut per Sensor aktiviert wird - bei Nur EVF ist er immer an. Hilft sicher Akku zu sparen. Mancher wird sich erschrecken, wenn er das aus Versehen aktiviert, weil dann das LCD aus ist und aus bleibt. Man muss erst in den Sucher schauen und kann dann auch nur während man da durch schaut, das ganze wieder umschalten. Da wäre eine Direktzugrifftaste recht sinnvoll.

Nachtrag vom 29.11.2013 Heute die WLAN AutoSpeicher Funktion eingerichtet. Funktioniert. Auf dem PC (Win7 bei mir) muss Fujifilm PCAutosave laufen (gibt's auf der FujifilmSupportseite zum Download). Dann müssen Kamera und PC noch "gepaart" werden. Nach der Installation des Programmes auf dem PC erscheint in der Tastleiste, unten rechts, ein grünes Symbol mit einer funkenden Kamera. Da draufklicken, dann auf PC-Autospeicher klicken und dem Setup folgen. Der PC wartet dann auf ein Signal der Kamera: In der Kamera auf PC-Autospeicher (letztes Setupmenü) gehen und dort einrichten. Ich habe das manuelle Setup gewählt, ist total einfach: Router suchen lassen von der Kamera, Router auswählen, WLAN Schlüssel in der Kamera eingeben und starten (Der PC sollte jetzt schon auf das Signal der Kamera warten, sonst hört sie nach ein paar Sekunden wieder auf.) Bei Erfolg geht das in Zukunft dann automatisch, muss also nur einmal eingerichtet werden. Selbstverständlich müssen Kamera (über WLAN) und PC auf den selben Router zugreifen.
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