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Kundenrezension

740 von 815 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fantastisches Kino im Serienformat, 18. November 2011
Rezension bezieht sich auf: Game of Thrones - Die komplette erste Staffel (inkl. Fotobuch) [Blu-ray] [Limited Edition] (Blu-ray)
Es war eine mutige Entscheidung von dem US-Cable-Sender HBO, die Fantasy-Reihe "Ein Lied von Eis und Feuer" von George R.R. Martin auf die Fernsehbildschirme zu bringen. Das hat mehrere Gründe: der Sender hatte bis dato eher wenige Fantasyserien im Programm, die Buchreihe war zu diesem Zeitpunkt (und ist es noch immer lange nicht) nicht beendet, das Figurenarsenal ist geradezu episch breit - und die Umsetzung unter anderem deswegen als nicht gerade preiswert einzustufen. Dennoch wagte sich der Sender an den Stoff - und landete damit nicht nur einen moderaten Hit, sondern legte damit eine wirklich fabelhafte Serie hin.

Handlungsort ist der Kontinent Westeros, der durchzogen ist von feindlichen Adelshäusern und einem ständigen Kampf um den Thron. Eine ganze Reihe an Figuren wird begleitet; Eddard "Ned" Stark (gespielt von Sean Bean), der vom König (Mark Addy) gebeten wird, seine rechte Hand zu werden, woraufhin Ned zustimmt. Nicht nur Neds Familie; unter anderem die rebellische und wenig damenhafte Arya (fantastisch verkörpert von dem Nachwuchstalent Maisie Williams) oder der Bastardsohn Jon Snow (in der deutschen Fassung "Jon Schnee"), stehen im Mittelpunkt, sondern auch der familiäre Anhang rund um den König; seine machthungrige Frau Cersei und deren Brüder Jaime und Tyrion, der Königssohn Joffrey und schließlich ein paar undurchsichtige Berater.
Während in Westeros eifrig um den Thron gestritten und intrigiert wird, während niemandes Leben sicher ist, plant Daenerys Targeryen, deren Familie vor einiger Zeit vom Thron gestürzt und vertrieben wurde, ihre Rückkehr in die Heimat. Und auf den Thron.

Schon in der Pilotfolge deutet sich dem Zuschauer an, was ihn erwartet; monumentale Bilder, die man sonst nur aus dem Kino gewohnt ist, viele Handlungsstränge und noch mehr Figuren und einen Epos, der in seiner Breite selbst "Der Herr der Ringe" übertrifft. Das führt stellenweise auch dazu, dass Nichtbuchkenner besonders in den ersten Episoden überfordert sein dürften; zu viele Gesichter, zu viele Namen und angedeutete Vorgeschichten werden ins Spiel gebracht, um nur bald wieder zu verschwinden und erst einige Folgen später wieder aufzutauchen. Wenn der Zuschauer jedoch aufmerksam bei der Sache ist, dürfte dies kein allzu großes Problem sein.
Wenn man sich auf die Serie einlässt, wird man reich belohnt - mit interessanten Figuren, eindrucksvollen Landschaften und Effekten (die meistens gar nicht als solche erkennbar sind, eben weil sie so perfekt sind), erstklassigen Darstellern - hierbei sei vor allem Peter Dinklage als kleinwüchsiger Tyrion Lannister erwähnt, der für sein Schauspiel einen Emmy gewann-, einem eindrucksvollen Score, einem ebenso bewundernswerten Intro, und einigen unerwarteten Wendungen im Handlungsverlauf - und niemals bewegt man sich auch nur ansatzweise von der Buchvorlage weg. Besonders erfreulich ist dabei, dass HBO die Senderheimat der Serie ist; schließlich darf hemmungslos geblutet, geflucht und geliebt werden. Bei einer Serie, die in einer fiktiven Mittelalterwelt spielt, kann dies nur von Vorteil sein.
Bei all den Stärken ist beinahe darüber hinwegzusehen, dass die Aufteilung in Gut und Böse mitunter doch noch etwas zu deutlich ist und besonders in der ersten Hälfte die eine oder andere Länge nicht zu leugnen ist. Der größte Wermutstropfen ist jedoch zweifellos, das der Zuschauer nur 10 Folgen des Meisterstücks genießen kann.

Noch eine Sache zur Synchronisierung: natürlich ist es für Fans ungewöhnlich, Eindeutschungen wie "Königsmund" für "King's Landing" und "Jon Schnee" für Jon Snow zu hören, auch ist sicherlich die Sinnhaftigkeit der ein oder anderen Übersetzung anzuzweifeln, aber nichtdestotrotz: der positive Eindruck sollte dadurch nicht geschmälert werden. Und die Punktewertung erst recht nicht - wen's stört, kann sich ja einfach die Originalfassung anschauen.
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1-10 von 96 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 19.11.2011, 16:08:34 GMT+1
WF meint:
Ich kann dem Kommentar großteils zustimmen, nicht verschweigen sollte man dem Buchliebhaber aber dennoch, dass sich die Serie doch immer wieder in einigen Punkten von den Büchern wegbewegt; ich habe das als ärgerlich und störend empfunden.

ACHTUNG SPOILER!

Folge 1: Im Buch "vergewaltigt" Khal Drogo Daenerys nicht (wie in der Serie der Fall), sondern sie willigt ein! Weiters: im Buch ist es Catelyn die Ned "überredet" nach Kingslanding zu reiten, in der Serie will sie ihn davon abhalten.

Folge 2: Im Buch ist es Daenerys selbst, die ihren Bruder Viserys anweist, zu Fuß zu gehen. In der Serie macht das ein Reiter der Khalasar.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 19.11.2011, 19:16:58 GMT+1
AsterLundgren meint:
Bei mir liegt die Lektüre des ersten Bandes schon etwas länger zurück, weswegen ich mich an solche "Details" nicht erinnern kann. Verständlich, dass sich da mancher Fan nicht unbedingt drüber freut, aber allzu einschneidend sind diese Veränderungen m.E. nicht - ein bisschen künstlerische Freiheit sollte ja auch durchaus drin sein, zumal man im Wesentlichen sehr nah am Original bleibt. Zumal letzteres Beispiel weitaus mehr über Daenerys' Charakter aussagt, als nun die Version im Buch.

Veröffentlicht am 19.11.2011, 22:17:28 GMT+1
Melia meint:
Schön zusammengefasst :) Dass die Serie vom Buch ein wenig abweicht - jo mei. Das ist doch bei Literaturverfilmungen immer der Fall. Was ich weitaus schlimmer finde, ist die deutsche Fassung. Ich hab die Serie schon komplett auf Englisch gesehen, hab auch die Bücher auf Englisch gelesen und bin heute fast vom Stuhl gefallen, als ich zufällig über Episode 3 bei TNT gestolpert bin. Da werden aus Rangern "Grenzer", King's Landing wird zu Königsmund, aus Jon Snow wird Jon Schnee - aber der Titel Lord bleibt. Das ist inkonsequent und unnötig. Ich glaub, was ein Ranger ist, versteht auch im deutschsprachigen Raum jeder, ganz abgesehen davon, dass "Grenzer" kein Wort ist, das besonders geläufig ist. Ich hab selber erst im Duden nachschauen müssen, ob es das Wort überhaupt gibt. Natürlich ist es schwierig, ein Buch bzw. in dem Fall eine Serie adäquat zu übersetzen, aber man kann's halt auch übertreiben.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 24.11.2011, 10:22:18 GMT+1
Zuletzt vom Autor geändert am 24.11.2011, 11:08:15 GMT+1
Hm. Ich dachte "Ranger" würde mit "Waldläufer" übersetzt ( zumindest war dies bei HdR der Fall ).

Ich kenne die Serie noch gar nicht ... weder Buch noch die englischsprachige Version, von daher wird es mich wohl nicht stören. ^^

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 24.11.2011, 23:03:52 GMT+1
Simurgh meint:
"Ranger" ist einer der Begriffe, die man übersetzen musste, weil es sich dabei nicht um einen Eigennamen handelt. Würde ziemlich neudeutsch/denglisch/sch**** klingen, wenn so ein Begriff in einem fortlaufenden deutschen Text auftaucht. Insofern passt die Übersetzung. Fand sich aber auch schon in der ursprünglichen deutschen Version, und wenn da mal etwas übersetzt wurde, hatte das seinen Grund.

Veröffentlicht am 25.11.2011, 17:54:41 GMT+1
Michael meint:
Warum wird eigentlich immer auf der Eindeutschung einiger kleiner Namen rumgehackt, man kann aus einer Mücke auch einen Elefanten machen, ich lese gerade die Bücher in der neuen deutschen Fassung, ich habe damit kein Problem. Ich glaube es gibt ganz andere Probleme auf dieser Wekt als sich unnötig über Eindeutschungen aufzuregen.
GoT ist das beste was ich bis dato gelesen bzw. gesehen habe.
Und zu den Abweichungen, na und ist völlig normal, was kommt als nächstes, das die Schlachten in den Büchern wesentlich ausschweifender sind.
GoT bekommt von mir 10 von 5 Sternen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 29.11.2011, 20:29:03 GMT+1
Katja W meint:
Trotz dieser zwei "Patzer" habe ich selten eine Serie/Film erlebt, die/der so nah am Buch gehalten ist. Habe ich als sehr gut umgesetzt empfunden.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 15.12.2011, 18:08:02 GMT+1
[Vom Autor gelöscht am 17.12.2011, 11:28:30 GMT+1]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 16.12.2011, 09:09:44 GMT+1
F.Schmidt meint:
SAS70: Sie haben also "Stil und Anspruch"?
Nun, ich kann mir ungefähr vorstellen was Sie damit versuchen zu sagen, wenn auch nicht klar wird worauf Sie Anspruch erheben oder was für ein Stil Sie eigentlich meinen.
Mit Blick auf Ihren Vorwurf an @Michael Meier sollten Sie aber dann derartige Belehrungen doch besser lassen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 17.12.2011, 07:24:17 GMT+1
[Vom Autor gelöscht am 17.12.2011, 11:28:37 GMT+1]
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