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Kundenrezension

am 7. April 2013
Im letzten Schuljahr stieß ich bei einem der regelmäßigen Besuche eines Buchladens auf dieses tolle Werk von Marcus Sauermann und Uwe Heidschötter: "Der Kleine und das Biest" und war sofort begeistert!

Zur Vorgeschichte: im letzten Jahr habe ich noch Ethikunterricht in den Jahrgangsstufen 1 und 2 gegeben und dort vor allem Themen bearbeitet (abgesehen vom Lehrplan), die die Kinder selbst betreffen (Freizeit, Umgang mit anderen, Familien etc.). Ich war damals vor allem bei dem Familienthema sehr erschrocken, als ich feststellte das von 20/18 Kindern nur 16 bzw. 15 Kindern in einer intakten Familie lebten, einige von ihnen sogar den Trennungsprozess der Eltern (mit Streitereien um das Sorgerecht, Miterleben der Konflikte, das "Fallen" eines Elternteils, die Vorwürfe...) gerade miterlebten und meist gar nichts damit anfangen konnten, geschweige denn damit umgehen konnten.

Zu diesem Zeitpunkt hätte ich mir das Buch gerne gewünscht und bei mir gehabt. Es beschreibt die Zeit nach der Trennung der Eltern aus der Sicht des Kindes. So werden die Eltern als "verbiestert" beschrieben, die untereinander kaum miteinander umgehen können und sich "anbiestern". Auch sind die Biester dann von allen anderen Mitmenschen gemieden, jeder geht auf Abstand und die Kinder (in dem Fall der Sohn) müssen den Biestern viel Aufmerksamkeit und Liebe schenken, häufig Aufgaben für sie übernehmen. Der Sohn erlebt, dass die verbiesterte Mutter tagsüber entweder vollkommen ruhig und in sich gekehrt ist oder aber laut, aufbrausend und stark verärgert. Nur um das Biest "Mutter" abends als verzweifelt, weinend und nähebedürftig über alten Bildern (aus glücklichen Tagen) gebeugt zu sehen oder aber nähesuchend im eigenen Bett neben sich liegen zu haben.

Aber es beschreibt auch, wie die "Verbiesterung" nach langer Zeit, viel Aufmerksamkeit und auch Kampf zurückgeht und aus dem Biest nach und nach wieder die eigene Mutter wird. Dass es aber auch bei einem Elternteil länger dauern kann, als beim anderen.

Ein wirklich wunderschön aufbereitetes Buch, mit kindgerechten Illustrationen und einer altersgemäßen Sprache. Es kann sicherlich helfen, dieses sehr schwere Thema mit Kindern aufzubereiten und zu besprechen. Die Sichtweise des Sohnes wirkt hier sehr unterstützend und kann zum richtigen Zugang verhelfen.
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