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Kundenrezension

am 12. Februar 2005
Der Ursprung der Beggars Opera ist schon in der ersten Hälfte der 1960er Jahre zu suchen. Damals existierte in Glasgow schon eine Band namens „the Vostocks", in der bereits Ricky Gardiner und Virginia Scott mitwirkten.
1969 wurde dann Beggars Opera gegründet, ein Jahr später erschien „Act One". Die Mitglieder der Formation waren zu diesem Zeitpunkt: Martin Griffiths: Gesang, Alan Park: Orgel, Ricky Gardiner: Gitarre, Marshall Erskine: Bass, Raymond Wilson: Schlagzeug.
Der Bassist Marshall Erskine hörte bald schon wieder auf, beim zweiten Album „Waters Of Change" wirkte er nur noch als Gast bei dem Stück „Festival" mit.
Act One ist mit recht einfachem Equipment produziert. Als Tasteninstrument ist noch eine recht einfache elektronische Orgel ohne besondere Effektgeräte eingesetzt. Griffiths singt ohne Backgroundgesang. Es kommen Momente auf, da erinnert es ein wenig an „Child in Time" von Deep Purple.
In Art einer Collage werden Sequenzen aus der Klassik eingesetzt, ich habe beispielsweise Mozarts türkischen Marsch und Edward Griegs „In der Halle des Bergkönigs" herausgehört. Ein Problem für den gegenwärtigen Hörer: Manche dieser Kompositionen wirken heutzutage einfach zu abgedroschen, dies ist in den vergangenen 35 Jahren beispielsweise durch den Einsatz in der Werbung oder als Jingle bewirkt worden. Das spricht eigentlich nicht gegen die Musik, sondern gegen den Stil, in dem Werbung und Unterhaltungsindustrie agieren.
Insgesamt ist die ehemalige Vinyl-LP gelungen und hörenswert, wer sich mit der Gruppe beschäftigt, wird sie ohnehin haben wollen, wer eben erst im Begriff ist , Beggars Opera für sich zu entdecken, empfehle ich fürs Erste allerdings „Waters Of Change" und „Pathfinder".
Die beiden letzten Stücke sind Bonustracks, es handelt sich um ehemalige Single-B-Seiten.
Dem Urteil, dieses Werk könne nur noch als Zeitdokument gehört werden, kann ich nicht zustimmen. Dafür hat die schottische Band einfach zu viel Klasse, und der Sänger Martin Griffiths ist eine absolut herausragende Erscheinung, auch über die progressive Musik und den Art-Rock hinaus.
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