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Customer Review

on November 29, 2006
Gothic 3 sieht klasse aus! Bestimmt. Leider konnte ich das nicht nachprüfen, da mein hochwertiger Rechner leider nicht hochwertig genug war. Aber in 5 Jahren wird man über die Hardwareanforderungen des Games sicher lachen... bis dahin werden sich die ersten Spieler sicher auch bis zum Ende geruckelt haben und alle Quests gelöst haben. Naja, vielleicht mal abgesehen von den Quests, die aufgrund der diversen "Bugs" im Spiel einfach nicht lösbar sind oder die partout nicht aus dem Logbuch ausgetragen werden, obgleich man sie geschafft hat.

Mittlerweile hat der Entwickler diverse Fehler aber schon gepatcht - wer jetzt keine Internetverbindung hat oder nur mit einem Modem läd, ist jedoch nicht so gut dran.

Was bleibt also? Die frei begehbare Welt ist genau das nicht: Versuche mal einer, ungeübt in Nordmar herumzulaufen! Alle drei Schritte wird man von unzähligen Tieren und Goblins zu Tode gebracht. Und dann starrt man minutenlang auf den Ladebalken ... Eigentlich ist Gothic nämlich sehr linear: man grast eine Ortschaft nach der Nächsten ab, erfüllt möglichst viele Quests und zieht dann weiter. Die Hintergrundgeschichte plätschert ohne Höhepunkte vor sich hin und meist treibt einen nur die ewiggleiche Hintergrundmusik dazu, weiterzuziehen, damit man auch mal was anderes hört.

Und wer nicht mitbekommen hat, dass man fast alle wichtigen Werte, also auch seine Lebensenergie, an "Schreinen" erhöhen muss (was für ein Quatsch!!), läuft stundenlang mit einem zu schwachen Charakter herum. Ich dachte nämlich auch zunächst, "Erhöhe die Lebensenergie" bezöge sich auf den roten Balken: Da der dank Heilkräutern bei 100% war, sah ich keine Notwendigkeit, diesen Punkt überhaupt mal anzuklicken. Die sehr dürftige Anleitung lässt einen über solche wichtigen Fragen zudem völlig im Unklaren.

Viele Quests im Spiel machen durchaus Spaß. Probleme, etwas nicht zu finden, hatte ich kaum (für Nordmar braucht man aber unendlich viel Geduld, da jede Ecke gleich aussieht). Wer sich schon auf dem Weg ins eigene Badezimmer verläuft, ist hier sicher falsch. Ansonsten helfen einem sehr gute Fanseiten im Internet aus fast jeder verzwickten Lage. Die eingebaute "Kartenfunktion" ist dagegen vollständig misslungen - ein Witz, nur ohne Lacher. Schlimmer ist nur mein Geschreibsel hier ;-)

Vollkommen daneben sind ebenfalls die Kämpfe: der eigene Recke hat ewiglich damit zu tun, Animationen abzuspulen (Pfeil nehmen, Bogen aufziehen, Schwert ziehen, Schwert wegstecken, umdrehen, Gigant-Heilwurzeln hervorzaubern, daran knabbern usw...) während die Angreifer meist munter weiter auf einen eindreschen. Da kann man nur hoffen, dass die Gegner an einem Kieselstein "hängenbleiben" oder sich ineinander "verhaken". Meist bleibt man beim obligatirischen Rückwärtslaufen selbst an einer Wurzel kleben und schaut sich bis zum virtuellen Ableben die "Aufstehversuch-Animation" an.

Dass der Held keinen Namen hat, stört die Atmosphere ebenfalls stark. Wie soll man sich mit dem Kerl denn identifizieren!? Außerdem sieht selbst Spongebob nicht so klobig aus, wie dieses Noname-Produkt.

In den Städten sabbeln einen die NPCs (Sklaven, Händler usw.) um den Verstand, weil sie im Sekundenabstand dieselben drei Sprüche aufsagen. Da zettelt man ja schon deshalb eine Revolution an, damit endlich Ruhe herrscht!

Wunderbar gelungen ist jedoch, dass das Inventar nicht beschränkt ist: man schleppt stets einen vollständigen mittelalterlichen Flohmarkt mit sich herum, den man mühsam zu Geld machen muss. Dass es bei Händlern im Spiel nichts vernünftiges zu Kaufen gibt, ist ja schon beinahe genreüblich - die haben genauso viel überflüssigen Tand, wie man selbst und die zwei bis drei vernünftigen Artikel sind stets zu teuer.

Dass es das Spiel nicht auch für Konsolen gibt, zeigt deutlich, dass es technisch einfach nicht auf dem Stand ist, den man heutzutage erwarten muss. Was selbst auf der XBox 360 oder PS3 nicht umsetzbar scheint, ist einfach nicht zeitgemäß und hat zu hohe Hardewareanforderungen. Mit Müh und Not und mit etlichen Einschränkungen bekommt man das Game gerade mal auf hochgerüsteten PCs zum Laufen - DAS ist die eigentliche Kritik, nicht die "paar" Bugs, die sich sicher beheben lassen. Die Spielengine, die möglichtst die ganze "große Welt" auf einmal laden will, ist einfach nicht ausgereift. Da stimmt etwas im Konzept nicht: Die Rechenpower wird offenbar für viele nicht sichtbare Elemente verpulvert und fehlt bei den Grundlagen.
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3.2 out of 5 stars
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€6.50 - €35.98