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Kundenrezension

am 30. November 2010
... damit geht eine Ära zu Ende, denn der grüne Oger wird sich nun endgültig von seinen Zuschauern und Fans verabschieden. Nachdem der grüne Leinwandheld eine eigene Familie bekommen hat, ergibt es sicherlich auch Sinn, die Reihe zu beenden, wenn es am Schönsten ist, anstatt immer weiter an konstruierten Fortsetzungen zu basteln, die einfach nicht mehr das Niveau der ersten Filme erreichen können.

Ich bin einfach ein Shrek-Fan, den ersten Teil hab ich mir damals mehr oder weniger "gezwungen" angesehen. Umso überraschter und begeistert war ich dann, denn die Reise in ein Fantasieland, in dem auch ich noch Figuren begegne, die ich aus meiner Kindheit und deren Märchen kenne, war spannend. Der Humor von der ersten Minute an auf den Punkt und alles einfach lustig.
Jetzt ist die Shrek-Saga tatsächlich schon in die vierte Runde gegangen und ich bin fast ein bisschen traurig, dass es vorbei sein wird mit dem grünen Oger, dessen Geschichten und Abenteuer nicht nur die Kleinsten unter uns, sondern auch die meisten Eltern mitgerissen haben.

Der schreckliche Shrek, ist ja gar nicht so ein Ungeheuer, wie es die Menschen im Königreich Far Far Away zunächst immer gedacht haben. Ganz im Gegenteil, heute wird der Oger, dessen Leben früher aus Herumlungern im Sumpf bestand, als Nationalheld verehrt. Schon des Öfteren hat Shrek das Königreich vor dem Ruin bewahrt. Die Bauern, die sich früher maßlos vor ihm fürchteten, wollen heute Autogramme auf ihre Mistgabeln haben - das nervt. So langsam hat Shrek genug von seinem neuen tristen und eintönigen Leben. Natürlich liebt er Fiona und seine drei süßen Kinder über alles, aber eines Tages wird es ihm einfach zu viel. Er wünscht sich sehnlich noch einmal aus diesem Leben auszubrechen, von dem er nie geglaubt hätte, dass er es jemals führen würde.

Gerade im "richtigen" Moment taucht das Rumpelstilzchen auf, das dem grünen Riesen verspricht sich seinem Problem anzunehmen. Geblendet von diesem großen Wunsch, vergisst Shrek für einen Moment, dass das Rumpelstilzchen eigentlich immer nur Schindluder mit den Verträgen treibt, die er mit ahnungslosen Partnern macht. Das Rumpelstilzchen möchte einen Tag Freiheit gegen irgendeinen unbedeutenden und langweiligen Tag aus Shreks Vergangenheit tauschen. Naiv willigt der Oger ein. Kaum unterschrieben, entsteht um Shrek herum eine Parallelwelt, in der er sich erst einmal zurecht finden muss. Denn er ist hier in einer Welt gelandet, die ihm völlig fremd ist und in der er selbst offensichtlich nie existiert hat, denn zu seinem großen Schock erkennen ihn seine Freunde Esel und der gestiefelte Kater nicht mehr wieder, und auch seine geliebte Fiona hat noch nie etwas von ihm gehört. Das Rumpelstilzchen hat den Tag seiner eigenen Geburt geklaut. Jetzt gilt es für Shrek so schnell wie möglich eine Lösung zu finden, wie er diese Misere wieder rückgängig machen kann. Viel Zeit bleibt ihm nicht...

Was mir besonders gut gefällt an den Shrek-Geschichten, ist, dass es wiederkehrend eine moralische Finte gibt. "Liebe was du hast", wäre in diesem Fall vielleicht die passende Message an alle Midlife-Crisis geplagten Mütter und Väter und ebenfalls an deren Kinder. Mal wieder ein spannendes Abenteuer, das den Machern von Dreamworks wirklich gut gelungen ist, und bei dem es auch beim vierten Mal noch viel Spaß macht zuzugucken.
Fazit: Ein würdiger Abschluss für so eine tolle Filmreihe.
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