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Kundenrezension

41 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zu schnell geschossen - Neues Album erreicht die Qualität des Vorgängers leider nicht, 2. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: El Camino (Audio CD)
Um es gleich vorwegzunehmen: Ich bin ein absoluter verehrer der Black Keys oder um es abgedroschen zu formulieren "Fan der ersten Stunde", trotzdem kann ich mich den bisher angestimmten Lobeshymnen nicht anschließen.

Wie kaum eine Band ihres Genres haben es die Black Keys in den letzten Jahren verstanden ihrem Sound ständig neue Noten und Nuancen hinzuzufügen. Die Entwicklung vom krachenden Lo-Fi Garage/Blues der Anfänge hin zum groovenden Album "Brothers" hatte zwar eine gewisse Logik, war aber immer aufregend und überraschend. Kurzum: Sie wurden immer besser. Und so haben Dan Auerbach und Patrick Carney die Messlatte für ein Black Keys Album, vorallem mit dem mehrfach ausgezeichneten Vorgänger, entsprechend hoch gelegt. Beachtlich an diesem Erfolg war in erster Linie die Tatsache, den Mainstream mit nicht mainstreamtauglicher Musik erreicht zu haben. Doch dieser Erfolg schürt eben auch Erwartungen. Mit "El Camino" legt die Band nun nach einem Jahr ein neues Album vor und nimmt gleichzeitig den Druck aus dem Kessel. Die Entscheidung ist zugunsten des Massenpublikums gefallen und "El Camino" klingt nun eher nach einer Scheibe die allen gefallen soll. Nudeln mit Tomatensoße! Das schmeckt jedem, ist aber irgendwie auch langweilig.

"El Camino" ist gewiss kein schlechtes Album, aber eben auch keine Offenbarung. Das Tempo wurde merklich erhöht und so wirkt der ein oder andere Song etwas lieblos runtergespielt. Dan Auerbachs Stimme hängt zwischen zu hymnenhaft geratenen Arrangements fest und kann sich nicht wie gewohnt entfalten. Insgesamt ist mir die Produktion einfach zu glatt geraten. Es groovt nicht, es fließt so vor sich hin. Die beiden vorab veröffentlichten Songs "Lonley Boy" und "Run Right Back" gehören sicher zu den besseren Songs des Albums. In der Summe kann das Niveau von "Brothers" jedoch nicht gehalten werden. Ich hätte mir ein Album mit mehr Tiefe und Kraft gewünscht, stattdessen geht man auf Nummer sicher und hat durchweg chart- und radiotaugliche Songs kreiert. Etwas mehr kreativer Mut hätte dem Album gut getan. Mangelnde Produktivität kann man den Herren aus Akron trotzdem nicht vorwerfen und so wird der Nachfolger nicht lange auf sich warten lassen.
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1-5 von 5 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 09.12.2011 11:06:19 GMT+01:00
I. Hehr meint:
Habe die Band bei Steve Colbert Report gesehen, fands ganz interessant - deine Rezession hilfreich. Werde eher mal früher veröffentlichtes bevorzugen.

Veröffentlicht am 12.12.2011 11:51:58 GMT+01:00
Wortwerkstatt meint:
gute kritik, sehe ich auch so, ein schnellschuß, vor allem sind die remineszenzen jetzt so offensichtlich, dass man sie als plagiat bezeichnen muss, fast schon unverschämt wie die bei marc bolan und anderen glamstars der 70er klauen...das hat nichts mehr mit beeinflussung oder inspiration zu tun...thatŽs to much..get it on

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 12.12.2011 21:20:26 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 12.12.2011 21:22:16 GMT+01:00
Netzflaneur meint:
Danke für Deinen Kommentar! Gut zu wissen, dass jemand meine Meinung teilt. Ich fand es bisher etwas irritierend, dass die Urteile über die Qualität des Albums so unkritisch ausgefallen sind. Ein kollektiver Freudentaumel plus Kniefall. Mir ist schon klar das man das Rad mit dieser Musik nicht neu erfinden kann und das jedes Album auch automatisch Musikgeschichte zitiert, aber die Ziate sind in diesem Fall doch eher etwas plump ausgefallen. Freue mich trotzdem auf das Konzert im Januar, hoffe aber das die neuen Songs gut in der Playlist versteckt sind. Die Herren haben ja große Hallen gebucht. Ich bin gespannt.

Veröffentlicht am 13.12.2011 11:56:57 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 13.12.2011 12:37:41 GMT+01:00
Placebo meint:
Sehr treffende Rezension! Danke.
Ich finde auch, daß das Album alles andere als schlecht ist, die Songs gehen ins Ohr, aber bei fast jedem habe ich das Gefühl, den irgendwann schonmal gehört zu haben.

Veröffentlicht am 13.12.2011 14:59:59 GMT+01:00
Wunderbar formuliert! "Nudeln mit Tomatensosse" ist wohl, was es ist. Und wie jedem Gericht, das einfach jedem schmeckt, fehlt hier die Würze, mit der die Black Keys in den alten Tagen noch so gern Arm in Arm gingen. Und die Würze ist nicht der einzige springende Punkt, denn man sollte vermuten, einer Band, die sich so gross entwickelt hat, müsste ein Anreiz geschaffen sein, in mehr Tiefe statt mehr Plattenverkäufe und kreischende Teenies zu investieren. Das ist etwas schade.

Vielen Dank für den wunderbaren Kommentar zu 'El Camino'!
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