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Customer Review

on April 19, 2006
Richard Ashcroft's Ziel bleibt gleich, doch die Art wie er den Weg erreichen will, hat sich zu den Vorgängerwerken gewaltig geändert. Die meditativen Weiten von Human Conditions haben sich zu festgeformten Pop im passenden Zeitgeist-Gewand gewendet, mit einigen guten Songs...

Wenn man diese CD zum ersten Mal auflegt, ist man erstaunt, ob diese Erstaunung jeglich Faszinierung über das krachende (Brit?)-Rockepos "Why Not Nothing" oder doch Empörung, kann erst nach mehrmaligen Hören festgestellt werden, und ist wohl oder übel Einstellungssache. Die Stimme klingt sehr rough (rau) und
unverblümt.

"Keys To The World" kann teilweise überzeugen und erinnert in machen Passagen stark an "Alone With Everybody", substantiell kann es aber nicht mit dem Meisterwerk von 2000 mithalten. Irgendwie mag es sich nicht recht entscheiden, was es jetzt wirklich aussagen soll und will.

Ein wenig versöhnlich wird es bei "Why Do Lovers" und "Simple Songs", gewohnt pompöse Breitwandsongs, auch wenn diese vielleicht dieses Mal endgültig zu überladen wurde.
"Sweet Brother Malcolm" ist Ashcroft mal ganz anders. Klingt wie Johnny Cash und John Lennon beim Spazierengehen.

Leider ist textlich von Richard nicht mehr viel zu erwarten, die Gesamtaussage ist großartig, ist eben "Ashcroft" wird man sagen, aber wenn Phrasen
teilweise eins zu eins (wie in "The World Keeps on Changing") wiederholt werden, sollte man vielleicht erst wieder am Essentiellen arbeiten, bevor
daran produktionstechnisch rumgefuchtelt und aufgeputscht wird.
Zu pathetisch klingt "Cry Til The Morning": das ist kein subtiler Ashcroft mit verspielten hilflosen Aussagen à la "Song For The Lovers", das ist ist leider die heiße Suppe von gestern.

Das absolut geniale "Music Is Power" sollte man diesen Sommer noch oft im Radio hören, was sicherlich einen Weg einleiten kann,
den man sich nicht erwartet hätte.

Im Gesamturteil bin ich als knallharter Fan zum ersten Mal leicht enttäuscht worden. Die "Urban Hyms" von Verve und das Solodebüt bleiben Meilensteine der britischen Pop/Rockmusik, die frühen Vervealben psychedelische Ausrufezeichen der Alternativeszene. Das Vorgänger-album "Human Conditions" ist für Fans und denen, die der Countryschiene nicht abgeneigt sind noch ein warmer Regen gewesen.
"Keys To The World" klingt stellenweise wie aufgewärmter Brei oder der Versuch wieder auf die "Britpopwelle" aufzuspringen,
ein schmalspuriger Akt mit dem sich seine Freunde von Oasis letztes Jahr wieder ins Rampenlicht erzwungen haben.

Im Gesamturteil bin ich als knallharter, langjähriger Fan zum ersten Mal leicht enttäuscht worden. Deswegen nur 3 Sterne.

Karrieretip: Rich, mach ein Akkustikalbum, mit 10 "Brother Malcolm"-arrangierten Songs und einem "Break The Night With Colour", für die Dissen.
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