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Kundenrezension

am 12. Februar 2006
Nach seinem letzten, eher poppigen Album „Pop“ kehrt der deutsche Joachim Witt zu den pompösen, schwermütig-nachdenklichen Anlehnungen an Richard Wagner zurück. Er liefert Teil 3 seiner Bayreuth Saga ab. Wie schon alle seine letzten Alben ist ihm auch mit Bayreuth 3 wieder ein grosser Wurf gelungen. Das neue Werk ist überraschend politisch ausgefallen. Joachim Witt bezeichnet "Bayreuth 3" nicht umsonst als "Positionspapier". Für ihn sei es gerade jetzt immens wichtig, Stellung zu beziehen, sich einzubringen und die Finger auf die Wunden einer immer stärker globalisierten Gesellschaft zu legen", heisst es. Unterstützt wird Witt wieder von Musikern der Band Silly sowie Sängerin Nadja Marie Saeger. Joachim Witt läuft präsentiert sich wieder in Höchstform und überzeugt mit gewohnt provokanten Texten und eingängigen Melodien. Das Intro „Dämmerung“ kommt beschwörend sanft daher. Das hitverdächtige, schwere „Menschen“, untermalt von elektronischem Stakkato-Marsch fährt dem Hörer mächtig in die Glieder. Beim langsameren „Wem gehört das Sternenlicht ist der Hörer vollends in den Bann gezogen. Witt’s dunkel warmer Gesang wird durchs ganze Album hinweg von rhythmisch schwerem Gitarren untermalt.
Ein Höhepunkt für mich ist das rasant wütige Lied „Schmutz“. Je lauter man die Anlage aufdreht, desto gewaltiger kommt die Musik gerade bei diesem Album hinüber. „Wo versteckt sich Gott“ oder „Hundert Leiber“ erinnern unweigerlich an die achtziger Neue Deutsche Welle Taten des Sängers. Mit Tilo Wolf von Lacrimosa singt er im Duett „Abendrot“.
Der 56-jährige Witt wird mit zunehmendem Alter immer bissiger und (noch) besser. „Ich spreng Den Tag“ lässt dann schier die Lautsprecherboxen bersten, ein Song der alle Elemente des Albums nochmals in sich vereint. Joachim Witt bietet auf seinem neuen Album eine Art Glam-Gothic-Heavy Musik. Viel Dramatik, Pathos und Kraft liegen in allen dreizehn Songs und es dürstet mich nach mehr, ja bitte, bald mal, bald mal bitte mehr.
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