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Kundenrezension

am 31. Januar 2007
Mastodon veröffentlichen mit "Call of the Mastodon" einen Re-Release eines ihrer ersten Werke. Erstaunlicherweise deckt sich dieses Werk vom Soundwerk viel mehr mit dem neuen Output "Blood Mountain", als das dazwischen veröffentlichte Album "Leviathan".
In beiden Alben ist der Einfluss der progressive-Größe King Crimson nicht zu überhören.

Stilistisch lässt sich Mastodon im Moment mit kaum einer anderen Band vergleichen. Das Soundbild gestaltet sich sehr rauh, was durch die Produktion der CD noch einmal hervorgehoben wird. Statt dem Trend der "Überproduktion" im modernen Metal/Metalcore zu folgen, werden die Instrumente hier sehr nahe am Original abgebildet. Mastodon bewegen sich irgendwo zwischen Thrash-Metal, Progressive und einem leicht exotischen Einschlag, den man nicht so leicht in einer Stilrichtung festmachen kann. Immer wieder überrascht die Band mit extravaganten Melodien, bevor der Sänger den Hörer wieder in Grund und Boden schreit. Seine Stimme bewegt sich irgendwo zwischen Thrash-Screams und Death-Growls, trifft jedoch keine der beiden Stilrichtungen präzise. Dass er auch singen kann beweist er übrigens hauptsächlich auf dem neuen Album, hier herrscht ein sehr grober Grundton vor.

Das Soundbild wird geprägt von vielen Breaks. Was auf den ersten Blick etwas überladen und zerfahren wirkt, kristallisiert sich bei mehrmaligem Hören bald als Markenzeichen der Band heraus. Mastodon verlangen dem Hörer einiges ab, gerade, weil sie so unkonventionell zu Werke gehen. So gesehen haben die kurzen 28 Minuten Laufzeit durchaus auch eine positive Seite, da Einsteiger sonst wohl schnell überfordert wären.

Den Höhepunkt des Albums stellt das vorletzte Stück "Slickleg" dar, welches man auch auf der MySpace-Seite von Mastodon Probehören kann.

"Call of the Mastodon" ist weder das straighteste, noch das melodischste der von der Band veröffentlichten Alben, aber wahrscheinlich das intensivste und vielschichtigste. Einsteigern empfehle daher ich eher "Leviathan" (teils fast schon rockig und relativ straight) oder "Blood Mountain" (melodischer, markanterer Prog-Einschlag). Wer sich schon mit Musik dieser Art befasst hat, wird mit "Call of the Mastodon" mit Sicherheit eine Menge Freude haben, Mastodon-Fans brauche ich das Werk wohl gar nicht erst zu empfehlen.
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