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Kundenrezension

am 4. Juli 2008
Nach dem schlechten 2002 war bei Cash Money-Fans der Zorn groß, denn sowohl die Alben der Big Tymers und von Baby, als auch das des Stars Lil Wayne enttäuschten mit unmotivierten Raps, poppigen Beats und nur mäßigen Hot Boys-Ersätzen wie TQ, Mikkey, Lac oder Stone. Nachdem Juvenile 2003 mit seiner Rückkehr den Cash Money-Karren wieder aus dem Dreck gezogen hatte, stand 2004 der erste Teil von Weezy's "Tha Carter"-Reihe an. Im Gegensatz zum Vorgänger "500 Degreez" hat sich bei Wayne einiges geändert. Die Cornrows wichen den Dreadlocks und als Features standen hauptsächlich die Big Tymers zu Verfügung, anstatt der durchschnittlichen anderen Cash Money Millionaires. Auch Mannie Fresh, der fast das komplette Album produzierte, wirkte wie erneuert und macht seinem Namen alle Ehre, denn seine Beats sind wirklich fresh. Da merkt man, dass ihm das nicht besonders arbeitsintensive 2003 richtig gut getan hat.
Mit einer Art Introsong, nämlich "Walk In", beginnt "Tha Carter", das sich lyrisch wieder um den altbewährten Street-Talk dreht, aber auch die üblichen Posereien sowie tiefgründigeres Material kommen nicht zu kurz. Auf "Walk In" folgt Hitsingle "Go DJ", ein Clubtrack erster Güte. Die tiefen und harten Basslines bringen jede Autofahrt und jede Tanzfläche zum Bouncen bzw. Mitgröhlen, wenn Weezy zu "Go DJ, yeah that's my DJ!" ansetzt. Großartig geht's auch gleich mit "This Is The Carter" weiter, für das Mannie ganz tief in die Trickkiste griff und einen traumhaften Gitarrenbeat zauberte, der unglaublich groovt, aber auch entspannt, dazu rappt Mannie auch den Rafrain, sodass sich der kleine Wayne voll und ganz auf die Strophen konzentrieren kann. Nach dem etwas härteren und persönlichen "BM J.R.", zeigt uns Weezy zum ersten Mal seine nostalgische Seite. Auf dem traurigen "I Miss My Dawgs" (feat. Reel) trauert er der Zeit mit den Hot Boys nach, eine echt tolle Geste, gerade wenn man bedenkt, welche Streitigkeiten zwischen Juve, Turk, B.G. und dem Cash Money Lager zwischenzeitlich ausgebrochen waren. Neben dem sehr emotionalen Instrumental, das neben Mannie's typischen Keyboards auch aus Streichereinsätzen besteht, glänzt hier besonders Lil Wayne, der seine Stimme perfekt einzusetzen weiß. Die Qualität von "Tha Carter" ist schon fast unglaublich, denn auch die nächsten Tracks um "We Won't" (feat. Birdman) und "On My Own" (feat. Reel) sind wirklich gelungen, können allerdings nicht mit dem Hammer "Tha Heat" mithalten. Ausnahmsweise wurde dieser Song nicht von Mannie, sonder Raj Smoove produziert. Neben treibenden Beats und einer klasse, sehr futuristischen Synthie-Melodie trifft man hier auf Schüsse, die diesen harten Track, sowie Weezy's hungrige Rhymes perfekt untermalen. Wieder mehr für Clubs eignet sich "Bring It Back", das wieder richtig gut abgeht und einen Mannie Fresh zeigt, der nie so stark schien wie 2004. Traumhaft melodisch, sommerlich und locker kommt die absolute Chill-Nummer "Get Down" (feat. Birdman) rüber. Man kommt sich bei diesen Klängen schon fast vor, wie am Strand einer Karibikinsel - Cash Money at its Best! Etwas nach Jungle-Beat klingt "Snitch", was ebenfalls zu begeistern weiß und die viele Abwechslung von "Tha Carter" noch einmal aufzeigt. Mannie Fresh wäre nicht Mannie Fresh, wenn er nicht einen Song nur über Sex machen würde. So geschehen bei der Hälfte seines Albums "The Mind Of Mannie Fresh" aber auch hier und zwar mit "Hoes", einer nicht ganz so ernst zu nehmenden, besser gesagt lustigen, Nummer, die sowohl durch ihr Flötenspiel als auch Mannie's gesungene Parts und Wayne's nicht ganz so frauenfreundliche Lyrics sehr amüsant auf den Hörer wirkt, zumindest wenn er männlich ist. Zum perfekten Ausklang von "Tha Carter" bietet Lil Wayne mit "Ain't That A Bitch" noch mal ein grandioses Lied ab. Es strotzt nur so von Power, beinhaltet kraftvolle Beats, starke Gitarrenriffs und ein Wayne, der hier so gut rappt, wie später nur noch äußerst selten.
Bei der "Tha Carter"-Reihe ist es wie bei Filmtrilogien: der erste Teil ist der beste. Wayne's Flow ist hier wieder auf dem Höhepunkt, genau wie bei seinen ersten beiden Alben und macht das schwächere "500 Degreez" vergessen. Auch die Beats von Mannie Fresh, der ja schon ab "Tha Carter II" nicht mehr mit an Bord war, sind wieder so stark wie zuletzt 2001, wenn nicht sogar noch ein Stück besser, da abwechslungsreicher. Wie gesagt kann keiner der anderen beiden "Tha Carter"-Teile hier mithalten, schon gar nicht der dritte. Von daher ist dieses Album für jeden, den etwas mit Cash Money Records verbindet, absolute Pflicht.
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