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Kundenrezension

am 6. Juni 2014
Uriah Heep habe ich im April 2014 mal wieder live gesehen, im Rahmen der „Rock meets Classic“-Tour. Dort haben sie natürlich vier ihrer Klassiker präsentiert, mit dem epischen Höhepunkt „July Morning“. Ihr orchestraler Kurzauftritt war fantastisch, auch wenn die weißen Rockhemden von Mick Box und Bernie Shaw fantastisch über den strammen Bäuchlein spannten. Was ich damals nicht ahnte: Dass die Rock-Heroen kurz zuvor einem Jungbrunnen entstiegen waren. Denn zu diesem Zeitpunkt lag das neue Album „Outsider“ mit Sicherheit bereits fix und fertig in der Schublade. Im Nachhinein sehr schade, dass sie daraus nicht schon einen Track performt haben. Denn was soll ich schreiben: dieses Album bläst mich einfach um. So frischen Hard- und Heavyrock, der zudem so ungemein melodisch daherkommt, habe ich von Uriah Heep schon lange nicht mehr gehört. Ja, diese Briten spucken mit den elf Songs ganz vielen Nachwuchsbands so was von in die Rocksuppe. Es ist ein ungemein stimmiges Rockalbum geworden – und vieles erinnert mich an das jüngste Deep Purple-Werk „Now what?!“. Hier wie da grandiose Hammond-Orgeln („Speed of Sound“), treibende Drums („The Law“), überirdisch rasante Gitarren („Outsider“) und ein Bernie Shaw, der, zumindest mit Studiotechnik, ungeheuer dynamisch singt („Rock the Foundation“). „Sometimes I can’t keep my feet on the ground”, singt er im groovenden Opener „Speed of Sound“ und die Worte klingen nachhaltig prophetisch: Stillhalten ist verdammt schwer bei diesem Album. Wer am 5. Juni, einen Tag vor Release von Outsider, „Iron Maiden“ bei Rock am Ring gehört (und gesehen) hat, sich zudem am Intro „Doctor Doctor“ von UFO ergötzt hat und sich nun die neue Uriah Heep-CD einverleibt, der muss überzeugt sein: all' diese alten Rock-Heroen aus good old England gehören noch lange nicht zum alten Eisen, und Heep schon zweimal nicht, auch wenn sich die Band bereits 1969 gegründet hat. Kleine Reminiszenz am Rande: „Take a look at yourself“, röhrt Shaw am Anfang von „Looking at you“. Look at yourself? Da war doch was, 1971, ihr drittes Studioalbum. So schlägt man verbal perfekt die Brücke von der Vergangenheit in die Moderne. Und mit Outsider allemal musikalisch.
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