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Kundenrezension

am 25. August 2012
Ich zähle zu den George-Fans der ersten Stunde und habe all ihre Romane gelesen, doch zum ersten Mal konnte ich es kaum erwarten, mit ihrem Buch endlich durch zu sein. Nicht einmal "Playing for he Ashes" hat mich so gelangweilt, welches die Geduld des Kontinentaleuropäers doch etwas strapazierte, weil der ermordete "Held" ein Cricketspieler war und dieses Game außerhalb des Commonwealth nun wirklich kaum jemand so richtig versteht.
Woran liegt`s? George schwächelt ausgerechnet auf einem Gebiet, das sonst ihre Stärke ist, der sorgfältigen Charakterisierung ihrer Figuren. Aber: sie übertreibt's mit Deails und Seitensträngen und bleibt gleichzeitig flach und vorhersehbar. Ein Beispiel ist etwa das Ex-Ehepaar Freddie und Manette, das nicht so ganz voneinander loskommt und dessen Dialoge einfach nerven. Man weiß, wie's ausgeht.
Das Verbrechen selbst, wenn's denn doch kein Unfall ist, dient hier nur als Vorlage, um hinter die Fassade einer Familie zu blicken, die durch die Ermittlungen zu bröckeln beginnt. Wie diese Ermittlungen zustande kommen, das ist nun völlig hanebüchen. Das Gleiche gilt für die Assistenz von Simon und Deborah, vor allem Letztere agiert total absurd.
War Georges Milieustudie "What came before he shot her" noch sehr packend und lesenswert, obwohl sie sicher auch dort einige Klischees überzeichnete, versucht sie nun einen ganzen Strauß kritischer Themen in ihr Buch zu packen, von Kindesmissbrauch bis zur Reproduktionsmedizin. Einfach too much und zu plakativ. Auf der anderen Seite zeigen sich Georges Charaktere in erschreckendem Maße als Internet-Analphabeten. Hey, die Hälfte des Buches könnten dessen Akteure sich und uns ersparen, wenn sie öfters mal zur rechten Zeit googeln würden.
Hinzu kommt, bei einer Teilerzählung, ein einfach unglaubwürdiges Hauruck-Happyend.
Das Privatleben von Lynley und Havers hält leider auch nicht allzu viel Trost bereit, wobei die Havers-Passagen noch die besten sind.
Ich hätte nie gedacht, dass ich das mal denken würde: Aber vielleicht wäre es, zumindest für mich, langsam an der Zeit good bye zu Inspektor Lynley zu sagen, der in diesem Buch sowieso völlig blass bleibt.
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