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Kundenrezension

am 8. Juni 2012
Viel ist ja nicht geblieben, von den aufregenden Bands, die Anfang der 00er im Vereinigten Königreich aus dem Boden schossen. Manche hatten ein zu einfaches Schema und haben sich schnell totgelaufen, bei anderen (keine Namen ;-) hat nach dem exzellenten zweiten Album der Sänger komische Anwandlungen Richtung Dub und Disco bekommen, Maximo Park machen auf Album Nr 4 weiter das, was sie am besten können. Paul Smith nennt das Album etwas verschmitzt das Best-of Album, was die Band bis jetzt noch nicht veröffentlicht hat. Ob das nun Koketterie oder der pure Pragmatismus ist, er hat recht damit. Alles ist wieder da, die grossartigen Melodien, die auf dem letzten Album etwas fehlten, die unzähmbare Energie aus der Indiepoprockdisco und die epischen Refrains und das im Übermass. Die Texte folgen dabei auch der Andeutung des Album Titles, auch wenn einige der grossartigen Texte sich wie immer um Herzensangelegenheiten drehen, so wird der Blick doch deutlich nach aussen, auf die Politik und die Kutur gelegt. Neue Fans wird 'National Health' damit nicht gewinnen, wer diese Mischung allerdings ins Herz geschlossen hat, der wird bei dieser Ansammlung von Perlen und Hits schier aus dem Häuschen geraten.

Smiths singt immer noch, als wenn er manisch-depressive wäre. Grosse traurige Augen in einem Moment, um dann im nächsten Moment wie von der Tarantel gestochen loszuhüpfen. Stille ruhige Songs gibt es allerdings nur wenige, der kurze stille Klavier und Piano getragene Opener WHEN I WAS WILD und das sehr akustische und berührende aber oder gerade weil so unpathetisch vorgetragene UNFAMILIAR PLACES, sowie der Extrasong FALLING (auf der Limited Edition). Die Angst, Paranoia und Manie unserer modernen Zeit ist spürbar, im hochmelodischen vorantreibenden Titlesong NATIONAL HEALTH oder in WAVES OF FEAR, 'Apathetics we've become' ist ein Statement das sitzt. Aber auch die grossen anderen Emotionen werden wie immer greifbar transportiert, von der zurückgewissenen Liebe in RELUCTANT LOVE bis hin zur kühler werdenden Zuneigung mit einem gewissen agressiven Unterton in WRITE THIS DOWN. Den The Smiths Rememberance Award erhält diesmal the UNDERCURRENTS.

Maximo Park halten nichts zurück. Grosse Gefühle und Gedanken, grossartige Indiepop Melodien.

Kleine Ergänzung zur Deluxe Edition: Die 4 der 5 Extratracks sind pure akustische Versionen, spannend aber bitte auf jeden Fall mal hereinhören, bevor ihr die bestellt, das könnte zu Enttäuschungen führen. Ein wahre Perle ist aber der fünfte Titel FALLING, er ist eine unheilsschwangere Synthesizer getriebene Midtempo Nummer, die irgendwo zwischen Ultravox und dem vielleicht den älteren noch etwas bekannteren Soundtrack zu Twin Peaks.

Und noch eine kleine Ergänzung ... hat eigentlich jeder das Soloalbum von Paul Smiths Margins wahrgenommen, das war nämlich auch nicht schlecht
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