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Kundenrezension

am 17. April 2014
Vor ein paar Jahren erweckte J.J. Abrams mir seiner Star Trek Version das etwas angestaubte Franchise zu neuem Leben. Da gab es nicht nur jede Menge Schauwerte, sondern auch eine ganz spaßige Story, um Jung-Kirk und den Rest der coolen Gang. So recht positiv gestimmt, ließ ich mich auf den neuen Star Trek Spaß ein.

Aber um es gleich vorweg zu nehmen: Dieses Werk ließ mich dann mich einem ziemlichen Bauchschmerzgesicht zurück. Hat die Produktionscrew nach dem ersten "neuen" Star Trek jetzt plötzlich Angst vor der eigenen Courage bekommen? Neue Ideen neue Aspekte? Fehlanzeige, statt dessen verkommen die Charaktere zu ganz lauen Abziehbildern. Nicht jeder wird zu einem Spock, dem man einen schwarz gefärbten Topfschnitt verpasst. Scotty wird zum Pausenclown degradiert, der wie ein Eichhörnchen auf Speed durch die Szenerie rennt. Pille nörgelt, als würde er dafür bezahlt (war ja auch so) und Kirk schließlich nimmt sich so bierernst, als würde das reale Schicksal des Universums nebst sämtlicher Paralleluniversen auf seinen Schultern liegen. Da waren auch noch im 297. Aufguß der alten Fernsehserie egal ob im Kino oder im Fernsehen noch mehr Ideen drin und da war es auch schon manchmal grenzwertig.

So ist das aber keine Weiterentwicklung, das ist nur noch albern. Weil das noch nicht reicht, und die Drehbuchautoren wohl an akutem Kreativitätsstau litten, wird ganz tief in die Zitierbüchse gegriffen, so dass der schon etwas reifere Zuschauer problemlos ganz Passagen mitsprechen kann. Auch das wäre vielleicht noch halbwegs zu ertragen gewesen, wenn das Ganze ein wenig augenzwinkernder daher gekommen wäre, aber nein, abgesehen vom recht aufgesetzten Drehbuchhumor ist wirklich nicht ein bißchen Platz für Doppelbödigkeit oder gar Ironie. Was vielleicht mal als Hommage gedacht war, verkommt zur Langweile.

Ich zähle mich beim besten Willen nicht zu jenen Hardcore Fans, für die es nach 1969 nichts mehr geben durfte und die ihr Leben für Styropor Felsen und Tennisballplaneten opfern würden. Aber hier haben wir wirklich nur noch ganz alten, sauren Wein in blitzblanken neuen Schläuchen. Denn, das muss man bei aller Kritik zugeben, die Optik ist schick ist und es scheppert und donnert und kracht, dass es eine Freude ist. Und wer sich die Blueray gönnt wird mit messerscharfem Bildern und einem sehr ordentlich abgemischten Sound mit beachtlichem Dynamikumfang belohnt. Nur hinter diesem perfekt choreografierten Actiongewitter gähnen leider nur die unendlichen Weiten des Nichts und das ist dann eben doch sehr wenig.

Eigentlich schade.
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