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Kundenrezension

am 29. August 2013
Inhalt:
Percys geht wieder erfolgreich zur Schule, ohne das es zu Zwischenfällen kommt. Nur der obdachlose Tyson scheint etwas ungewöhnlich zu sein. Doch des Nachts plagen den Halbgott Träume über seinen besten Freund Grover. Der Satyr scheint in Gefahr zu sein. Zurück im Camp droht erneut Gefahr, denn der Baum der Thalia und somit der Schutz über das Camp ist beschädigt. Das goldene Vlies scheint die Rettung, zu der aber nicht Percy sondern Clarisse befohlen wird. Trotz das die Tochter des Ares den Auftrag erhielt, machen sich Percy, Annabeth und Tyson auf das Camp und Grover zu retten. Ob die drei diese gefährliche Mission meistern können?

Wie hat's mir gefallen:
Trotz das einige Zeit verstrichen ist, seit Percy das Camp verlassen hat um an seine Schule zurück zukehren, geht die Story rasant weiter. Wie gewohnt stolpert Percy von einem Ärgernis in das nächste: erst braucht er Hilfe von Annabeth bei einem vermeintlich normalen Völkerballspiel, da ihn menschenfressende Wesen bedrohen, später wird das ganze Camp bedroht da der Baum der Thalia vergiftet wurde. Zwar wurde die Tochter des Ares vom Orakel auserkoren, dass rettende Goldene Vlies zu beschaffen, aber Percy macht sich mit einen Freunden auf einen kleinen Rat von Hermes hin trotzdem auf die Suche. Immerhin ist auch Grover, sein bester Freund in Gefahr. Ob Percy und seine Freunde auch dieses Abenteuer meistern können?

Die Handlung spitzt sich zunehmend zu und das gefällt mir sehr gut. Auf der einen Seite hat man die Handlung des zweiten Bandes, also die Suche nach dem Goldenen Vlies sowie die Rettung von Grover, auf der anderen Seite steht aber die Grundhandlung, nämlich der Zwist zwischen den Titanen und den Göttern. Auch wenn dieser bittere Kampf nur im Hintergrund zu brodeln scheint, wird dem Leser schnell deutlich, dass diese Suppe noch lange nicht gegessen ist. Zumal Luke, ein Campbewohner, auf der Seite der Titanen zu arbeiten scheint, denn er will Kronos wieder auferstehen lassen.
Nicht ganz so gefallen haben mir die Szenen auf dem Kreuzfahrtschiff, da ich die zombieartigen Menschen etwas Fehl am Platz fand, aber ich denke, das ist reine Geschmackssache. Ansonsten geht es in diesem Buch heiß her und der Endkampf ist actionreich und atemberaubend!

Besonders begeistert war ich von Tyson, dem großen Jungen mit unbekannter Herkunft. In Wahrheit ist er auch ein Sohn des Poseidons. Da er aber ein Zyklop ist, verspotten die anderen Campmitglieder Percy für solch einen Bruder. Auch wenn Percy sich anfangs für ihn schämen mag, kommen die zwei sich während des Buches immer näher und ich muss sagen: ich mag Tyson unglaublich. Er ist vielleicht nicht der Hellste, aber er hat das Herz am richtigen Fleck und hilft Percy in der Not.

Auch Percy entwickelt sich Stück für Stück weiter. Endlich hat er sich damit abgefunden, dass er ein Sohn von einem der Großen Drei ist. Eine harte Bürde lässt den Jugendlichen schnell erwachsen werden. Sein Charakter wird vielschichtiger, mutiger und er hat gute Freunde, die ihm bei seinen schwierigen Aufgaben helfen. Gerade Annabeth ist in diesem Buch für mich sehr spannend gewesen, denn auch sie wächst langsam über sich hinaus und entwickelt sich weiter.

Der Schreibstil von Rick Riordan ist einmalig. Er schafft es einerseits in einer leicht lesbaren Jugendsprache auch jüngere Leser anzusprechen, aber vergrault dadurch durchaus nicht ältere Leser. Durch lustige Überschriften, gut eingebaute Ironie und wiederkehrende Runninggags (Ich sag nur: "Pony!"), werden auch erfahrene Leser nicht unterfordert. Ich war stets gefesselt, konnte schmunzeln und habe immer mit Percy und seinen Freunden mitgefiebert.

Fazit:
Noch rasanter, noch fesselnder, noch besser als Band 1! Die Handlung spitzt sich zu und Percy muss nicht nur seinen Freund Grover, sondern auch das gesamte Camp retten. Rick Riordan schuf mit Tyson, dem dümmlich-lieben Sohn des Poseidon eine neue witzige Figur, die der Handlung das gewisse Etwas verleiht. Wer griechische Mythologie mag, kommt um die Percy Jacksonreihe nur schwer drumrum.
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