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Kundenrezension

am 23. Mai 2010
Schreiber ist Journalist; natürlich schreibt er so; für den SPIEGEL muss er das sogar, sonst wird es nicht abgedruckt.Also findet man in diesem Buch viel Rankwerk, was mit dem Thema nur begrenzt zu tun hat.Das Spiegel-Archiv ist gut, deswegen wissen wir nun auch, wer die Seminare von Kübler-Ross besucht hat und tausende andere Details.

Ob das, was in einem SPIEGEL-Artikel steht, eins zu eins in ein Buch übernommen werden sollte, kann man befragen. Andererseits weiss man, wenn man das Buch eines Journalisten liest, dass dieser wohl das tun wird, was er immer tut, journalistisch schreiben.

Schreiber gibt seiner Hoffnung, es gebe eine Unsterblichkeit, Ausdruck ( S. 145) . Seine Begründungen, er weiss, das es kein "Beweis" ist, sind nicht sonderlich überzeugend. Nur weil viele bekannte Menschen dies behauptet hatten,muss es nicht stimmen., Wieviele Thesen wurden von bekannten Menschen vertreten,bis irgendwann nachgewiesen wurde, sie sind falsch.

Die Begründung hat er sich selbst schwer gemacht. Er sucht bei den Philosophen, die ausführlich zu Wort kommen. Es ist doch sehr die Frage, ob diese Thematik denkend zu erfassen ist? Paradigmatisch ein Hinweis ( S. 79).Kant, der grosse Denker, meinte, hier fehle sinnliche Erfahrung. Nun, das konnte dieser, Königsberg nie verlassende Denker nicht wissen, dass es schon Jahrtausende Erfahrungen gab, die nur ihm nicht bekannt waren, da ich nicht in einer Zeit der Wissens-Globalisierung lebte.

Diejenigen, die zu dem Thema tiefe Erfahrungen gemacht haben, sind nur ausschnitthaft in dem Buch vertreten. Zu sehr ist der Autor von seiner Angst vor esotetischen Spinnern geprägt, dass er sich lieber unwissenden Denkern anvertraut, als wissenden Erfahrenen. Es ist ja bezeichnend, dass viele dieser Erkenntnisse in Deutschland nur in der Arkana-Reihe veröffentlicht werden. Eine ziemliche Arroganz,Ausdruck westlicher Überheblichkeit, auf einem Gebiet, auf dem die meisten allenfalls Laienspieler sind. Würde er einen Karmapa befragen, dessen Erkenntnisse studieren ( sicher kein esoterischer Spinner),fiele ihm die Begründung der Unsterblichkeit sicher leichter. Würde er die Lehre von den Archetypen der Seele nicht in eine esoterische Ecke verbannen, könnte ihm manches Licht aufgehen.

So bleibt der Autor in seinen begrenzten Kreis, muss an allen Zweifeln teilnehmen, kann nur eine schwach begründete Hoffnung formulieren.

Man studiert ein grösseres Literaturverzeichnis und bleibt unbefriedigt zurück.
DAS ist es nicht.
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